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30.11.18 / Marokkaner führend bei Straftaten

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-18 vom 30. November 2018

Marokkaner führend bei Straftaten

Laut einem Lagebericht des Bundeskriminalamtes von 2017 mit dem Titel „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ stammt nur ein Prozent der Asylsuchenden aus Marokko – jedoch verüben Marokkaner hierzulande 7,6 Prozent aller re­gistrierten Straftaten, die Ausländern zugeschrieben werden. Das heißt, die angeblichen Flüchtlinge aus dem nordafrikanischen Königreich werden überproportional häufig straffällig. Dieser unbestreitbare Umstand wird häufig mit der fehlenden Bleibeperspektive der vorgeblich Schutzsuchenden sowie ihrem jugendlichen Alter entschuldigt. Dabei scheint es aber auch in Marokko so zu sein, dass die Regierung einiges daransetzt, Straftäter freizulassen und zu „exportieren“.

Aufgrund der offensichtlich recht guten Arbeit der Polizei beträgt die Aufklärungsquote in dem Maghreb-Staat beachtliche 92 Prozent – so lauten zumindest die Angaben der Generaldirektion für Nationale Sicherheit (DGSN) für 2017. Deshalb muss-ten sich im Vorjahr 538344 Marokkaner vor Gericht für ihre Taten verantworten. Und es wanderten auch zahlreiche Mörder, Vergewaltiger, Räuber, Diebe und Drogenhändler ins Gefängnis.

Das ist natürlich eine Herausforderung für das Strafvollzugssystem, der man in Rabat bislang durch ständige Amnestien bei allerlei Gelegenheiten wie der Geburt der Kinder des regierenden Monarchen Mohammed VI. Herr zu werden versuchte. Die letzte erfolgte im Juli 2017 – diesmal aus Anlass des 18. Thronjubiläums des Königs. Dadurch kamen 1178 Personen frei, darunter 50 regierungskritische Demonstranten. Beim Rest dürfte es sich wieder zu einem Großteil um Kriminelle handeln. Denen gegenüber verfuhr Mohammed VI. bei seinen früheren Amnestien oft derart großzügig, dass sich Widerstand im Volke regte. So zum Beispiel im August 2013, als er unter anderem einen zu 

30 Jahren Haft verurteilten Pädophilen begnadigte, der elf Kinder zwischen vier und 15 Jahren vergewaltigt hatte.W.K.