13.08.2022

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
04.05.13 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 18-13 vom 04. Mai 2013

MELDUNGEN

Braune Brühe schreckt Bürger

Potsdam – Die brandenburgische Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) sieht sich immer mehr mit Anfragen konfrontiert, in denen Bürger die gesundheitlichen Folgen der Braunfärbung der Spree erfahren wollen. Als Spätfolge der stillgelegten DDR-Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz, die Teile Sachsens und Brandenburgs umfasst, färbt sich die Spree derzeit braun, was Folge von erhöhten Eisenhydroxid- und Sulfatausspülungen aus den einstigen Abbaugebieten ist. Tack betont zwar, dass die Trinkwasserversorgung Brandenburgs nicht gefährdet sei, doch viele Bürger sind skeptisch angesichts der braunen Brühe in der Spree. Auch zeigen sich zahlreiche Bürgermeister nervös, fürchten sie doch Auswirkungen auf den lukrativen Spree-Tourismus. Bel

 

Gauck schweigt zum Schloss

Berlin – Offenbar will Bundespräsident Joachim Gauck bei der Grundsteinlegung des Berliner Stadtschlosses am 21. Juni keine Rede halten. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte den Termin mit dem Hinweis ab, dass Gauck, der Schirmherr des rund 600 Millionen Euro teuren Bauprojektes ist, anwesend sei. Die als „stille Teilhabe“ angekündigte Präsenz Gaucks sorgte in den Medien für kritische Meldungen. Es wird gemunkelt, der Präsident und die Kanzlerin wollten beide so kurz vor dem Bundestagswahltermin kein Aufsehen um ein weiteres Großbauprojekt machen, da diese in letzter Zeit vor allem für Negativschlagzeilen gesorgt haben. Auch wird Gauck unterstellt, er wolle sich nicht auf eine historische Debatte über Preußen einlassen. Das Schloss war Hauptresidenz der brandenburgischen Kurfüsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser. Bel

 

Asylbewerber randalieren

Asylbewerber haben vor den Räumlichkeiten des Berliner Abgeordnetenhauses randaliert. Dabei war auch der linksextreme Aktivist Dirk Stegemann, der daraufhin Hausverbot erhielt. Die Asylbewerber vom Kreuzberger Oranienplatz hatten versucht, sich Zutritt zu einer Sitzung des Innenausschusses zu verschaffen. Stegemann tritt immer wieder als Anmelder linksextremer Demonstrationen hervor, bei denen es öfters auch zu Gewalt kommt. Neuerdings tritt er als „Unterstützer“ einiger Asylbewerber auf, die schon seit Monaten unter Miss­achtung der Residenzpflicht aus mehreren deutschen Städten in Berlin-Kreuzberg zusammengekommen sind und dort unter Duldung des Bürgermeisters von Kreuzberg-Friedrichshain, Franz Schulz (Grüne), eine leer stehende Schule besetzt halten. Dass Innensenator Frank Henkel (CDU) die Residenzpflicht gegen die Asylanten in Kreuzberg nicht durchsetzt, stößt in Berlin zunehmend auf Kritik. H.L.


Artikel per E-Mail versenden
  Artikel ausdrucken Probeabobestellen Registrieren