19.04.2024

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11.05.13 / Leserforum

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 19-13 vom 11. Mai 2013

Leserforum

Wenn der Staat »umfairteilt«

Zu: „Vom Sozialneid geblendet“ (Nr. 15)

Cool bleiben, nur nicht aufregen: Unser (im Ländervergleich eigentlich weniges) Geld gehört uns doch schon gar nicht mehr, wir haben nur noch die Treuhänderschaft für unser mehr oder weniger hart Erarbeitetes und Erspartes. Was sich nicht durch negative Zinsen bereits verflüchtigt hat, was nicht noch rechtzeitig von uns selbst verjubelt wird, wird früher oder später im Säckel des fürsorglichen Staates landen und unter dem Jubel der meisten Mitbürger „umfairteilt“ werden.

Und auch wer mit schönen Münzen und Goldbarren vorsorgen wollte, wird eines fernen Tages alles abliefern und gegen buntes staatliches Papier eintauschen müssen (kauft lieber einen Acker!). Aber ich denke, auch dann wird der deutsche Michel die gierigen „Reichen“ und die noch gierigeren „Spekulanten“ verantwortlich machen, sich über deren Steuerspartricks ereifern, Enteignung fordern und gerne und auch um des lieben Friedens willen in der EU samt Euro verbleiben, dabei alle vier Jahre die schwere Wahlentscheidung um die Einheitspartei „CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE“ treffen.

Außerdem wird der Normalbürger brav seine wenigen Kinder zwecks sozialverträglich richtiger Erziehung beim Staat abgeben, für wenig Geld immer mehr schuften, sich einen ewigen Nazi nennen lassen und sich Hilfe von noch mehr Staat erhoffen. Und all diejenigen, die eine andere Sichtweise haben, werden irgendwann aufhören, flammende Leserbriefe zu schreiben – und resignieren oder rechtzeitig auswandern müssen!

Maria-Anna Konietzko, Bad Homburg

 

 

Einfach bestialisch

Zu: „Am schlimmsten traf es Ostpreußen“ (Nr. 12)

Ich selber war Ende 1944 noch zum Militär eingezogen, als sogenanntes letztes Aufgebot, 17-jährig. Im April 1945 bei den Endkämpfen um unser Vaterland habe ich auch einige dieser schreck­lichen Vergewaltigungen durch russische Soldaten aus der Deckung heraus sehen und hören können. Mein Eindruck war, dass es eine Horde von Tieren gewesen sein muss, die über die Frauen hergefallen ist. Bestialisch. Von den russischen Offizieren war kaum etwas zu sehen. Die Frauen schrien, bettelten um Gnade, es war zweck­los.

Es waren mit die schwersten Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkrieges. Es ist hier bei der jungen Generation kaum etwas davon bekannt.

Siegfried Seidel, Hagen

 

 

Verfall marschiert voran

Zu: „Zu allem fähig, aber zu nichts (mehr) zu gebrauchen?“ (Nr. 15)

Die Gesamtsituation in der Bundeswehr-Truppe ist weitaus schlimmer als in der PAZ beschrieben. Ich selbst bin Reservist und nehme an mehreren Übungen im Jahr teil. Vor kurzem war ich auf einem vierwöchigen Lehrgang in der aktiven Truppe. Ich war sprachlos über die Verwahrlosung der Truppe (in Bezug auf Disziplin, Ordnung, Kameradschaft und anderes).

Seit Abschaffung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Personalmangel sind sämtliche Vorgesetzte angehalten, junge Rekruten ja nicht zu verprellen. Das Resultat ist erschreckend. Meine Pflicht zur Verschwiegenheit verbietet es mir, hier Details zu nennen. Bei den jährlich stattfindenden Reserveübungen merkt man davon noch nichts, weil da nur altgediente Kameraden teilnehmen. Und im Gegensatz zu früher sind es heute die Reservisten, bei denen die soldatischen Tugenden noch gelten.

Es stimmt auch nachdenklich, wenn, wie im letzten Jahr selbst erlebt, ein aktiver Brigadegeneral an unserer Übung teilnimmt und dieser am Ende resümiert: „Meine Herren, sie haben hier eine tolle Leistung gebracht. Selbst aktive Kameraden könnten sich hier ein Beispiel nehmen!“

Ich denke gerade wegen des Erlebten ist es meine Pflicht, weiter meinen Dienst in der Reserve zu leisten und dem Verfall, wo möglich Einhalt zu gebieten. In der Gesamtbetrachtung ist die Truppe aber nur das Opfer einer verfehlten Politik. Der Verfall unseres Landes schreitet mit großen Schritten voran und lässt sich nicht aufhalten.

