Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung
© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 29-13 vom 20. Juli 2013 Aus den Heimatkreisen ANGERBURG Kreisvertreter: Kurt-Werner Sadowski. Kreisgemeinschaft Angerburg e.V., Landkreis Rotenburg (Wümme), Postfach 1440, 27344 Rotenburg (Wümme), Landkreis: Telefon (04261) 9833100, Fax (04261) 9833101. Einladung zu den Angerburger Tagen Sonnabend, 14. / Sonntag, 15. September. Rotenburg/Wümme: Am 14./15. September ist es wieder soweit. Die Angerburger aus nah und fern sowie deren Nachkommen und Freunde treffen sich in der liebenswerten Kreisstadt an der Wümme. Veranstaltungsort ist die Theodor-Heuß-Schule in der Gerberstraße 16 (neben dem Ratsgymnasium). Eingeleitet werden die 59. Angerburger Tage am Sonnabend, 14. September, 9 Uhr, mit einer Kranzniederlegung am Patenschaftsstein neben der Angerburger Eiche beim Rotenburger Kreishaus. Anschließend tagt ab 9.30 Uhr in einer öffentlichen Sitzung im großen Sitzungssaal des Kreishauses die Angerburger Kreisvertretung (Delegiertenversammlung) in neuer Zusammensetzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Ehrungen und Berichte des Vorstandes sowie die Verabschiedung des Haushaltsvoranschlages für das Geschäftsjahr 2014. Im Mittelpunkt der Sitzung dürfte jedoch die Neuwahl des Kreisvertreters und zweier Stellvertreter sowie von vier weiteren Vorstandsmitgliedern stehen. Für die Zukunft der Kreisgemeinschaft ist es sehr wichtig, dass alle Positionen besetzt werden können. Die Sitzung verspricht daher, interessant zu werden und ist eine gute Gelegenheit, sich ein Bild vom Zustand der Kreisgemeinschaft zu machen. Um 13.30 Uhr starten wir vom „Hotel am Pferdemarkt“ zu einer Kaffeefahrt. Dafür ist ein Kostenbeitrag von unverändert zehn Euro pro Person einschließlich Busfahrt zu entrichten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 25. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige schriftliche Anmeldung unter Angabe der Personenzahl an Brigitte Junker, Sachsenweg 15, 22455 Hamburg, bis spätestens 31. August nötig. Ab 15 Uhr ist die Theodor-Heuß-Schule geöffnet für alle, die nicht an der Busfahrt teilnehmen. Zum Abendessen (ab 18 Uhr) werden Speisen und Getränke (kleine Karte) angeboten. Ab 20 Uhr wird Friedrich Doenhoff aus seinem Buch „Die Welt ist so, wie man sie sieht“ lesen. In anschließender geselliger Runde lassen wir den Tag ausklingen. Die Angerburger Tage werden am Sonntag, 15. September, fortgesetzt. Die Räume in der Theodor-Heuß-Schule sind ab 9.30 Uhr geöffnet. In der Aula der Schule findet um 11 Uhr eine Feierstunde statt. Die Gastrede wird an diesem Tag der Rotenburger Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) halten. Wegen der geringen Beteiligung der Angerburger kann leider kein Gottesdienst mehr in der Michaelskirche stattfinden. Nach der Feierstunde treffen sich die Angerburger aus Stadt und Kreis mit alten und neuen Freunden zum gemütlichen Beisammensein. Gelegenheit zum Mittagessen besteht ebenfalls, außerdem werden