19.01.2022

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02.11.18 / MEINUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 44-18 vom 02. November 2018

MEINUNGEN

Dass Angela Merkel Kanzlerin bleiben will, findet Alexander Kissler im „Cicero“ (30. Ok­tober) „absurd“:

„In Berlin wird schlechte Sacharbeit geleistet, und die Hauptverantwortliche will diese schlechte Sacharbeit um bis zu drei weitere Jahre verlängern, um ,Deutschland und den Menschen zu dienen‘. Das ist so absurd, wie es klingt. Die Wahlergebnisse sind katastrophal, weil die Bundesregierung eine einzige Kompetenzlücke ist.“





Willy Wimmer, 33 Jahre für die CDU im Bundestag und entschiedener Merkel-Kritiker, warnt seine Partei in der „Epoch Times“ (29. Oktober), mit einer Wahl von Friedrich Merz zum neuen Parteivorsitzenden den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben:

„Eine Kandidatur von Merz bedeutet, die CDU völlig als Ableger amerikanischer Politik der Globalisten bewerten zu müssen. Die amerikanischen Herrschaftsinstrumente liegen bei Friedrich Merz mit dem Chefposten bei der Atlantik-Brücke und der Funktion des Aufsichtsrats­chefs des Finanzgiganten Black­rock klar auf der Hand. Die Verzweiflung in der CDU muss gigantisch sein, ein derartiges Risiko mit Herrn Merz eingehen zu wollen.“





Auch Peter Grimm gibt sich auf seinem Blog „Sichtplatz“  (29. Oktober) zurückhaltend gegenüber Merz:

„Was der Retter von der Atlantik-Brücke nach einer Wahl dem Land und der Partei beschert, weiß niemand. Auch Angela Merkel hat sich vor ihrer ersten Wahl zur Parteivorsitzenden als Retterin und Hoffnungsträgerin verkauft. Insofern sollte man gelernt haben, Rettern und Hoffnungsträgern trotz aller Wechselfreude inhaltlich zu misstrauen und Verwerfungen früher zu thematisieren. Mal sehen, ob ein Friedrich Merz die bisherigen Tabu-Themen debattiert.“





In seinem Blog „Publico“ (22. Oktober) zitiert Alexander Wendt den langjährigen Korrespondenten der ARD in Algier, Samuel Schirmbeck, der in seinem  Buch „Gefährliche Toleranz“ analysiert:

„Das linke Schuldgefühl kommt aus der Hölle der deutschen Vergangenheit. Das islamische Schuldgefühl kommt aus dem allmächtigen Himmel, in dessen Dienst die islamische Welt ihre Zukunft verpasst. Das linke Schuldgefühl entlastete sich durch maximale Toleranz. Das islamische Schuldgefühl besänftigt sich durch maximale Intoleranz. Beide Schuldgefühle erzeugen ein Monstrum aus Irrationalität auf deutschem Boden.“





Ein namentlich nicht genannter hessischer Polizeibeamter, seit 30 Jahren im Dienst, widerspricht in der „Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen“ (24. Oktober) der Behauptung, die Kriminalität habe durch die Masseneinwanderung nicht zugenommen:

„Ich habe oft den Eindruck, dass man uns als Deutschland auslacht, wenn man sich hier einfach bedienen kann, zum Beispiel an sozialen Kassen oder bei anderen Unterstützungsleistungen, und wenn nach Begehung einer Straftat keine Strafe auf dem Fuße folgt und somit der Eindruck eines Selbstbedienungsladens entsteht.“