26.01.2022

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06.04.18 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 14-18 vom 06. April 2018

MELDUNGEN

Kreuzfahrt nach Königsberg

Königsberg/Sankt Petersburg – Die Gebiete Sankt Petersburg und Königsberg haben die Gründung einer gemeinsamen Schifffahrtsgesellschaft vereinbart. Das Unternehmen soll den Kreuzfahrttourismus in die ehemalig Hauptstadt Russlands mit dem russischen Teil Ostpreußens „teilen“. Wie genau dies am besten geschehen kann, wird zurzeit verhandelt. Als Hauptanlandungsstelle im Königsberger Gebiet ist der neue Kreuzfahrthafen in Neukuhren vorgesehen, dessen Fertigstellung nach Aussage von Gouverneur Anton Alichanow bis zum Jahr 2020 zu erwarten ist. Profitieren dürfte der Hafen von der bereits jetzt gültigen Visabefreiung für Kreuzfahrttouristen von 72 Stunden, die zumindest einen größeren Abstecher zu den übrigen Schönheiten Ostpreußens erlaubt. Die Drei-Tages-Regelung soll, wie man anlässlich der Unternehmensvorstellung erfuhr, nach der Fußball-Weltmeisterschaft auch auf Flughäfen ausgedehnt werden und stünde damit auch bei Einreisen über den Königsberger Flughafen Powunden zur Verfügung. T.W.W.





Zehn Kältetote in Allenstein

Allenstein – Zehn Personen starben in diesem Winter an Kälte oder an Kohlenmonoxydvergiftungen. Dazu erkrankten viele Menschen an Grippe und Masern. An Masern waren mehr als 20000 Personen in den Kreisen Osterode und Allenstein erkrankt. So sieht das Ergebnis der Wintersaison im südlichen Ostpreußen aus. Wenn sich auch in vielen Fällen die Situation verbessert habe, gebe es noch viel zu tun, so Arkadiusz Sywestrzak, Stellvertreter des Polizeikommandanten der Woiwodschaft. Eine wichtige Hilfe stellt eine Informationsstelle für Obdachlose dar. Von Jahr zu Jahr werde sie immer populärer, sagte Krzysztof Marciniak, Stellvertretender Direktor der Abteilung für Sicherheit und Krisenbewältigung beim Allensteiner Woiwodschaftsamt.  PAZ





Stipendium für Schwestern

Allenstein – Ein staatliches Stipendium soll die Auswanderung von Krankenschwestern verhindern. Rund 129 Euro monatlich sollen Studentinnen von Krankenschwesterschulen verleiten, nach der Ausbildung in öffentlichen Einrichtungen zu arbeiten und nicht ins Ausland zu gehen. Das Gesundheitsministerium plant die Einführung des Stipendiums für spätestens Oktober, aber profitieren können schon die diesjährigen Studentinnen. Das Ministerium hofft, mit dieser Maßnahme die Löcher beim Personal in den Krankenhäusern stopfen zu können. Das Stipendium ist nämlich an die Bedingung geknüpft, sich anschließend für zwei Jahre bei  einem Krankenhaus zu verpflichten. PAZ