29.01.2022

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31.08.18 / MEINUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35-18 vom 31. August 2018

MEINUNGEN

Im „Freitag“ (23. August) lässt sich Schriftsteller Peter Handke über Personen der jüngsten Geschichte aus:

„Joschka Fischer und Marcel Reich-Ranicki sind die schlimmsten Typen der Nachkriegszeit in Deutschland. Und Daniel Cohn-Bendit, das können Sie aufschreiben. Fischer hat überhaupt keine Ahnung von nichts. Essen vielleicht. Ahnung ist die Hauptsache im Leben. Ahnung und Gegenwart.“





So wichtig waren Fischer & Co. auch nicht, meint Sebastian Hammelehle, der im „Spiegel“ (18. August) die These vertritt:

„Nicht mit Schröder und Fischer, erst mit Merkel haben die 68er vollends ihr Ziel erreicht, die gesellschaftliche Hegemonie. Doch jede Hegemonie beschwört Widerspruch herauf.“





Dem Autor Mahmud Mansour fehlt etwas in der aktuellen Rassismus-Debatte, wie er dem „Hamburger Abendblatt“ (22. August) verrät:

„Zweitens stört mich, was in dieser Debatte ausgeblendet wird. Der umgekehrte Rassismus. Warum reden wir nicht auch darüber, in wie vielen Zuwanderer-Familien Deutsche als ,Kartoffel‘ oder ,Ungläubige‘ bezeichnet werden oder deutsche Frauen als ,Schlampen‘. Darüber muss man auch sprechen.“





Der frühere „Bild“-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje sieht in Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ein Ärgernis für Kanzlerin Merkel, wie er in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (20. August) schreibt:

„Die schiere Existenz dieses Mannes macht Merkel und deren politische Agenda seit einem halben Jahr permanent vergleichbar. Kurz ist ganz klar konservativ, in Deutschland wäre er Mitglied der CDU oder CSU, und in der alles beherrschenden Migrationspolitik hält er Merkels Wirken für verheerend. Bei allen Erörterungen über die Merkel-Nachfolge sitzt Kurz quasi als Phantom mit am Tisch. Jeder kann seine Schlüsse ziehen, zum Beispiel: Es geht auch anders als mit Merkel.“ 





Über die neuesten Steuererhöhungspläne der SPD kann Roger Letsch auf der „Achse des Guten“ (25. August) nur noch lachen:

„Deutschland muss weltweit das einzige Land sein, in dem am selben Tag ein Rekordüberschuss gemeldet und angekündigt wird, seinen Steuerzahlern würde künftig noch tiefer in die Tasche gegriffen ... Aus dem Bürger, so lernen wir, wurde im letzten Halbjahr viel herausgeholt (Überschuss) und gleichzeitig ist noch viel mehr herauszuholen (Steuererhöhungen). Das ist einfach zu viel Comedy, liebe SPD. Wer kann sich da das Lachen noch verkneifen? Da bleibt den Bürgern wohl nur die Möglichkeit, euch bei den nächsten Wahlen noch leiser zu stellen.“





Merkels Antwort im ARD-„Sommerinterview“, sie wolle als „Europa-Kanzlerin“ in Erinnerung bleiben, macht Rainer Zitelmann im „European“         (27. August) fassungslos:

„Um die europäische Einheit ist es so schlecht bestellt wie seit Jahrzehnten nicht, und niemand hat so viel dazu beigetragen wie sie. Und da will Merkel als Kanzlerin wahrgenommen werden, die besonders viel für Europa getan hat?“