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21.09.13 / Leserforum

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 38-13 vom 21. September 2013

Leserforum

Scharia droht hereinzubrechen

Zu: Hochburg der Immigranten (Nr. 35)

Wie kann es sein, dass sich die Teilnehmer eines Gottesdienstes in der Barfüßerkirche in Pforzheim von dreisten Islamisten aus dem Koran vorlesen lassen, ohne sich dagegen zu wehren? Warum haben der „Gute Hirte“ und seine „Lämmer“ nicht demonstrativ dagegen angebetet, der Organist die Orgel nicht forte gespielt und die Gläubigen bei der Koran-Lesung sich nicht die Ohren zugehalten oder mit den Füßen für ihr Christsein abgestimmt? Wurden sie in ihrer Stadt schon so sehr von Muslimen eingeschüchtert, dass sie sich solchen Aktionen widerstandslos beugen und/oder wurden sie von Pro-Islam-Politikern und Gleichgesinnten derart indoktriniert, diese Blasphemie „um des lieben Friedens willen“ hinzunehmen?

Es ist nicht abwegig, zu vermuten, dass durch die Kooperation unserer Kirchen-Oberen mit Islam-Vertretern ein solches Sakrileg (weitere werden nach diesem Sieg folgen) durch Scharia-versessene Islamisten aus Kalkül geduldet wird. Wegen dieser Feigheit werden wir eines Tages als sogenannte „Dhimmis“ (laut Islam Menschen zweiter Klasse) unter der Scharia leiden müssen.

Gisela Recki, Troisdorf

 

 

Mut zu neuen Erziehungswegen

Zu: Arbeit und Prügel für deutsche Kinder (Nr. 35)

Und wenn dann endlich die Altfälle der 50er und 60er Jahre aus deutschen Kinderheimen, in denen Kinder und Jugendliche von brutalem Personal geschlagen wurden und arbeiten mussten, aufgearbeitet und die ehemals Malträtierten unter großem Bedauern finanziell entschädigt wurden, dann kann man gleich weitermachen und auch die Kinder, von denen obiger Artikel berichtet, bedauern und entschädigen. Die verantwortlichen Erzieher aber dürfen als gut bezahlte Kinderbetreuer ihr glorreiches und pädagogisch wertvolles Tun ungehindert und ungestraft fortsetzen.

Man könnte aber auch neue Wege gehen, zum Beispiel erwerbstätigen Familien höhere Steuerfreibeträge gewähren und somit den größten Teil ihres Verdienstes belassen, dafür aber Kindergeld und andere Subventionen streichen. Das Lebensmodell des staatlich garantierten Einkommens durch Kinderreichtum würde damit eventuell uninteressant, aber es gäbe weniger vernachlässigte Kinder. Diese sollten dafür im Lande anständig betreut werden, vielleicht in SOS-Kinderdörfern, die einen guten Ruf haben.

Maria-Anna Konietzko, Bad Homburg

 

 

Feine Bananenrepublik

Zu: Wenn Polizisten am Ende sind (Nr. 28)

In Deutschland werden die Polizisten, die zwei unschuldigen Jugendlichen das Gehirn so zermatschen, dass sie nur noch von Erwerbsunfähigkeitsrente leben können, erst gar nicht angeklagt. Die Polizisten hatten die beiden verwechselt, als sie einen Polizistenmörder verfolgten. Einen

15-Jährigen, der ein Mofa gestohlen hat, mit fünf Schüssen in den Rücken zu schießen, ist in Essen wenn es ein Türkenjunge ist, Notwehr. Und wenn ein angeketteter in einer Zelle verbrennt, in der ein Jahr zuvor ein Gefangener erschlagen wurde, dann ist das Selbstmord des Verbrannten. Durch die geschlossene Wohnungstür einen Rentner erschießen, weil man sich in der Etage geirrt hat, bleibt ohne Anklage.

Soll ich 100 Seiten weiter schreiben? Das Problem ist nicht, dass die Menschen, die auch Polizisten sind, versagen; das Problem ist vielmehr, dass diese Verbrechen nicht offiziell vor einem Gericht verhandelt werden, weil der Arbeitgeber des Polizisten keine Verfehlungen sieht.

Das sind Bananenrepubliken der feinsten Sorte; aber das will niemand hören, und schon gar nicht abdrucken.

