15.04.2024

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16.02.18 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-18 vom 16. Februar 2018

MELDUNGEN

Wintersport im Oberland

Kernsdorf – Am 17. Februar gibt es in den Kernsdorfer Höhen südlich von Osterode ein Angebot für Skisportler. Die Gesellschaft der Freunde der Kernsdorfer Höhen organisiert bei Kernsdorf / Wysoka Wies bereits zum 13. Mal den Sassen-Skilauf. Gelaufen wird im klassischen Stil über fünf oder zehn Kilometer. Die Registrierung der Teilnehmer beginnt um 9 Uhr, der Lauf um 11 Uhr. Die Schirmherrschaft über das Ereignis hat der Marschall der Woiwodschaft Ermland-Masuren Gustaw Marek Brzezin. Anmelden kann man sich auch kurzfristig noch im Internet unter www.biegsasinow.com.pl, dort gibt es für Interessenten weitere Informationen, jedoch nur auf Polnisch. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter die Organisatoren der Veranstaltung nicht im Stich lässt und genug Schnee liegen wird.U.H.





Straße Nr. 65 ist genehmigt

Allenstein – Das Straßennetz im südlichen Ostpreußen wird ausgebaut. Ein Vertrag über sieben Abschnitte der Staatstraße Nr. 65 auf einer Länge von 59,1 Kilometern wurde bereits unterschrieben. Es handelt sich um die frühere Reichsstraße 132 von der Woiwodschafts-Grenze südlich Prostken bis zum Grenzübergang Goldap. Gebaut wird in sieben Abschnitten, vom Grenzübergang bis zur Umgehungsstraße Goldap, von Reimannswalde bis zur Umgehungsstraße Treuburg, von Treuburg bis Herzogskirchen, von Herzogskirchen bis Lyck, ein Abschnitt im Stadtgebiet Lyck, von Lyck bis Neuendorf und von Neuendorf bis zur Woiwodschaftsgrenze südlich von Prostken. Der Bau soll Ende April 2019 beginnen und im Juni 2021 enden. PAZ





Ärger über hohe Tarife

Königsberg – Seit 2015 haben sich im Königsberger Gebiet die Tarife für Strom und Wärme verdreifacht. Ende Dezember hat Gouverneur Anton Alichanow eine weitere Preissteigerung für die Städte angekündigt, die noch Wärme aus Kohle erzeugen. Die Regierung in Moskau hat beschlossen, dass künftig alle Städte nur noch mit Gas heizen sollen. Im nördlichen Ostpreußen sind etwa 20 Prozent aller Städte betroffen. Sie heizen  noch mit Kohle. In Insterburg, Tapiau, Stallupönen und Pillau werden die Tarife um bis zu 75 Prozent teurer. Bei den Betroffenen regt sich Widerstand, da die Realeinkommen im Gebiet das vierte Jahr in Folge gesunken sind, Rekord war 2016 mit 7,5 Prozent Einkommensrückgang gegenüber dem Vorjahr. Kritik wird auch laut, weil die Regierung ihr Versprechen, alle Städte auf Gasheizung umzustellen, nicht erfülle und stattdessen alles Geld für die WM ausgebe. MRK