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27.04.18 / Linkslastige Anti-FPÖ-Propaganda

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-18 vom 27. April 2018

Linkslastige Anti-FPÖ-Propaganda
W. Kaufmann

Das ist doch mal ein Syllogismus vom Feinsten! Prämisse 1: Führende Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) gehören Burschenschaften an. Prämisse 2: Diese akademischen Verbindungen fungieren als Sammelbecken für Nazis. Schlussfolgerung: Also sind solche Personen an der Spitze der FPÖ wie Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache Neofaschisten. 

So lautet die simple „Logik“ des Buches „Stille Machtergreifung“ von Hans-Henning Scharsach, welcher früher das Auslandsressort der Wiener Zeitung „Kurier“ leitete und sich nun als „Experte für Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Neonazismus“ geriert.

Mit seinem neuesten Werk will er wiederum aufklärerisch wirken und darlegen, „was Österreich droht, wenn deutsch-nationale schlagende Burschenschafter an die Macht kämen“. Vorgelegt wurde freilich nur krude Anti-FPÖ-Propaganda. Keine Spur von „akribischer Recherche“, wie sie der Klappentext verheißt: Die meisten „Quellen“, welche als Belege für die Unterstellungen Scharsachs dienen sollen, sind Artikel aus dem „Kurier“ oder ähnlich linkslastigen Blättern.

Hans-Henning Scharsach: „Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften“, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 2017, gebunden, 240 Seiten, 22 Euro