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01.06.13 / Leserforum

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 22-13 vom 01. Juni 2013

Leserforum

Medizinischer Klartext

Zu: „Masern breiten sich aus“ (Nr. 19)

Zu dieser Meldung will ich meine Gegenstimme erheben. Das kritische Umgehen mit diesem Thema wird wie so vieles andere im Mainstream der Nachrichten unterdrückt – und das spricht schon Bände.

Ich möchte hier eine Tatsache erwähnen, nämlich Zusatzstoffe in Impfmitteln. Es gibt deren viele gefährliche, zum Beispiel Queck­silber. Diese hochgiftige Substanz wird als „Haltbarmacher“ eingesetzt. Quecksilber verursacht schwere (bis hin zum Tode) Schädigungen des zentralen Nervensystems. Bei Säuglingen und Kleinstkindern ist die Blut/Hirn­schranke noch nicht ausgebildet, so dass das Gift ungehindert ins Gehirn gelangt. Die Folgen sind plötzlicher Kindstod, schwerste Behinderungen und Folgeerkrankungen. Es gibt genügend Belege dafür.

Warum tun wir unseren Kindern das an? Wer hat das Recht, Menschen so bewusst zu schädigen? In meiner Generation waren Kinderkrankheiten normal. Ärzte und Eltern wussten damit umzugehen. Ich weiß aus meiner Kinder-/Jugendzeit keinen Fall von schweren Folgen. Nach der Krankheit war ein lebenslanger Schutz gegeben. Mit Impfungen ist das nicht der Fall. Die Impfungen gegen Kinderkrankheiten fingen zirka in den 1970er Jahren an. Ist das vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass heute mehr Erwachsene betroffen sind? An Impfungen wird im Medizinsektor sehr gut verdient. Außerdem ist bekannt, dass Mitglieder der Ständigen Impfkommission und des Robert-Koch Instituts mit Impfstoffherstellern verbandelt sind. Das riecht nach Lobbyismus. Zu wessen Vorteil?

Auch wird gerade beim Thema „Epidemien“ mit der Angst gearbeitet (Schweinegrippe, Vogelgrippe und so weiter). Mit Angst kann man gut manipulieren. Ich möchte mir jedenfalls nicht von der Pharmaindustrie oder gekauften Wissenschaftlern vorschreiben lassen, was gut für mich ist. Es gibt im Internet sehr viel Wissenswertes zum Augenöffnen. Jedenfalls von einer Zeitung, die „Klartext“ sprechen will, erwarte ich mehr investigativen Journalismus.

Christiane Kattelmann, Langwedel

 

 

Marodes Haus Europa

Zu: „In den Rücken gefallen“ (Nr. 20)

Es wird ja so gerne von dem „Haus Europa“ gesprochen. Ja, wir wohnen in einem großen Mehrfamilienhaus, in dem zirka 25 Familien wohnen und das der EU in Brüssel gehört. Von den Bewohnern gehen drei oder vier frühmorgens aus dem Haus zur Arbeit und kommen spätabends wieder müde zurück. Die andern lassen es sich besser gehen, machen sich zum Teil einen schönen Tag, oder da und dort mal einen Nebenjob. Um einigermaßen ordentlich leben zu können machen sie Schulden, die sie aber nicht mehr zurückbezahlen können. Aber sie wissen, da gibt es doch welche, die jeden Tag zur Maloche gehen und Geld verdienen.

Und die bekommen jetzt Ärger. Die vielen einkommensschwachen Mitmieter verlangen jetzt ihren Anteil von den Arbeitenden und wenden sich an den Vermieter. Und der sagt jetzt diesen fleißigen Leuten: Hört mal, ihr müsst von eurem Geld jetzt einiges abliefern, sonst gerät der Hausfrieden in Gefahr. Und vergesst nicht, eure Groß- und Urgroßeltern haben vor 70 Jahren böse Dinge getan und wir haben festgestellt, dass sie alleine an allem schuld waren. Und für diese bösen Dinge eurer Vorfahren müsst ihr jetzt noch viele Generationen lang an eure Mitbewohner Unterhalt bezahlen. Das ist nur gerecht. Und was machen die Gescholtenen? Sie nicken untertänigst und zahlen.