Kaffee/Tee, Kuchen und auch Getränke angeboten. Am Sonnabend und Sonntag sind das Angerburger Zimmer (Heimatstube) mit Archiv und Geschäftsstelle am neuen Standort Weicheler Damm 11 von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Das Angerburger Zimmer wurde im vergangenen Jahr von der Verdener Kulturwissenschaftlerin Ulrike Taenzer nach dem Umzug aus dem Honigspeicher neu gestaltet. In der Theodor-Heuß-Schule werden an beiden Tagen angeboten: „Angerburg von A−Z (4. Auflage)“, „Der Kreis Angerburg (E. Pfeiffer, 2. Auflage“, „Frau komm“ von Ingo von Münch, Neuerscheinungen von Friedrich Dönhoff, antiquarische Bücher sowie Fotokarten, Landkarten und Angerburger Heimatbriefe verschiedener Jahrgänge. Das Programm der 59. Angerburger Tage ist auch im Angerburger Heimatbrief Nr. 151 abgedruckt. Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Das Hotel „Am Pferdemarkt“ ist leider ausgebucht. Im Helmut Tietje-Haus, Verdener Straße 104, Telefon (04261) 83041 sind einige Zimmer für die Angerburger reserviert. Zimmer können auch im Hotel „Stadtidyll“ (früher Bürgerhof), Freudenthalstraße 15, Telefon (04261) 630096-0, gebucht werden. Der Vorstand der Kreisgemeinschaft rechnet sehr mit Ihrem Besuch der 59. Angerburger Tage, damit es eine schöne Veranstaltung wird und wünscht Ihnen bis dahin eine gute Zeit und eine sichere Anreise.
EBENRODE (STALLUPÖNEN) Kreisvertreter: Dr. Gerhard Kuebart, Schiefe Breite 12a, 632657 Lemgo, Telefon (05261) 8 81 39, E-Mail: gerhard.kuebart@googlemail.com. Mit den Eydtkauern unter Mitwirkung des Kirchspielvertreters Gert Steinbacher fährt unser Mitglied Gerhard Scheer vom 13. bis 21. August wieder nach Ostpreußen. Da noch einige Plätze frei sind, sei hier der Ablauf der Reise geschildert: Von Wuppertal aus geht es mit Zusteigemöglichkeiten in Bielefeld, Hannover und Berlin in den Großraum Posen. Am nächsten Tag führt die Reise über Thorn, Allenstein durch Masuren nach Goldap, um am dritten Tag das ehemalige Hauptgestüt Trakehnen mit seinem Museum, der Deutschen Schule und dem Gasthof Alte Apotheke zu erreichen. Der vierte und fünfte Tag ist für Fahrten nach Eydtkau oder in andere Heimatorte vorgesehen, am sechsten Tag geht es über Gumbinnen (Salzburger Kirche, Hugenottenfresko in der Friedrichschule, Elch) nach Insterburg, Gestüt Georgenburg und weiter via Kreuzingen nach Tilsit, dann über die historische Luisenbrücke nach Heydekrug und Memel mit dem berühmten Ännchen von Tharau auf dem Simon-Dach-Brunnen vor dem Theater. Am siebten Tag ist der Besuch des Bernsteinmuseums in Palangen eingeplant, dann geht es wieder gen Westen über die Kurische Nehrung, Schwarzort, Nidden, Rossitten ins Weltbad Cranz. Am achten Tag steht die Stadtrundfahrt durch das aufblühende Königsberg an, über Heiligenbeil und Elbing wird abends Danzig erreicht. Dort gibt es eine Stadtrundfahrt, Abstecher nach Oliva, über Stolp und Kolberg wird Stettin angesteuert, um am folgenden Tag wieder die Ausgangsorte zu erreichen. Nähere Informationen unter Telefon (0202) 500077 oder über das Internet.
