28.01.2022

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17.08.18 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 33-18 vom 17. August 2018

MELDUNGEN

Kein Geld für Feministenblatt

Wien – Österreichs Frauenmi­nisterin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) hat angekündigt, Fördergelder für einige Publikationen zu kürzen oder einzustellen. Drei feministische Magazine in der Alpenrepublik fürchten daher nun um ihren Fortbestand, da sie nur wenig zahlende Leser finden. Das Blatt mit dem Namen „An.schläge“ erhielt bisher aus dem Familienministerium jährlich 23000 Euro. Chefredakteurin Katharina Payk trifft die Kürzung offenbar nicht überraschend: „Uns war mit dem Regierungswechsel klar, dass wir vermutlich nicht weiter gefördert werden. Nicht zuletzt weil wir diese Regierung auch immer wieder kritisch kommentieren.“ „An.schläge“ engagiert  sich vor allem gegen „rechtsextreme“ und „antifeministische“ Entwicklungen.  F.B.





Streit wegen Mazedonien

Moskau/Athen – Der 27 Jahre währende Namensstreit zwischen Skopje und Athen um den Namen „Mazedonien“ war eben erst beigelegt, als es zwischen Moskau und Athen zur gegenseitigen Ausweisung von Diplomaten kam. Athen wirft den ausgewiesenen russischen Diplomaten vor, Beamte bestochen zu haben, um die Beilegung des Streits zu verhindern. Russland reagierte mit der Ausweisung griechischer Diplomaten. Hintergrund für den Streit dürfte sein, dass Griechenland mit dem erzielten Abkommen seinen Wi­derstand gegen eine Aufnahme der Republik Mazedonien in die EU und die Nato aufgibt. Rus­sische Medien äußerten den Verdacht, dass die USA den Skandal geschürt hätten, um die Ordnung auf dem Balkan in ihrem Sinne zu beeinflussen und mit Mazedonien in der NATO Serbien unter Druck setzen zu können. MRK