Peter Schumacher, Melsungen

 

 

Ende der Debatte

Zu: „Politik im freien Fall“ (Nr. 21)

Früher gab es mal einen kurzen, prägnanten Artikel im Grundgesetz, der hieß: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Landesverteidigung auf.“ Dahin sollten wir unbedingt wieder zurückkehren, Ende der Debatte. Mit allem anderen stürzen wir uns nur von einem Unglück ins nächste. Und die moralischen Rechtfertigungen bekommen wir ohnehin nie hin. Das haben weder Schröder/Fischer noch Merkel/Steinmeier, beziehungsweise Merkel/Westerwelle geschafft.

Veit Zürn, Hildesheim

 

 

Zu viel geteilt

Zu: „In den Rücken gefallen“ (Nr. 20)

Während der Französischen Revolution (1789–1795) wollten die Sansculottes, Arbeiter und Kleinbürger, die die Revolution unterstützten, den vorhandenen Reichtum umverteilen. In einer zeitgenössischen Karikatur sagt ein Bürger zu einem Sansculotten sinngemäß, dass er teilen gut fände, aber was geschehe, wenn der Revolutionär seinen so erlangten Teil aufgebraucht hätte. Lapidare Antwort des Sansculotten: „Dann teilen wir eben nochmal.“

Horst Mauer, Hofheim am Taunus

 

 

Bürgerkrieg ist da

Zu: „Scharia-Terror in London“ (Nr. 19)

Der Islam ist eine äußerst große Gefahr für Deutschland und Europa. Man sollte sich an die Eroberung von Konstantinopel und an die Belagerung von Wien erinnern. Damals kamen die Eroberer von außen. Heute haben wir sie mitten unter uns, was die Sache erheblich schwieriger macht.

Hinzu kommt der weitere hemmungslose Zuzug weiterer Muslime. Der Bürgerkrieg in den Städten und Schulen hat schon seine ersten Anfänge gemacht.

P. Steger, Gütsel

 

 

In der Klemme

Zu: „Asozial“ (19)

Ja, mit dem Ankauf gestohlener Steuer-CDs wird man nicht nur Hehler, sondern macht sich wohl auch der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig, indem der Dieb schon zur Nichtaufdeckung seiner Steuerdaten den „Verkaufspreis“ nicht versteuern wird. Aber nun zur anderen Seite: Wenn man nicht „ankauft“, wird dann nicht Strafvereitelung begangen, indem verfolgbare Straftäter nicht verfolgt werden?

Dr. Gerd Segerath, Emden

 

 

Kritik an Tappert post mortem

Zu: „Eine Meldung genügt schon“ (Nr. 18)

Zunächst sei ein Grundsatzfehler festgestellt, wenn im PAZ-Kommentar steht, Günter Grass sei „Flakhelfer bei der Waffen-SS“ gewesen. Die Flakhelfer – beziehungsweise richtiger Luftwaffenhelfer – hatten nun wirklich mit der Waffen-SS so wenig zu tun wie die Kuh mit dem Zähneputzen. Wenn Horst Tappert in seiner Biografie die Mitgliedschaft in der Waffen-SS verschwiegen hat, dann ist das keineswegs in Ordnung. Denn – von wenigen Ausnahmen abgesehen – konnte sich damals jeder, der unbedingt wollte, dem Zugriff der Waffen-SS entziehen.

Im Übrigen war die Waffen-SS im Gegensatz zur allgemeinen SS eine Kampftruppe, in der sich keineswegs alle Einheiten zu NS-Verbrechen hinziehen ließen, wenngleich ihr Geist im Unterschied zur Wehrmacht eindeutig nationalsozialistisch geprägt war. Im Gegensatz zu Grass trat Tappert jedoch niemals als Gralshüter des Antinazismus auf, während ersterer seinerzeit sogar Bundeskanzler Kohl öffentlich beschimpfte, weil der einen Friedhof besucht hatte, auf dem auch Gefallene der Waffen-SS begraben waren. Da es sich dabei um die ehemaligen Kameraden des Nobelpreisträgers Grass handelte, konnte die Beschmutzung des eigenen Nestes größer kaum sein.

Es steht zu erwarten, dass sich „gutmenschliche“ Redakteure finden, um das Image Horst Tapperts post mortem auseinanderzunehmen, weil er zu Lebzeiten nicht links genug stand wie Grass. Letzterer gehört ja neben Leuten wie der nach einer Kokainaffäre in Ungnade gefallene Michel Friedman unter anderem wieder zu den hoch geschätzten Gästen in Talk-Shows des staatlichen Fernsehens.

