21.04.2024

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27.04.18 / Spende für die Bruderhilfe / Die Not der bedürftigen deutschen Landsleute in Ostpreußen geht uns alle an – helfen Sie jetzt!

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-18 vom 27. April 2018

Spende für die Bruderhilfe
Die Not der bedürftigen deutschen Landsleute in Ostpreußen geht uns alle an – helfen Sie jetzt!

Liebe Leser der Preußischen Allgemeinen Zeitung,

Liebe Landsleute und Freunde Ostpreußens,

in einer Welt, in der sich die Zahl der mittellosen Flüchtlinge in kurzer Zeit vervielfacht hat und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, sollte sich unser Blick auf das Wesentliche richten – die Hilfe am Mitmenschen. Auch knapp 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es noch immer viele hilfsbedürftige deutsche Landsleute in der Heimat Ostpreußen, denen es am Notwendigsten mangelt. Hohe Arbeitslosigkeit und Altersarmut, Krankheit und unzureichende medizinische Versorgung zählen zu den Hauptproblemen der Menschen zwischen Weichsel und Memel, zwischen Ostsee und Rominter Heide. Vielfach sind dort Dinge wie Heizmaterial, neue Kleidung und Medikamente, die für uns selbstverständlich sind, kaum erschwinglich.


Für uns Ostpreußen ist es wichtig direkt dort anzusetzen, wo die Not am größten ist. Dieser Aufgabe stellt sich die Bruderhilfe Jahr für Jahr – mit Hilfe Ihrer Spenden. Daher wende ich mich auch heute wieder mit der Bitte an Sie, unser humanitäres Hilfswerk zu unterstützen. 


Die Bruderhilfe der Landsmannschaft Ostpreußen blickt auf eine lange und erfolgreiche Arbeit zurück: Bereits 1951 wurden die ersten Päckchen und Pakete in das südliche Ostpreußen versandt. Die Russlanddeutschen im Königsberger Gebiet und die Landsleute im Memelland haben wir nach dem Fall der Mauer in unsere Fürsorge einbezogen. Unter besonderer Obhut der Landsmannschaft Ostpreußen stehen die Wolfskinder, die nach dem Krieg vielfach nur ihr nacktes Leben gerettet haben. Ihrer deutschen Identität beraubt, konnten sie sich erst nach der politischen Zeitenwende im Osten Europas in einem Verein zusammenfinden und ihre Interessen nach außen vertreten. Materielle Hilfe und ideelle Unterstützung haben hier einen ganz besonderen Stellenwert. Durch die finanzielle Zuwendung erhalten unsere Landsleute in Ostpreußen nicht nur einen kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt; vielmehr wird auch ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Die zwischenmenschliche Verbindung, die „Brücke in die Heimat“, reißt nicht ab: Durch die Bruderhilfe erfahren die Daheimgebliebenen, dass sie auch nach all den Jahren von der weltweiten Ostpreußenfamilie nicht allein gelassen werden. Das bedeutet für sie Trost, Stärkung und Hoffnung. 


Noch immer erreichen uns neue Hilferufe von in Not geratenen Landsleuten, denen wir schnell und unbürokratisch helfen können. Unsere Kreisgemeinschaften sind Garanten dafür, dass Ihre Spende direkt beim Bedürftigen ankommt.

Das deprimierende Bewusstsein, die Zustände selbst nicht ändern zu können, sollte uns nicht davon abhalten, mit aller Kraft daran mitzuwirken, das Los unserer deutschen Landsleute im Osten zu erleichtern. 

Bitte unterstützen Sie daher die Fortsetzung unserer humanitären friedensstiftenden Arbeit und geben armen Landsleuten mit einer Spende mehr Lebensqualität.


Deutsche helfen Deutschen, Ostpreußen unterstützen heimatverbliebene Ostpreußen. 


Allen Spendern sage ich ein herzliches Dankeschön!



Wir geben Ostpreußen Zukunft!



Stephan Grigat

Rechtsanwalt und Notar

Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen


Wenn Sie helfen möchten, überweisen Sie Ihre Zuwendung bitte auf das Konto der Landsmannschaft Ostpreußen-Bruderhilfe e.V., bei der Commerzbank  IBAN: DE03 2004 0000 0630 2871 00, 

BIC:  COBADEHHXXX. Kontakt: Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V., Peter Wenzel, Buchtstraße 4, 22087 Hamburg, Tel. (040) 414008–25; Fax: (040) 414008–19; wenzel@Ostpreussen.de