26.01.2022

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09.11.18 / Nicht nur eine Ausrede / Warum Immigranten tatsächlich häufiger psychisch krank sind

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 45-18 vom 09. November 2018

Nicht nur eine Ausrede
Warum Immigranten tatsächlich häufiger psychisch krank sind
Wolfgang Kaufmann

Wenn Immigranten schwere Straftaten verüben, heißt es häufig hinterher, die Täter seien psychisch krank. Ist das nur eine Vertuschungsstrategie, um über die wahren Ursachen der verübten Gewalt, wie zum Beispiel die kulturell-religiöse Prägung der Delinquenten, hinwegzutäuschen? Oder muss man davon ausgehen, dass die Diagnosen korrekt sind?

Allen einschlägigen Statistiken zufolge sind „Zuwanderer“ und „Flüchtlinge“ deutlich krimineller als Deutsche – was auch und gerade für die Gewaltkriminalität gilt. Allerdings sollen viele der dingfest gemachten Täter an psychischen Erkrankungen leiden: der syrische Bombenbastler oder der afghanische Messerstecher genauso wie der senegalesische Vergewaltiger und prügelnde „Ex-Jugoslawe“. Das nährt den Verdacht der Falschinformation, denn die Behörden und Main-stream-Medien versuchen, die zahllosen „Einzelfälle“ auf jede erdenkliche Weise herunterzuspielen. Doch hier trügt der Schein ausnahmsweise einmal.

Die ins Land strömenden „Schutzsuchenden“ sind tatsächlich häufiger psychisch krank als jene Menschen, „welche schon länger hier leben.“ Im Falle der Schizophrenie, einer schweren Psychose mit Halluzinationen, Wahnvorstellungen, heftigen Erregungszuständen und weitgehend fehlender Krankheitseinsicht, liegt die Quote der autochthonen Mitteleuropäer, die einmal in ihrem Leben daran erkranken, bei knapp einem Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich dazu weisen Immigranten im Durchschnitt das 2,9-fache Risiko auf, schizophren zu werden. Und bei Menschen in oder aus Afrika wurde die Psychose sogar 3,3 bis 24,5 Mal häufiger festgestellt. Das geht aus einer Meta-Analyse von mehreren wissenschaftlichen Studien durch François Bourque vom King’s College in London und Els van der Ven von der Columbia University in New York hervor. Ähnlich sieht es bei anderen psychischen Erkrankungen aus. Auch sie kommen unter „Zuwanderern“ und „Schutzsuchenden“ öfter vor. 

Über die Ursachen dieses Phänomens wird noch diskutiert – außer im Falle der Posttraumatischen Belas-tungsstörung (PTBS), in dem die Fachleute einhellig auf Kriegserlebnisse und ähnliches verweisen. Ansonsten reichen die Erklärungen von häufigeren Eheschließungen unter Verwandten (siehe unten) bis hin zu sozialem Stress. Letzterer solle aus der Zugehörigkeit zu einer Randgruppe, kultureller Fremdheit und dem Zwang zur Anpassung an die neue Umwelt resultieren. Außerdem verweisen manche Experten wie die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gesponserte Neuropsychologin Heike Tost vom Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit auf die negativen Folgen von „Rassismus“ und „Diskriminierung“ innerhalb der Aufnahmegesellschaft.

Dahingegen herrscht unter den mit der Thematik befassten Wissenschaftlern nahezu vollkommenes Stillschweigen im Hinblick auf die Möglichkeit, dass manche der Störungen und Erkrankungen schlicht und einfach simuliert werden – und das beileibe nicht nur von Straftätern, denen lange Haft droht. Immerhin stellen psychische Erkrankungen auch Abschiebehindernisse dar, wenn sie schwerwiegend genug sind, was zum Beispiel bei einer Psychose definitiv der Fall ist. Und damit dies auch kein zur Abschiebung vorgesehener „Flüchtling“ übersieht, hat die Lobby-Organisation „Pro Asyl“ einen 34-seitigen Hochglanz-Ratgeber herausgegeben, in dem auf genau diese, zum Missbrauch einladende Regelung verwiesen wird.