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27.10.17 / Abschreckendes Beispiel / Wohin der Multikulturalismus den einstigen Musterstaat Schweden geführt hat

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 43-17 vom 27. Oktober 2017

Abschreckendes Beispiel
Wohin der Multikulturalismus den einstigen Musterstaat Schweden geführt hat
Wolfgang Kaufmann

Der einstige Musterstaat Schweden, der sich heute in einem extrem desolaten Zustand befindet, kann als Menetekel dafür dienen, was ungebremste Einwanderung und staatlich forcierter Multikulturalismus auf Dauer anrichten.

Das Königreich Schweden mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern hat in Relation zur Bevölkerungszahl in den letzten Jahren so viele Flüchtlinge beziehungsweise Zuwanderer aufgenommen wie kein anderer Staat der Europäischen Union. Der Anteil der Immigranten aus zumeist arabisch-afrikanischen Ländern beträgt deshalb nun schon 18 Prozent – nicht mitgerechnet die vielen illegal Eingereisten. Unter den Neuankömmlingen sind fast eine Million Muslime. So lautet zumindest die Schätzung des privaten Gatestone Institutes in New York, denn offizielle Statistiken hierzu existieren nicht. 

Für die 1975 einstimmig vom Reichstag in Stockholm beschlossene Entscheidung, Schweden in eine Hochburg des Multikulturalismus zu verwandeln, zahlte das skandinavische Land einen hohen Preis. Beispielsweise explodierte die Kriminalität. So nahmen die Gewaltverbrechen in den vergangenen vier Jahrzehnten um 300 Prozent zu und die Zahl der registrierten Vergewaltigungen stieg sogar um 1472 Prozent. Damit liegt das statistische Risiko für Frauen, Opfer einer Vergewaltigung zu werden, nur in dem rück­ständigen südafrikanischen Zwergstaat Lesotho höher. Dabei kommen viele der Taten in Schweden gar nicht mehr zur Anzeige, weil die Polizei kaum noch gegen ausländische Täter ermittelt.

Denn die verschwinden sowieso auf Nimmerwiedersehen in den No-Go-Areas der Vorstädte wie Stockholm-Rinkeby, Malmö-Seved oder Göteborg-Bergsjön mit Immigrantenquoten von über 90 Prozent, in denen sehr viel eher die Scharia herrscht als schwedisches Recht. Davon zeugt, dass mittlerweile bereits jeder zehnte Mord in die Kategorie „Ehrenmord“ unter Muslimen fällt.

Ein Problem ist aber nicht nur die Verbrechensrate. Immerhin muss Schweden nun schon fast ein Fünftel seines Steueraufkommens für die Immigrationsfolgekosten aufwenden. Darunter fallen auch Zahlungen an islamische Polygamisten. Im Sommer dieses Jahres wurde der Fall eines Syrers bekannt, der mit drei Frauen 16 Kinder zeugte und vom Staat mehrere Häuser mit Meerblick im beliebten Ferienort Saltsjöbaden im Gesamtwert von anderthalb Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekam. Deshalb liegt die Stockholmer Zeitung „Dagens Nyheter“ wohl durchaus richtig, wenn sie prophezeit, dass „das Wohlfahrtssystem Schwedens bald erheblich zusammengestrichen und die Ausgaben der lokalen Behörden … schon 2020 gewaltige Einschnitte erleben“ werden. 

Das hängt auch mit der Wirtschaftskrise zusammen, auf die das Königreich momentan zuschlittert. Untrügliche Vorzeichen derselben sind rasant steigende Immobilienpreise, eine auffällig hohe Verschuldung der privaten Haushalte sowie die wachsende Inflationsrate.

Angesichts all dessen erscheint konsequentes Umsteuern in weiten Bereichen der Gesellschaft ratsam. Hierzu dürfte es aber frühestens nach den Wahlen im September 2018 kommen, wenn die Schwedendemokraten, welche die bisherige Einwanderungs- und Integrationspolitik für komplett gescheitert halten und die Rückkehr zur „homogenen Gesellschaft“ anstreben, tatsächlich zweitstärkste Kraft im Parlament werden. Den aktuellen Meinungsumfragen zufolge könnte ihnen das gelingen.