TILSIT-RAGNIT Kreisvertreter: Dieter Neukamm, Am Rosenbaum 48, 51570 Windeck, Telefon (02243) 2999, Fax (02243) 844199. Geschäftsstelle: Eva Lüders, Telefon/Fax (04342) 5335, Kührenerstraße 1 b, 24211 Preetz, E-Mail: Eva.lueders@ arcor.de. Die Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit trauert um Siegfried Paleit, verstorben am 3. Juli 2013 in Osnabrück. Er war von 1994 bis 2007 Kirchspielvertreter für das Kirchspiel Altenkirch, früher Budwethen. Siegfried Paleit wurde am 24. April 1929 in Jestwethen, Kreis Tilsit-Ragnit, als Sohn eines Lehrers geboren. Sein Vater übernahm bald darauf die einklassige Volksschule in Gaistauden. Dort besuchte er die Grundschule und ab 1939 das Realgymnasium zu Tilsit. Am Ende des Jahres 1944 wurde der Schulbesuch durch den Krieg beendet. Die Familie flüchtete, kam bis Hela und musste wieder nach Gaistauden zurückkehren. Unter den Russen arbeitete er auf der Sowchose Budwethen. Erst im Jahr 1948 kam die Familie aus Nord-Ostpreußen heraus und fand bei Verwandten in Osnabrück eine erste Bleibe. Hier besuchte Siegfried Paleit die Handelsschule und machte eine Lehre als Industriekaufmann. Danach arbeitete er in verschiedenen Handelsfirmen. In den letzten 20 Jahren war er Leiter der Exportabteilung eines Industrieunternehmens in Osnabrück. Er war verheiratet mit Frau Renate, geb. Bruns. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Nach dem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1994 fand er schnell Kontakt zur Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit und wurde zum Vertreter des Kirchspiels Altenkirch gewählt. Er setzte sich mit aller Kraft für den Zusammenhalt der Gemeinschaft ein. Seine Liebe zu seiner früheren Heimat Ostpreußen und sein Einsatz fanden große Anerkennung unter den Landsleuten. Auch seine aufrichtigen und sachdienlichen Beiträge wurden sehr geschätzt. So drück-te es der Ehrenvorsitzende Albrecht Dyck in seiner Gratulation zum 75. Geburtstag von Siegfried Paleit im Heimatrundbrief „Land an der Memel“ Pfingsten 2004 aus. Albrecht Dyck hielt auch bei der Trauerfeier in Osnabrück eine kurze Rede zur Würdigung des Verstorbenen. Gunhild Krink
TILSIT–STADT Stadtvertreter: Hans Dzieran, Stadtgemeinschaft Tilsit, Postfach 241, 09002 Chemnitz, EMail: info@ tilsit-stadt.de. Zu den Besuchern der diesjährigen Kieler Woche zählten auch zahlreiche Tilsiter, die in ihre Patenstadt Kiel gekommen waren. Bei einem Empfang im Kieler Schloss hatte Stadtvertreter Hans Dzieran Gelegenheit, dem neuen Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar zu seiner Wahl zu gratulieren und mit ihm über die seit dem Jahr 1954 bestehende Patenschaft zu sprechen, die sich im kommenden Jahr zum 60. Male jährt. Die Stadt Kiel war über die vielen Jahrzehnte stets ein treuer Pate für die in der Stadtgemeinschaft Tilsit vereinten Tilsiter und wird es auch bleiben. Die Patenschaft wurde 1992 mit dem Abschluss der Städtepartnerschaft Kiel-Sowjetsk zu einem Dreiecksverhältnis erweitert und erhielt damit eine besondere völkerverbindende Dimension. Dies stand auch im Mittelpunkt der Gespräche, die mit den zur Kieler Woche angereisten russischen Vertretern aus Tilsit, Bürgermeister Wladimir Lucenko und Amtsleiter Igor Firsikow, geführt wurden. Die gemeinsamen Bemühungen der alten und neuen Tilsiter um die Bewahrung der geschichtlichen Vergangenheit der Stadt und die Pflege ihres kulturellen und städtebaulichen Erbes erfahren wachsende Wertschätzung und verleihen ihr eine zunehmende Attraktivität für Bewohner und Touristen.