Dr. Richard Schute, Gersfeld

 

 

Polit-Harakiri

Zu: „In den Rücken gefallen“ (Nr. 20)

Die SPD macht Harakiri, Gott sei Dank. Und die Deutschen machen das nicht mehr mit, wie die nächsten Wahlen zeigen werden.

Die Stimmen in Europa, einige der „offiziellen“ Stimmen, werben massiv für einen Austritt aus der EU, Gott sei Dank. Die EU selbst tut das auch: Ab 2014 soll es per Gesetz verboten sein, Olivenöl in Restaurants offen zu tragen, nur noch konfektionierte Behälter. Das würde mehr Abfall, mehr Wegschmeißen von Nahrungsmitteln bedeuten und mehr Druck auf kleine Händler und Hersteller, hin zu Großkonzernen. Konjunktiv deshalb, weil zu hoffen ist, dass es bis dahin die EU nicht mehr gibt.

Dieter Klein, Solingen

 

 

Es gab kein Entrinnen

Zu: „Auch für Horst Tappert gilt die Unschuldsvermutung“ (Nr. 19)

Ich war ab dem 15. Februar 1943 Luftwaffenhelfer bei der 2-cm-Flak in Bottrop Boy. Im Juni gerade 17 Jahre alt geworden, komme ich zum Wochenendurlaub nach Hause und werde von meinem Vater mit den Worten empfangen: „Was hast du angestellt? Du hast eine Vorladung zur Polizei.“ Angestellt hatte ich natürlich nichts, wir konnten die Stellung nur zum Weg zur Schule verlassen und das in Marschformation.

Sofort machte ich mich per Fahrrad zur Polizei. Gemustert war ich schon mit dem Befund: tauglich für alle Waffengattungen. Freiwillig gemeldet hatte ich mich noch nicht. Man musste einige sportliche Übungen machen und wurde gründlich gewogen und gemessen. Danach kam das Urteil in freudigem Ton seitens des Polizeibeamten: Da haben wir ja wieder einen. Ich wusste bis dahin noch gar nicht, worum es ging. Nun erfuhr ich, die Waffen-SS hatte sich bis 1943 stets aus Freiwilligen rekrutiert. In Anbetracht der sprichwörtlichen Tapferkeit der kämpfenden Truppe der SS, wurde sie vermehrt an Schwerpunkten eingesetzt und hatte entsprechend hohe Verluste, die nicht mehr allein durch Freiwillige ersetzt werden konnte. Die kämpfenden Verbände der SS hatten außerdem nichts mit den Schergen, die für die Vernichtung der Juden und anderen KZ-Insassen verantwortlich waren, zu tun.

Meine Eltern waren im Widerstand seitens ihrer Mitgliedschaft in der evangelischen Bekennenden-Kirche. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte ich in Mutters Nähkasten, bei der Suche nach Nadel und Faden, in einer ehemaligen Zigarrenkiste unter dem Boden derselben versteckt, einen sogenannten Hirtenbrief entdeckt, in dem über die Vernichtung der Juden und anderer Staatsfeinde berichtet wurde. Meine Mutter ertappte mich beim Lesen und beschwor mich, mit niemandem darüber zu sprechen.

Nach meiner Frage an den Beamten und seiner ausführlichen Beschreibung seiner Funktion, fragte er mich, ob ich mich schon freiwillig gemeldet hätte, habe ich anhand meines Wissens gelogen. Umgehend habe ich mir die Bewerbungsunterlagen beim Wehrbereichskommando für die Marine abgeholt und meinem Vater zur Unterschrift vorgelegt.

Mir stellt sich jetzt die Frage, wie man sich anmaßen kann, über Menschen den Stab zu brechen, ohne in der Zeit des „tausendjährigen Reiches“ gelebt zu haben und sich trotzdem ein Urteil über die Geschehnisse dieser Zeit erlauben zu können? Nun treten Gutmenschen und Schreihälse auf, die kein Hintergrundwissen über die wahren Umstände haben, was dazu geführt hat, dass der weltweit beliebte Fernsehkommissar Horst Tappert, bei der Waffen-SS gelandet ist. Ohne überzeugende Argumente gab es kein Entrinnen vor einer Zwangsrekrutierung.

Tappert ist tot, er kann sich nicht mehr wehren. So einfach kann man jemanden verdammen, wo leben wir eigentlich?