Marco Schmidt, Dresden

 

 

Patrioten gesucht

Zu: „Gegen das Land“ (Nr. 17)

Es liegt an uns selbst, was wir aus unserer Kultur machen. Es reicht, wenn jeder von uns darüber nachdenkt, was unsere Nation ausmacht. Wenn jeder etwas mehr als Patriot handeln würde, dann wäre vieles leichter und durchsichtiger. Das führt dann auch dazu, dass Migranten mit Bedacht an unsere Kultur herangeführt werden. Jetzt benehmen sich die meisten, wie solche, die Amerika besiedelt haben. Für sie waren die Ureinwohner Feinde. Jetzt sind wir die Ureinwohner und Feinde der Einwanderer.

Adrian Doru, Berlin

 

 

Lotteriespiel um D-Mark

Zu: „Die Geschichte gibt ihnen recht“ (Nr. 16)

Ich verhehle nicht, eine gewisse Sympathie für die AfD zu empfinden. Gleichwohl stellt sich mir die Frage, ob das Wirtschaftswachstum in den 1970er Jahren bei gleichzeitiger Aufwertung der D-Mark als Prognosegrundlage für die 2010er Jahre geeignet ist.

Sämtliche politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen und Strukturen haben sich bekanntermaßen in den vergangenen 40 Jahren gravierend verändert. Insoweit ist davon auszugehen, dass eine positive Prognose des Erfolgs der Wiedereinführung der D-Mark ebenso erstellt werden kann, wie mit Fug und Recht eine negative.

Wir können nämlich im Grunde nur die verschiedenen Mechanismen des Leistungsausgleichs innerhalb der beiden Währungssysteme miteinander vergleichen. Letztlich – und das wird übersehen – „bezahlte“ Deutschland durch die Aufwertungen der D-Mark, was den Außenhandel damals bremste.

Heute gibt es keine solche Bremse mehr, wodurch die schwächeren Staaten, die sich vormals mit Abwertungen gegenüber der D-Mark „zur Wehr“ setzten, nunmehr – unbeachtet der tiefergehenden innerstaatlichen Gründe – in den Ruin und ins innenpolitische Chaos abzugleiten drohen. Deutschland zahlt jetzt für die schwachen Länder in Euro den Vorteil aus, der Deutschland aus dem Nichtabwertenkönnen – also dem Eurosystem – erwächst.

Es wäre bei aller Euphorie um die D-Mark angebracht, die ganze Situation und eine abermalige Währungsumstellung auch einmal aus dieser Perspektive zu betrachten oder besser: zu erahnen. Denn eine Prognose zu diesem Komplex wäre so sicher wie die der Lottozahlen am kommenden Sonnabend.

Gernot Schmidt, Wilnsdorf

 

 

Bushido zockt ab

Zu: „Gegen das Land“ (Nr. 17)

Bushido hat nie etwas geleistet. Er zieht den Teenies die Kohle aus dem Sparschwein und im Gegensatz zum Fall Hoeneß interessiert es keinen, wo er seine Millionen hinbringt. Wir schaffen uns wirklich ab.

Dr. Peter Siemens, Hamburg

 

 

Nicht Ratzeburg

Zu: „Papa Hamlet aus Rastenburg“ (Nr. 16)

Ein Lob auf die PAZ, dass sie den ostpreußischen Mitbegründer des Naturalismus, Arno Holz, gleich in der Überschrift korrekt in Rastenburg beheimatet hat!

Als ich in „Deutschlandradio Kultur“ das „Kalenderblatt“ über Arno Holz hörte, dachte ich zuerst, ich hätte mich verhört. Als ich dann aber den Beitrag im Internet ausdruckte, las ich tatsächlich, dass er in Ratzeburg am Ratzeburger See in Schleswig-Holstein geboren sein soll und nicht in Rastenburg/Ostpreußen. Autor Christian Linder, der sonst ein passabler Literaturkritiker ist, hätte nur in Wikipedia nachschlagen müssen, da steht es richtig.

Wenn das ein Einzelfall wäre, könnte man es dabei belassen, aber es häuft sich in den letzten Jahren, dass Geschichte und Kultur der 1945 untergegangenen Ostgebiete vergessen sind, obwohl der Beitrag Ostpreußens und Schlesiens zur deutschen Kultur überdurchschnittlich hoch ist. Schade!