Helmut Josef Weber, Málaga, Spanien

 

 

Mit Blut getränkt

Zu: Wer einmal lügt … (Nr. 36)

Die USA, die jüngste unter den Großmächten von heute, waren zu der Zeit, als der erste deutsche Kaiser, Karl der Große, in Rom zum Beschützer der Christenheit gekrönt wurde, der weißen Rasse noch unbekannt. Als Martin Luther geboren wurde, hatte Kolumbus die Küsten der Neuen Welt noch nicht gesehen.

Wie konnten die USA in so kurzer Zeit so groß, reich und mächtig werden? Wir sind durch unsere Schulbücher gewohnt, die US-Geschichte seit der Zeit der Pilgerväter im Glorienschein zu sehen. In Wirklichkeit ist die amerikanische Nationalgeschichte eine ununterbrochene Kette von grausamen und blutigen Eroberungsfeldzügen und Lügen gewesen.

Und uns will man glauben machen, die USA stehen für Frieden. Diese Heuchelei – auch unserer eigenen Politiker – ist unerträglich.

Eddi Göller, Malsfeld

 

 

Kindische Mär

Zu: Kasseler Märchen (Nr. 31)

In der Illustration zum Artikel regnet es zwar „Sternthaler“, der Besuch der Ausstellung anlässlich des Brüder-Grimm-Gedenkens in der Kasseler Documenta-Halle ist jedoch von einer „Sternstunde“ meilenweit entfernt.

Schon der Titel „Expedition Grimm“ lässt erahnen, dass man sich in dieser „Landesausstellung“ von der Bedeutung der Brüder Grimm weiter entfernt, als von deren Schaffenszeit bis zur Gegenwart. Statt der gewollt modernistischen „Leistungsschau“ in der Documenta-Halle mit dem heute wohl unerlässlichen, kindischen Mitmach-Schnick-Schnack, sei dem Kassel-Besucher das unweit entfernt befindliche Brüder- Grimm-Museum im Palais Bellevue empfohlen. Im Vergleich zu den Exponaten der Documenta-Halle bietet das Museum eine Sammlung unvergleichlicher Schätze.

Konrad Pfeifer, Laatzen

 

 

Naiver Vorschlag

Zu: Er glaubte, Stalins Nachfolge antreten zu können (Nr. 25) und Was wollte Berija? (Nr. 29)

Es kann sein, dass Berija die Stalinnote zur Wiedervereinigung Deutschlands erneuern wollte. Aber zu welchen Bedingungen hätte dies geschehen sollen? Es liegt in der Systematik der sowjetischen Politik, hier den Verzicht des Westens auf die Wiederbewaffnung Deutschlands als Voraussetzung annehmen zu wollen.

Über die an Polen und die CSSR seinerzeit zwangsweise abgetretenen Gebiete hätte Moskau ohnehin nicht entscheiden können. Adenauer hätte auf jeden Fall auf Befehl der USA das Angebot abgelehnt, genauso wie er bereits die Stalinnote ablehnen musste. Und außerdem: Welche Garantien hätte der Westen der Sowjetunion denn anbieten können, damit die Wiederbewaffnung und der Nato-Beitritt nicht später doch noch vollzogen würden?

Jürgen Kunz, Buchen

 

 

Heute dichten Gossenhelden

Zu: Widerwärtig (Nr. 35)

Als Deutschland noch geistig und seelisch intakt war, wurde der Dichter und Freiheitskämpfer Theodor Körner geliebt und verehrt. „Deutsches Volk, du konntest fallen, aber sinken kannst du nicht!“, dichtete er.

Armer Körner! Er konnte nicht ahnen, dass ein ehemals stolzes Volk, später er- und zerschlagen in zwei Geldkriegen, in hündischer Unterwürfigkeit sich der Auflösung Deutschlands wie ein Stück Zucker im Tee entgegensehnt. „... Vergiss die treuen Toten nicht und schmücke auch unsere Urne mit dem Eichenkranz!“, so Körner.

Die Heroen der Megaphone gefallen sich darin, den wehrlosen Toten jetzt ins Grab zu spucken. Im Wissen um die eigene Bedürftigkeit, demütigen das Regietheater das tote Genie und der Plebs den genialen Feldherren, den tapferen Soldaten. Die Nachkommen verurteilen ihre Vorfahren, denen sie meistens weder geistig noch sittlich gewachsen sind. Sie haben zu verantworten, ein millionenfaches Leid in die Familien getragen zu haben. Es ist unglaublich, wie sie sich in ihrer anmaßenden Infamie auch noch moralisch überlegen fühlen. Der zivilcouragierte Gossenheld hat große Chancen, einen Preis zu bekommen, auch wieder benannt nach einem Toten, der sich nicht wehren kann. Nur wenn es ums Erben geht, dann kommt zuerst das Fressen und dann die Moral. Auch das ist „widerwärtig“.

