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30.03.13 / Linker Pfarrer vor Gericht / Jenaer Pastor angeblich an extremistischen Ausschreitungen beteiligt

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-13 vom 30. März 2013

Linker Pfarrer vor Gericht
Jenaer Pastor angeblich an extremistischen Ausschreitungen beteiligt

Der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König muss sich vor Gericht wegen der schwerwiegenden Vorwürfe des Landfriedensbruchs und der Aufwiegelei verantworten. Unstrittig ist, dass er an den bürgerkriegs­ähnlichen Straßenkämpfen im Jahr 2011 zur Verhinderung eines Gedenkmarsches anlässlich der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 beteiligt war.

Gesichert scheint ebenfalls Königs Teilnahme an den Ausschreitungen mit seinem „legendären VW-Bus“. Von dort aus habe er Aufrufe zum „sammeln“ gegeben. „Mit dem Wagen befand er sich halt meist im Getümmel“, so ein Zeuge.

König befand sich in Gesellschaft der Fraktionsvorsitzenden der Linken im thüringischen und sächsischen Landtag, Bodo Ramelow und André Hahn, sowie den beiden linksextremen hessischen Landtagsabgeordneten Janine Wissler und Willi van Ooyen. Zwischenzeitlich wurde der Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle der Linken, Tim H., wegen Beteiligung an Gewalttaten und deren Anstiftung im Jahr 2011 erst-instanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilt. Die Vereitelung eines „nicht verbotenen Aufzugs“ oder dessen Verhinderung stellt eine Straftat dar.

Die vier Linken-Promis hatten sich in den Verfahren gegen sie darauf berufen, dass andere Verfahren gegen mutmaßliche Gewalttäter eingestellt worden seien. Hahn sah einen „Missbrauch der Strafverfolgung“ darin, dass das Verfahren gegen ihn dennoch fortgeführt würde.

Die Anklageschrift gegen Lothar König umfasst stattliche 18 Seiten, in der ihm schwerer Landfriedensbruch, Strafvereitelung, Beihilfe zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und schließlich versuchte Nötigung vorgeworfen wird. Im Detail wirft die Polizei ihm vor, Gewalttäter zum Durchbruch von Polizeisperren aufgerufen zu haben. Zur Verteidigung wurde der linke Berliner Staranwalt Johannes Eisenberg verpflichtet.

Dass die linksradikale, Stasi-belastete Anetta Kahane – zu DDR Zeiten als „IM Victoria“ tätig – sich als eifrige Fürsprecherin des seltsamen evangelischen Gottesmannes betätigt, lässt tief blicken. Sie unterstellt eine Art Rache der Justizbehörden. Interessant ist auch ein Kontakt Königs zum sogenannten NSU-Milieu in früheren Jahren, von dem Medien berichten. Der Prozess sollte Mitte März stattfinden, er ist nun auf den 2. April terminiert. Theo Maass


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