Dr. Jörg Bilke, Coburg

 

 

Studentische Spielwiese für linke Aktivisten

Zu: „Zu: „AStA unter Beschuss“ (Nr. 14)

Unter einem AStA (Allgemeiner Studentenausschuss) kann sich der Normalbürger kaum etwas vorstellen und der politisch wenig interessierte Normalstudent gleichfalls nicht. Deshalb liegt der Teilnahmequotient bei den AStA-Wahlen allerorten auch immer unter zehn Prozent, weil der Normalstudent in der Regel nicht einsieht, warum er ein so nutzloses und überflüssiges Instrument überhaupt wählen soll.

Hier gerade liegt die Chance aller „linken“ Kräfte. Die gehen nämlich immer vollständig zur Wahl, der „Normalo“-Student hingegen nicht, und schon hat man „völlig demokratisch“ die Mehrheit im Studentenparlament und im AStA gekapert und man kann auf dessen materielle und finanzielle Mittel zurückgreifen – und die sind wahrlich nicht gering.

Ich habe seinerzeit als Student (ich war auch ein „Linker“ früher) einmal als Kassenprüfer fungiert und mir sind dabei die Augen übergegangen. Das war übrigens für mich die Stunde, wo ich anfing nicht mehr „links“ zu sein.

Auch hat die Stammtischhoheit im AStA für dessen Mitglieder den Vorteil, sich gleichsam „demokratisch legitimiert“ zu fühlen, obwohl man mit weit unter zehn Prozent aller wahlberechtigten Studenten gewählt wurde. Da kann man dann schön im Namen der Studentenschaft fordern, kritisieren und anklagen, nur das eigene Studium kriegen viele AStAs dann nicht mehr auf die Reihe.

Aber Studium ist für diese Gattung Mensch ohnehin nur Nebensache. Gäbe es keine AStAs mehr, würde das dem Normalstudenten gar nicht auffallen. Aber dann wären unsere Universitäten auch nicht mehr „demokratisch verfasst“, weil eine ganze Reihe Politaktivisten um ihre Spielwiese käme und sich hier so manche Parteien ihren politischen Führungsnachwuchs herauspicken.

Mir tun immer nur die Normalstudenten leid, die mit ihren (Zwangs-)Beiträgen diese linke Spielwiese notgedrungen finanzieren müssen. AStAs sind de facto so notwendig wie ein Kropf, was natürlich die AStAs im Gegenzug als „unerhörten Anschlag“ auf studentische Mitspracherechte abkanzeln würden. Aber wer gibt schon freiwillig seine Pfründe auf?

Dr. Jürgen W. Schmidt, Berlin

 

 

Frühgeburt von »Multikulti«

Zu: „Tödlicher ,Dank‘“ (Nr. 16) und „Panoptikum der politischen Korrektheit (Nr. 12)

Die Idee der Multikulti-Gesellschaft für Deutschland und Europa war bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts in New York geboren worden. Graf Coudenhove-Kalergi, Gründer der Paneuropa-Bewegung und erster Preisträger des Karlspreises der Stadt Aachen, schrieb bereits 1922 in seiner Schrift „Adel“ und ein Jahr später in der Freimaurerzeitung, Wien, Nr. 9/10, 1923: „Wir erstreben ein orientalisches Europa mit einer eurasisch–negroiden

Mischrasse der Zukunft. Diese zukünftige Mischrasse wird äußerlich der altägyptischen Rasse ähnlich sein: Führer werden die Juden sein als neuer Adel von Geistes Gnaden.“

Coudenhove-Kalergi war Mitglied der B’nai-B’rith-Loge (Söhne des Bundes), die sich auf Angehörige jüdischen Glaubens beschränkt. 1955 erhielt er anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Winston Churchill „wegen besonderer Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland“ das Großkreuz des Bundeverdienstordens. Also eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik.

Die oben erwähnte Idee wurde schließlich durch drei zurückgekehrte Immigranten, die die bereits in den 20er Jahren gegründete „Frankfurter Schule“ wieder ins Leben riefen, in Deutschland verbreitet und gelehrt. Die 68er waren gelehrige Schüler, denen die Grünen mit Erfolg nacheiferten, leider mit einem unumkehrbaren Ergebnis.

