15.08.2022

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17.08.18 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 33-18 vom 17. August 2018

MELDUNGEN

Der CSU droht ein Desaster

München – Zwei Monate vor der bayerischen Landtagswahl verfestigen sich die schlechten Umfragewerte für die regierende CSU. Bei sämtlichen Befragungen seit Anfang Juli rangierten die Christsozialen unter der 40-Prozent-Marke, Forsa ermittelte zuletzt den schlechtesten Wert mit nur noch 37 Prozent. Das würde einen Einbruch um mehr als zehn Prozentpunkte bedeuten gegen­über den 47,7 Prozent, welche die CSU 2013 erzielte. Relativ gesehen noch dramatischer stellt sich die Lage für die SPD dar, die vor fünf Jahren noch 20,6 Prozent einfuhr. Bei allen Umfragen seit April notieren die Sozialdemo­kraten bei mageren zwölf bis 13 Prozent und drohen damit, hinter CSU, Grünen und AfD auf dem vierten Platz zu landen. Nur die Freien Wähler (sechs bis neun Prozent), die FDP (fünf bis sechs) und die Linkspartei (zwei bis vier) liegen noch hinter der SPD. Spannend könnte schließlich das Rennen um Platz zwei werden. Bei den meisten Umfragen liegen die Grünen mit zwölf bis 17 Prozent vor der AfD, die auf zwölf bis 14 Prozent kommt. Zuletzt jedoch ermittelte das Institut Civey einen hauchdünnen Vorsprung für die Alternative für Deutschland, die dort die Grünen mit 15,2 zu 15 Prozent hinter sich lässt. In der Vergangenheit zeigte sich indes der Trend, dass die AfD in Umfragen etwas schlechter abschnitt als beim tatsächlichen Wahlergebnis, während die Grünen von den Demoskopen etwas zu optimistisch eingestuft worden waren.  H.H.





Russlands rasende Rakete

Moskau – Russland hat erstmals eine sogenannte Hyperschallrakete der neuen Kinschal-Klasse getestet. Das nach einem tscherkessischen Dolchtyp benannte Geschoss fliegt mit einer bis zu zehnfachen Schallgeschwindigkeit und ist daher von Raketenabwehrwaffen schwer zu treffen. Der Test verlief erfolgreich und dürfte den Militärs der USA und ihrer Verbündeten einiges Kopfzerbrechen bereiten, da sie dieser neuen Waffe wenig entgegenzusetzen haben. T.W.W.





Feministin meidet den Wedding

Berlin – Die Feministin und Buchautorin Zana Ramadani hat im Gespräch mit der „Berliner Zeitung“ ein vernichtendes Urteil über den Berliner Stadtteil Wedding gefällt. „Als Frau wage ich mich nicht mehr in dieses Viertel“, sagte sie der Zeitung. „Dort verfolgt mich ein Spalier von Augen, das ist unangenehm.“ In dem Stadtteil trügen Frauen immer Kopftuch. Wer dies nicht tue, wird nach Ramadanis Eindruck offenbar abschätzig betrachtet. Die Aktivistin der Feministinnen-Gruppe „Femen Germany“ hat 2017 mit ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr“ für Aufsehen gesorgt. Ramadani bezweifelt die Behauptung, die Frauen trügen das Tuch aus freien Stücken: „Ich kenne wirklich keine selbstbestimmte und unabhängige Kopftuchträgerin.“ Im Wedding leben gut 85000 Menschen, davon sind 56000 deutsche Staatsbürger mit und ohne Einwanderungshintergrund sowie 29000 Ausländer. Der Anteil von Bewohnern türkischer und arabischer Abkunft ist sehr hoch.  H.H.