26.01.2022

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22.06.18 / Zeitzeugen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 25-18 vom 22. Juni 2018

Zeitzeugen

Horst W. Opaschowski – Der Hamburger Zukunftsforscher hält längere Arbeitszeiten für unbedingt notwendig. Als wissenschaftlicher Leiter seines Instituts für Zukunftsforschung berät er Politik und Wirtschaft. Seit 2013 führt er gemeinsam mit dem Ipsos-Institut den Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland durch.  

Marian Wendt – Eine sogenannte Drittel-Finanzierung schlägt der CDU-Bundestagsabgeordnete vor. Die Menschen sollen privat vorsorgen, eine gesetzliche Vorsorge über die Rentenversicherung haben, aber auch eine betriebliche Altersvorsorge. Dieser Vorschlag sorgte für Unverständnis seitens Sozialwissenschaftlern, da er in Zeiten der Niedrigzinsphase wenig Sinn mache. Es müsse daher an anderen Stellschrauben gedreht werden.  

Walter Riester – Der 1943 geborene Sozialdemokrat war als Bundesarbeitsminister (1998 bis 2002) maßgeblich an der Gestaltung der nach ihm benannten „Riester-Rente“ beteiligt. Riesters geschäftliche Beziehungen zum Finanzdienstleister AWD brachten ihm viel Kritik ein, „Transparency International“ sprach sogar von „politischer Korruption“. Der Vorwurf lautete, dass er Unternehmen verbunden sei, die besonders stark von der „Riester-Rente“ profitiert hätten.

Dirk von der Heide – Der Sprecher der Deutschen Rentenversicherung weist in einem Interview darauf hin, dass die Bundesregierung 2016 das sogenannte Flexirentengesetz beschlossen hat, wonach es möglich ist, bis 80 zu arbeiten, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich einig sind. Der Vorteil: Ab dem Regelrentenalter gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen mehr und die Einkünfte sind steuerfrei.

Annelie Buntenbach – Weil die Verunsicherung der Erwerbstätigen hinsichtlich ihrer zu erwartenden Rente so groß geworden ist, fordert die ehemalige Politikerin der Partei Bündnis90/Die Grünen  und heutiges DGB-Vorstandsmitglied sowie Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung  von der Politik, die Weichen für mehr Sicherheit zu stellen und für ein gutes Leistungsniveau der Rentenversicherung auch auf lange Sicht zu sorgen.