Als Trost zu guter Letzt eine Trouvaille bei dem kolumbianischen Philosophen Gòmez Dàvila, einer wahrhaft noblen Seele: „Dem 19. Jahrhundert gelang nur eine Konstruktion großen Stils: Das preußische Offizierskorps!“

Karin Khemlyani-Albrecht, Bendestorf

 

 

Ein Heer der Enttäuschten wählt

Zu: Überall Diskriminierung (Nr. 34) und Wehr dich Wähler (Nr. 34)

Die Verzweiflung des PAZ-Autors Hans Heckel über unsere Volksvertreter und die staatlichen Medien verstehe ich gut, teile sie jedoch nicht, weil die heiße Phase zur Bundestagswahl erst langsam immer schneller anläuft. So hoffen Schnellmerker unter den Enttäuschten und Verzweifelten, dass die anstehende Wahl endlich eine günstige Gelegenheit ist, den drohenden Zerfall unseres Volkes zu verhindern.

Dazu befähigt ist besonders unsere größte „Partei“, nämlich die der Nichtwähler. Diese alternative „Partei“ muss jetzt handeln. „Volk an die Urnen!“, kann es da nur heißen. Wählt eine Splitterpartei, auch wenn sie noch so unbedeutend erscheint. Denn die großen etablierten Parteien werden dann durch Stimmenverluste gezwungen sein, Volkes Stimme zu berück­sichtigen.

Alle etablierten Parteien sind mehr oder minder weit nach links abgerutscht und nur einig in ihrem „Kampf gegen Rechts“, indem sie die offene Flanke rechts von der Mitte gegen richtige Rechte absperren unter dem Vorwand, alle Rechten seien Extremisten.

Dabei sind viele angebliche „Rechte“ nur Patrioten, die ihr Vaterland lieben und daher mit Verständnis andere Vaterländer achten. Denn Patrioten unterscheiden sich von Extremisten wie Fußballfreunde von Hooligans. Viele Splitterparteien und das Heer der Enttäuschten haben erstaunlich viele kluge und vernünftige Persönlichkeiten auch mit Charisma, – sie müssen „nur“ gewählt werden. Und mehr Erfolg als Splitterparteien hat selbstverständlich eine alternative Partei mit Sitz im Bundestag.

Heinz-Dietrich Koske, Köln

 

 

Weniger Föderalismus ist ratsam

Zu: Raus aus der Schuldenfalle (Nr. 33)

Kurzfristig mögen Länderfusionen keine nennenswerten Spareffekte erzielen. Es bleibt jedoch das Problem, dass Länder wie Bremen, Berlin, eventuell auch Hamburg sowie das Saarland alleine kaum überlebensfähig sind und auf Dauer am Finanztropf hängen werden. Die hier angedachte Lösung von Zeit würde unliebsame Akzentuierungen nach sich ziehen, was die Störeinflüsse des Föderalismus auf den Bund betrifft.

Zwangsläufig haben wir schon heute mit einer Effizienzbremse namens Bundesrat zu tun, die oftmals die Durchsetzungskraft der Bundespolitik behindert. Faule Kompromisshanselei ist die Folge. Fest stehen zwei Dinge: Zum einen werden die aufgehäuften Schuldenberge ohne Schuldenschnitt nicht mehr abtragbar sein, egal ob Fusion oder nicht. Zum anderen erweisen sich größere Ländereinheiten langfristig als die überlegene Lösung, vor allem in Krisenzeiten. Je heterogener die Wirtschaftsstrukturen, desto unanfälliger der Gesamtkomplex. Ein unnötig forcierter Föderalismus, der dem Bund ständig Knüppel in den Weg wirft, hervorgerufen durch Stärkung von Länderkompetenzen, wäre der falsche Weg.

Deutschland benötigt in einer Welt, die immer schnellere und flexiblere Entscheidungen erfordert, weniger Förderalismus mit weniger Bun­desländern und dafür mehr Bundeskompetenz. Im Übrigen bedarf es umfangreicher Reformen im Steuer- und Finanzrecht, im Arbeits-, Bildungs- und Sozialrecht sowie im Asylrecht, um nur einige zu nennen. Dazu zählt dann auch eine Bund-Länderreform.

