19.04.2024

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18.05.18 / MELDUNGEN / ZUR PERSON

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-18 vom 18. Mai 2018

MELDUNGEN / ZUR PERSON

»Erklärung 2018« beim Bundestag

Berlin – Die „Erklärung 2018“ ist dem Bundestag als Petition übergeben worden, nachdem mehr als 162000 Menschen ihren Namen darunter gesetzt haben. Die von der PAZ-Autorin Vera Lengsfeld initiierte Erklärung fordert die Rückkehr zur rechtsstaatlichen Ordnung bei Grenzkontrollen und solidarisiert sich mit der wachsenden Bewegung demonstrierender Bürger, die das Gleiche von der Politik verlangen. H.H.





Babys sollen gefragt werden

Sydney – Die australische Gender-Aktivistin Deanne Carson hat im Fernsehsender ABC gefordert, dass Eltern das Einverständnis ihres Babys einholen, ehe sie ihm die Windeln wechseln, und zwar von der Geburt an. Solange das Kleinkind nicht sprechen könne, sei das Einverständnis per Augenkontakt und Körpersprache her­zustellen. Was geschehen soll, wenn die Babys ihr Einverständnis zum Windelwechseln verweigern, ließ Carson offen.  H.H.





Polternder Schöngeist

Katalonien wird gegenwärtig auch ein Stück weit von Deutschland aus regiert. Nach seiner Freilassung aus der Haft in Neumünster zieht der frühere katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont von Berlin aus die Fäden. Um Neuwahlen zu verhindern, die nötig gewesen wären, wenn bis zum 22. Mai in Barcelona kein neuer Regierungschef gewählt worden wäre, hatte er auf seine Kandidatur verzichtet und ebnete damit seinem Wunschnachfolger den Weg.

Der 55-jährige Jurist, Autor und Verleger Quim Torra ist nun neuer Regionalpräsident von Katalonien. Viele sehen in dem politischen Quereinsteiger, der erst bei den Wahlen im Dezember 2017 ins Parlament gewählt wurde, nur eine von Berlin aus ferngesteuerte Marionette Puigdemonts. Torra hat nämlich angekündigt, dessen Kurs Richtung Unabhängigkeit unbeirrt fortsetzen zu wollen. So wolle er einen Staatsrat im Exil gründen mit Puigdemont als legitimen Präsidenten. „Glauben Sie nicht eine Sekunde, dass wir in Sachen Unabhängigkeit nachgeben werden“, warnte er die Madrider Zentralregierung.

Seine Leidenschaft als Nationalist entwickelte sich spät. 20 Jahre lang arbeitete er in der Schweiz als Anwalt für den Versicherungskonzern Winterthur. Zurück in Barcelona gründete der Vater von drei Kindern einen Verlag, der sich auf die Biografien katalanischer Journalisten in der Zeit vor und während der Diktatur General Francos konzentrierte. Torra selbst steuerte als Essayist eigene Beiträge zu katalanischen Separatisten des 20. Jahrhunderts bei.

Der Schöngeist versteht es aber auch, über die sozialen Medien zu poltern. „Die Spanier können nur ausbeuten“, twitterte er. Sollte er in Sachen Unabhängigkeit ge­genüber Madrid nachgeben, wird er es sein, den alle als Strohmann ausgebeutet haben.H. Tews