Karl Grünsfelder, Lübeck-Travemünde

 

 

Bloß eine weitere systemkonforme Partei

Zu: „Die Geschichte gibt ihnen recht“ (Nr. 16)

An die neugegründete Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) werden vom gesellschaftlichen System folgende Gretchenfragen gestellt werden: Wie hast du es mit erstens mit Multikulti, zweitens mit der Westbindung und Nato-Mitgliedschaft sowie damit zusammenhängend die andauernde Besetzung unseres souveränen Landes samt Atomwaffen durch die US-Hegemonie, drittens der Geschichts- und Gedenkpolitik sowie viertens mit der Israelpolitik?

Bei diesen Fragen handelt es sich um das Allerheiligste eines Systems, dessen Interessen (die Parteien stellen den politischen Arm des Gesamtsystems dar) denen des deutschen Volkes entgegengesetzt sind. Es wurden in Bezug auf die Beantwortung regelrechte Dogmen aufgestellt. Bei Dogmen werden aber keine Kompromisse geduldet, das heißt sie müssen von der AfD ohne Wenn und Aber systemkonform beantwortet werden, um überhaupt erst als Mitspieler um die parlamentarischen Machtverhältnisse akzeptiert zu werden.

Bei einer nicht systemkonformen Beantwortung würde sich die AfD sehr schnell als Paria neben der NPD wiederfinden. Sie würde die geballte Macht der systemstützenden Medien und anderer gesellschaftlich relevanter Kräfte zu spüren bekommen. Zu deren Repertoire würden selbstverständlich Lügen, Verzerrungen, Verleumdungen und so weiter gehören. Von der etablierten Politik würde die Partei von BRD-Staatsagenten unterwandert werden, um diese im gewünschten Sinne zu diskreditieren. Diesem öffentlich aufgebauten Druck würden die auf ihre bürgerliche Reputation bedachten honorigen Protagonisten der AfD nicht standhalten.

Doch zu diesem Szenario wird es meiner Meinung nach nicht kommen, da die AfD ja „mitspielen“ will. So werden die oben genannten Gretchenfragen, die sich allesamt auf Dinge beziehen, welche in aller Regel Herzensangelegenheiten von national eingestellten Deutschen sind, von der AfD im Sinne des Systems beantwortet werden. Die AfD wird sich dann als das erweisen, was sie jetzt schon ist, nämlich eine absolut systemkonforme Partei, die Kritik am Euro und vielleicht an der ein oder anderen Detailfrage übt, ohne freilich darüber reden zu wollen, aus welchen Strukturen und Machtverhältnissen der Euro überhaupt erwachsen ist.

Beim System handelt es sich weiterhin um einen geschlossenen und wasserdichten Kreislauf, welcher nicht auf grundlegende Veränderungen, sondern auf Verewigung ausgelegt ist. Die im System Mächtigen oder diejenigen, die von ihm profitieren, haben nicht das geringste Interesse daran, dass grundlegende Veränderungen ihre Machtstellung negativ tangieren. Solange sie die Macht dazu haben, werden sie naturgemäß solche Veränderungen verhindern.

Thomas Wagner, São Paulo/Brasilien

 

 

Eine Deutsche flog auf Platz drei

Zu: „Als erste Frau schneller als der Schall“ (Nr. 20)

Tatsächlich gebührt der Amerikanerin Jacqueline Cochran der Ruhm, als erste Frau der Welt mit einem Flugzeug die Schallmauer durchbrochen zu haben. Leider wird nämlich in den meisten Publikationen immer wieder Jacqueline Auriol diese Premiere zugesprochen. Zwar unternahm auch sie im selben Jahr (1953) einen Überschallflug, doch während Cochran dies bereits am 19. Mai gelang, erreichte Auriol den Rekord erst drei Monate später, nämlich im August.

Damit war die Französin Auriol die zweite Frau der Welt, dafür aber die zugleich erste Europäerin, die Mach 1 überschritt. Die erste Deutsche, die schneller als der Schall flog, war übrigens im Jahre 1960 die Publizistin Ruth Seering und zwar mit einer F-100. Später absolvierte sie viermal ein Überlebenstraining – im Eis, im Meer, in der Wüste und im Dschungel. Ruth Seering war verheiratet mit Dr. Clemens Amelunxen, dem Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts Düsseldorf und Sohn des ersten nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten (1946–1947), Dr. Rudolf Amelunxen.

Wolfgang Reith, Neuss


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