Christian Benthe, Bremen

 

 

Traurige Aussicht

Zu: Ein Staat entgleist (34)

Dieser Zusammenbruch der Gemeinschaften ist gewollt und gehört zum Plan der neuen Weltordnung. Dazu passen Polizei- und Überwachungsstaat, der uns den Agroriesen überlässt und deren soziale Strukturen (beginnend mit dem Rauchverbot) er zerstört.

Beraubt werden damit auch gewachsene Strukturen, die Selbstbestimmung und die Identität der Völker. Wer Merkel im TV-Duell gesehen hat, dem könnte übel werden angesichts der politischen Führung. Aber der deutsche Wähler denunziert eher seine Freunde, als die Obrigkeit zu bekämpfen. Traurige Aussichten.

Eberhard Schneider, Wilnsdorf

 

 

Kein Glorienschein über die Beamtenwelt

Zu: Lobenswert (Nr. 31) und zugehörigen Leserbriefen (Nr. 34)

Genannte Zuschriften glorifizieren unsere Beamtenschaft. Ich kann diesen Vorgang, ohne Übertreibung, nur als unangebrachte Werbung bezeichnen, möchte jedoch nicht weiter darauf eingehen. Seit Jahren hört man von Regierungs- und Parteiseiten immer wieder, wie leer unsere Rentenkassen sind. Es soll „geriestert“ werden und für unterverzinste Lebensversicherungen wird geworben. Wie das bezahlbar sei von den geringen Löhnen und Gehältern, steht in den Sternen.

Die Rente wird in wenigen Jahren weit unter 50 Prozent des Durchschnittseinkommens liegen. Über die Pensionen unserer Beamtenschaft bewahrt man Stillschweigen. Nur nicht die Wahrheit der Öffentlichkeit bekanntgeben – es könnte doch zu unvorhersehbaren Reaktionen kommen. So wie die Steuer hereinkommt, wird sie an die Herren Pensionäre zum Teil sofort weiter gereicht. Da gibt es keinen Topf, wie bei der Rente, aus dem der größte Teil bezahlt wird.

Das es eine Differenz gibt, haben wir nicht zuletzt unseren Staatsmanagern zu verdanken, die unberechtigterweise in den Topf hinein gegriffen haben. Während der Pensionär mit einem Betrag von zirka 70 Prozent seiner letzten Bezüge außer Dienst gestellt wird, erhält der Lohnempfänger künftig unter 50 Prozent des Durchschnittsverdienstes.

Die Aussage vom lebenslang gleichen Arbeitsplatz des Beamten kann ich nur positiv beurteilen. Einmal verbeamtet – niemals arbeitslos. Diesen Vorteil scheinen die Leserzuschriften übersehen zu haben. Weiterhin als Anmerkung: Jeder Beamte, ob Lehrer oder Kommissar, kann sich versetzen lassen. Ja selbst im Bundestag und in den Landtagen sind viele Beamte als Abgeordnete vertreten. Angestellte suche ich dort oft vergeblich. Liegt das am höheren Intelligenzkoeffizienten unserer Herren Staatsdiener?

Auch dass der junge Arbeiter mehr verdient als ein Jungbeamter, gehört in die Märchenwelt. Ich möchte nicht auf die unterschiedlichen Krankenkassensysteme eingehen, sonst kommt der Autor des Leserbriefes „Lebensleistung von Beamten ist auf jeden Fall höher zu bewerten“ noch auf die Idee, mir vorzurechnen, welch großen Zinsverlust er durch Arzt- und Behandlungsvorschuss erleiden muss.

Die maximale Rentenhöhe ist nach oben begrenzt. Firmenrenten bekommen wohl die wenigsten der Arbeiter. Bei den Pensionen sieht das anders aus. Die Obergrenze ist für den Normalverdiener unvorstellbar. Für die hochkarätigsten Staatslenker wurde diese aufs Jahr erst kürzlich um 18000 Euro erhöht. Doch das Geld ist da, dafür hat Kanzlerin Merkel ja beim Amtsantritt extra die Mehrwertsteuer um satte drei Prozent erhöht.

Paul Freihofer, Dorsten

 

 

Feigheit ist Sünde

Zu: Feige Demokraten (Nr. 35)

In dem satirischen Roman „Der Meister und Margarita“ des russischen Autors Michail Bulgakow (1891–1940) ist folgende Situation beschrieben: Pontius Pilatus fragt seinen Sekretär, der bei der Kreuzigung von Jesus dabei gewesen ist: „Hat er noch etwas gesagt?“ Der Sekretär antwortet, Jesus habe gesagt: „Feigheit ist die größte Sünde!“

Ingrid Tillmann, Edertal


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