14.04.2024

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30.03.13 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-13 vom 30. März 2013

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Briten weiter klamm

London – Obwohl die britische Regierung seit Jahren einen strikten Sparkurs fährt, torpediert das geringe Wirtschaftswachstum alle Aussichten auf einen ausgeglichenen Haushalt. In diesem Jahr wird das Haushaltsdefizit 7,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen. Trotz Wachstumsbegrenzung bei den Gehältern von Staatsbediensteten und Stellenstreichungen sowie Streichungen bei den Sozialausgaben und beim Militär sieht Finanzminister George Osborne kein Licht am Horizont. Ein von Labour vorgeschlagenes über Schulden finanziertes Wachstumsprogramm lehnt er entschieden ab, dafür senkt er jedoch die Unternehmenssteuer. Bel

 

Kriege kosten noch 150 Jahre

Washington – Während in Deutschland noch darüber gestritten wird, was ein Veteran genau ist, spielt die Versorgung ehemaliger Kriegsteilnehmer in den USA schon lange eine wichtige Rolle. Das Veteranen-Ministerium, zweitgrößtes Regierungsressort, betreibt zahllose Einrichtungen, die sich um die Veteranen, ihre Familien und um die Hinterbliebenen von Gefallenen kümmern. Allein im laufenden Jahr werden dafür mehr als 40 Milliarden Dollar ausgegeben. Darunter sind Verpflichtungen, die bis in den 1865 beendeten Bürgerkrieg zurückreichen. Zwei Rentenbezieher sind Söhne von Bürgerkriegsteilnehmern, die noch im hohen Alter Nachwuchs bekommen haben. Sie erhalten Unterstützung, weil sie wegen Behinderungen in ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit beeinträchtigt sind. Das Ministerium geht angesichts der steigenden Lebenserwartung davon aus, dass die jüngsten Kriege im Irak und in Afghanistan die USA noch in 150 Jahren finanziell belasten werden. J.H.


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