SENSBURG Kreisvertreterin: Gudrun Froemer, In der Dellen 8a, 51399 Burscheid, Telefon (02174) 768799. Alle Post an: Geschäftsstelle „Sensburger Zimmer“, Stadtverwaltung Remscheid, KF Bettina Moyzyczyk, Kreuzbergstraße 15, 42849 Remscheid, Telefon (02191) 163718, Fax (02191) 163117, E-Mail: info@kreisgemeinschaftsensburg.de, www. kreisgemeinschaftsensburg.de Hanni Wiberny aus Selbongen schreibt: Am 13. April 2013 haben wir wieder in Unkel am Rhein unser „schönstes“ Fest gefeiert, das gemeinsame Treffen des Kirchspiels Hoverbeck und der Dorfgemeinschaft Selbongen. Die Wiedersehensfreude ging allen zu Herzen. Es waren unvergessliche Stunden, die viele Erinnerungen wachriefen. Wir wurden herzlich begrüßt von Nikolaus von Ketelhodt, dem früheren langjährigen Vertreter des Kirchspiele Hoverbeck. Es folgte eine Schweigeminute, in der wir der Verstorbenen aus unserer Gemeinschaft gedachten. Zu ihnen gehört auch unser Freund Martin Kostka, der uns am 27. Dezember 2012 verlassen hat. Er machte von seinem Heimatort Fasten viele Bilder und schrieb Berichte, die wir im Internet und im Sensburger Heimatbrief ansehen und lesen können. Seine Frau Margret schickte uns zum Andenken Fotos, die Martin Kostka bei Kreis-und Kirchspieltreffen und Stinthengstwasserungen aufgenommen hat. Danke, liebe Margret. Über unsere Grußkarten aus Unkel hat sie sich sehr gefreut und sich herzlich dafür bedankt. Auch Margret Smeh aus Amerika sagt danke für die lieben Grüße von dem Treffen in Unkel. Sie schreibt: „Ich war in Gedanken bei Euch und fühle mich mit Euch verbunden.“ Wir saßen mal wieder zusammen und hatten uns alle lieb. Wir reichten einander die Hände, ach wenn es doch immer so blieb. Erwähnenswert ist noch, dass vertraute Gesichter nach langer Zeit wieder mal zu dem Treffen kommen konnten, dank ihrer Kinder und Enkel, die ihnen die Fahrt ermöglichten. Auch Norbert Völz, ein alter Jugend- und Schulfreund, der zum ersten Mal dabei war, hat uns alle sehr erfreut. Nun hoffen und wünschen wir, dass wir uns im nächsten Jahr wieder sehen können. Das nächste Treffen soll am 12. April 2014 wie immer im Weinhaus Traube in Unkel stattfinden. Gedanken von Renate Pasternak zum 51. Treffen der Schülergemeinschaft der Oberschule Sensburg: 1958 wurde unsere Schülergemeinschaft gegründet. Seither gibt es jährlich ein Treffen, das seit über 40 Jahren in Willingen im Sauerland im Hotel Waldecker Hof stattfindet. 2013 trafen wir uns dort vom 30. April bis 2. Mai. Zwar konnten diesmal nur 25 Mitglieder unserer Gemeinschaft zu dem Treffen nach Willingen kommen. Aber von den noch insgesamt 150 Mitgliedern zeigte mehr als die Hälfte ihr Interesse daran und schickte Grußbotschaften, um ihre Verbundenheit mit der Gemeinschaft zu bekunden. Die Teilnehmer des Treffens antworteten direkt aus Willingen und schrieben Karten an die Freunde, die aus Gesundheits- und Altersgründen nicht mehr reisen können. Auch gedenken wir jedes Jahr der Verstorbenen aus unserer Gemeinschaft. So zeigt sich die Schülergemeinschaft der Oberschule Sensburg immer noch sehr lebendig und will auch im nächsten Jahr wieder in Willingen zusammen kommen. Das Treffen soll vom 29. April bis 1. Mai 2014 stattfinden. |
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