Gebhard Knull, Buxtehude

 

 

Taten verharmlost

Zu: „Die Deutschen sind keine Menschen“ (Nr. 14)

Ich selbst habe aufgrund der schlimmen Erlebnisse auf der Flucht bis heute kein entspanntes Verhältnis den Sowjets gegenüber finden können. Wenn ich in der DDR einmal davon sprach, sagte man mir immer, das hätten die Sowjetsoldaten nicht getan und überhaupt wäre ich ja noch so klein gewesen, dass ich ja nichts davon hätte wissen können. Diese Genossen schienen nicht zu wissen, dass die ersten Jahre im Leben eines Menschen für immer prägend sind.

In einer Fernsehsendung antwortete ein Sowjetgeneral, als man ihn mit den Vergewaltigungen konfrontierte: „Nun ja, das kam vor. Aber was wollen Sie? Die Soldaten waren jung, hatten oft ohne Frauen gelebt, da schlägt man eben mal über die Stränge.“

Bernhard Ax, Halle-Neustadt

 

 

Hoffen auf den Crash

Zu: „Erste Sicherungen durchgebrannt“ (Nr. 15)

Jeder Bankkunde war und ist gleichzeitig auch Darlehensgeber für seine Bank. Ein Kredit als Kontoguthaben an die Bank ist gut für die ein Prozent Hinterlegung an die Bundesbank, damit mit dem Faktor 99 Geld aus dem Nichts (Fiat-Geld, Giralgeld) geschöpft werden kann. Dieses Geschäftsmodell ist genial, denn mit der staatlichen Legitimation, also der Gesetzeskraft, wird aus mathematischen und naturgesetzlichen Gründen die Massenenteignung nebst Verelendung ganzer Volkswirtschaften erfolgen.

Es ist ein staatlich erlaubtes Schneeballsystem. Wer das nicht will, der ist gefordert, sich dafür einzusetzen, dass der Zins im Geldsystem entfernt wird. Sonst ist es im Schuldgeldsystem nicht möglich, Schulden zu bezahlen, denn würden diese bezahlt werden, gibt es danach kein Geld.

All diese Folgen im Schuldgeldsystem konnten nur aus der Unkenntnis und den falschen Lehren an Schulen zur Praxis werden. Ich kann nur hoffen, dass nach dem Crash ein Geldsystem installiert wird, bei dem die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Hartmut Lau,

Indaial, Santa Catarina, Brasilien

 

 

Bitte vernichten!

Zu: „EU-Richtlinie verärgert Firmen“ (Nr. 17)

An solchen Absurditäten, der Zahlungshöchstfrist von 60 Tagen im Gewerbe, hätte der Rechts- und Staatsphilosoph Hegel sich zu Recht abgearbeitet. Ein Skandal, dem man die praktische Vernichtung der Richtlinie wünscht. Was für den einen gut ist, muss es nicht auch für den anderen sein.

Hegel, dies nur am Rande, sollte bei jedem im Bücherregal stehen. Je mehr die Europadiktatur Einzug hält, desto mehr treten Wahrheit und Erfahrung auseinander.

Michael Schröder, Iserlohn

 

 

Sozialer Kollaps droht

Zu: „Aufgedrängt“ (Nr. 16)

Seit nun mehr als einem Jahr lese ich regelmäßig die PAZ und kann deren kritische Haltung zum Thema Sozial- und Einwanderungspolitik sehr gut verstehen.

Selber arbeite ich zurzeit in einem Kaufhaus an der Kasse. Ab und an vergibt das hiesige Sozialamt Kleidergutscheine für Asylbewerber und Sozialhilfeempfänger. Es schmerzt mich einfach mit anzusehen, wie der Staat diesen Menschen, die augenscheinlich nie eine Chance haben werden, Teil einer steuerzahlenden Sozialgemeinschaft zu werden, das Geld so einfach hinterherwirft.

Nicht selten kommt es vor, dass eben jene Kunden mit modernem technischen Gerät wie iPads oder iPhones in unser Warenhaus kommen, um ihre Gutscheine einzulösen. Und ich bekomme für mein Studium noch nicht einmal Bafög und muss mich verschulden. Ich kann nur hoffen, dass auch auf diesem Gebiet die neue Partei „Alternative für Deutschland“ tätig wird, denn mit dieser Politik sowie in Hinblick auf den Schengen-Beitritt von Rumänien und Bulgarien befürchte ich den so­zialen Kollaps der Bundesrepublik Deutschland.

Alexander Canaza Chambi, Enzelhausen


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