18.01.2022

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18.05.13 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-13 vom 18. Mai 2013

MELDUNGEN

Grüne: Häßliche Vergangenheit

Berlin – Der Parteivorstand der Grünen hat beschlossen, die pädophile Vergangenheit der Partei aufzuarbeiten. Nachdem der „Spiegel“ mit einem Bericht Druck ausgeübt hatte, sah sich die Partei genötigt, sich des Themas anzunehmen. Laut dem Magazin soll die Bundespartei in den 1980er Jahren die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle finanziert haben, die sich für den Sex mit Kindern aussprach. Dass die Grünen damals eine Altersfreigabe beim Sex von Kindern mit Erwachsenen forderten, ist hingegen nicht neu. Bel

 

Rösler knickt ein

Berlin – Nachdem manch Beamter im Wirtschaftsministerium den Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber in seiner Funktion als Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) gern in den Ruhestand geschickt hätte, ist Wirtschaftsminister Philipp Rösler nach anfänglicher Zustimmung dem Rat seiner Mitarbeiter nicht gefolgt. Am 8. Mai verkündete die Bundesregierung mit einigen Monaten Verspätung eine neue Besetzung des Gremiums, mit dem 62-jährigen Schellnhuber als Vorsitzenden. Der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ist fest davon überzeugt, dass der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) die Erde erwärmt und bekämpft all jene, die Zweifel an der These äußern. Mit dem WBGU versucht er, Einfluss auf die Politik zu nehmen, damit diese einen strengen Klimaschutz umsetzt. Wirtschaftsnahe Kreise sehen in Schellnhuber einen Ideologen, der sich von Fakten in seiner Theorie nicht beirren lässt. Obwohl der CO2-Ausstoß weltweit massiv zunimmt, hat sich laut neuesten Zahlen die Erde in den letzten Jahren nicht weiter erwärmt. Bel

 

Rentner sollen Bus fahren

Rentner, die ihren Führerschein freiwillig abgeben, sollen künftig kostenlos mit Bussen und Bahnen fahren. Mit diesem Vorschlag will Oliver Friederici, Verkehrsexperte in der Berliner CDU, ältere Semester zum Verzicht auf die Fahrerlaubnis verführen – und hat prompt eine engagierte Debatte losgetreten. „Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man im höheren Alter deutlich entspannter unterwegs“, weiß der studierte Politologe. Als zentrales Argument für seinen Vorschlag zieht Friederici eine Studie des Statistischen Bundesamtes heran, nach der bei Unfällen mit Beteiligung von über 75-Jährigen in drei von vier Fällen die Senioren die Verursacher seien. Der ADAC hält indes nichts von Maßnahmen gegen ältere Autofahrer. Pressesprecherin Katrin Müllenbach-Schlimme erklärte an anderer Stelle: „Rentner sind besser als ihr Ruf.“ Sie gibt zu bedenken, dass ältere Verkehrsteilnehmer Defizite durch langjährige Erfahrungen kompensieren. H.L.


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