21.04.2024

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
30.11.18 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-18 vom 30. November 2018

Aus den Heimatkreisen

ELCH-NIEDERUNG

Kreisvertreter: Manfred Romeike, Anselm-Feuerbach-Str. 6, 52146 Würselen, Telefon/Fax (02405) 73810. Geschäftsstelle: Barbara Dawideit, Telefon (034203) 33567, Am Ring 9, 04442 Zwenkau.

Freitag, 17., bis Freitag, 24. Mai: Achttägige Flugreise nach Ostpreußen – Königsberg, Gumbinnen, Rominter Heide, Tilsit, Samlandküste unter der Reiseleitung von Dieter Wenskat, mit Partner-Reisen.

Ein Linienflug mit LOT Polish Airlines bringt Sie wahlweise ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg oder München mit Umstieg in Warschau und gemeinsamem Weiterflug nach Königsberg, Ankunft am Nachmittag, anschließender Transfer nach Gumbinnen zum Hotel „Kaiserhof“, Ihrem Quartier für die nächsten Tage.

Stadtrundfahrt Gumbinnen, Besichtigung der Salzburger Kirche, der früheren Friedrichschule mit ihrem historischen Fresko. Nachmittags unternehmen Sie einen Ausflug durch den Kreis Gumbinnen und Angerapp/ Drakehmen, über Nemmersdorf und Drachenberg nach Angerapp und Ströpken. In Weedern Stopp am früheren Gut der Familie Zitzewitz, wo heute wieder Pferde gezüchtet werden.

Am dritten Tag fahren Sie nach Trakehnen mit der ehemaligen einst weltberühmten Gestütsanlage. Anschließend erreichen Sie die Rominter Heide – eine Urwaldlandschaft mit romantischen Seen, kleinen Bächen und Biberbauten. Am Rande dieses Waldmassivs betreibt die russische Familie Sajac im ehemaligen Forsthaus Warnen ein kleines Gästehaus, hier werden Sie zur Mittagseinkehr erwartet.

Vor Ihrer Übernachtung in Tilsit erwartet Sie die Schule von Breitenstein/Kraupischken, das Heimatmuseum von Juri Userzov. Anschließend erreichen Sie Ragnit, mit der größten Burg des Deutschen Ordens, deren Ruine besichtigt wird. Sie erleben eine kleine Käseverkostung im „Deutschen Haus“ in Ragnit. Anschließend erreichen Sie das benachbarte Tilsit, einst die östlichste große deutsche Stadt mit dem Beinamen „Stadt ohne Gleichen“. Die ausführliche Stadtführung in Tilsit beginnt mit einem Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschließend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen. 

Der fünfte Tag bietet Ihnen eine Rundfahrt mit Besichtigungsstopps durch die Elchniederung. Am Vormittag geht es in die Gebiete nördlich der Gilge mit Besuch von Sköpen, Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Inse und einem Stopp am Kaiserlichen Jagdschloss Pait. Am Nachmittag geht es durch den südlichen Teil der Elchniederung mit Besuch von Heinrichswalde, Gerhardsweide, Seckenburg, Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen. Eine letzte Übernachtung in Tilsit bevor Sie in den Kreis Labiau weiterreisen. Im früheren Dorf Waldwinkel besuchen Sie ein liebevoll eingerichtetes und mit vielen erhaltenen Original-Exponaten aus deutscher Zeit ausgestattetes Museum in der früheren deutschen Schule. Anschließend unternehmen Sie einen Ausflug in das Große Moosbruch am Rande des Elchwaldes und besuchen bei Lauknen das Moosbruchhaus, ein mit deutschen Mitteln unterstütztes Naturschutz- und Begegnungszentrum. Hier ist auch der Tisch zu einem gemeinsamen Mittagessen gedeckt. In Labiau passieren Sie die Adler-Brücke. Gegen Abend erreichen Sie Königsberg, wo Sie übernachten.

Am vorletzten Tag der Reise gibt es eine Stadtrundfahrt durch Königsberg. Dabei besuchen Sie die erhaltenen Sehenswürdigkeiten wie die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Darüber hinaus erleben Sie eine aufstrebende russische Großstadt im Umbruch und voller Kon-

traste, sowohl sozial als auch städtebaulich. Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Königsberger Doms mit einem Anspiel der Orgel zu einem kleinen Konzert. Bei einer anschließenden Bootsfahrt auf dem Pregel und um die Kneiphofinsel erleben Sie die frühere Börse, den Dom und den Königsberger Hafen vom Wasser aus.

Bevor es um 18 Uhr mit dem Flugzeug wieder zurückgeht, erwartet Sie noch ein Ausflug an die Samlandküste. Sie besuchen das für den Bernsteinabbau bekannte Palmnicken. Anschließend erreichen Sie das Seebad Rauschen. Am Nachmittag erfolgt der Transfer und der Abflug nach Warschau, Rückankunft je nach Flughafen gegen 22 Uhr.

Programmänderungen sind vorbehalten, dies gilt insbesondere auch für Veränderungen der Flugzeiten durch die Airline. 

Leistungen im Überblick: Linienflüge mit LOT Polish Airlines von verschiedenen Flughäfen in Deutschland über Warschau nach Königsberg und zurück, drei Übernachtungen mit Halbpension in Gumbinnen, zwei in Tilsit und zwei in Königsberg. Aufenthalts- und Besichtigungsprogramm wie beschrieben, inklusive Käseverkostung in Ragnit, Stadtführung in Königsberg, Orgelkonzert im Königsberger Dom, Bootsfahrt auf dem Pregel, Eintritt Tagebau Palmnicken, Besuch Schulmuseum Waldwinkel, Mittagessen im Moosbruchhaus, im Forsthaus Warnen und im Fischdorf in Königsberg. Sachkundige deutschsprachige Reiseleitung während des gesamten Aufenthaltes in Ostpreußen, Busstellung zu allen Fahrten des Programms. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 18 Personen, maximal können 25 Personen mitreisen. Der Preis pro Person beträgt 1155 Euro, der Einzelzimmerzuschlag 140 Euro, die Visagebühr pro Person beträgt 85 Euro. 

Anmeldung und weitere Informationen bei Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Sparrieshoop, Telefon (04121) 85501, und bei Partner-Reisen, Everner Straße 41, 31275 Lehrte, Telefon (05132) 588940, E-Mail: Info@Partner-Reisen.com oder Fax (05132) 825585.


INSTERBURG – Stadt und Land

Vorsitzender Stadt & Land: Reiner Buslaps, Am Berg 4, 35510 Butzbach-Kirch-Göns, Tel.: (06033) 66228, Fax (03222) 3721953, E-Mail: R.Buslaps@t-online.de. Kreisgemeinschaft Insterburg Stadt & Land e. V.,  Geschäftsstelle, Am Marktplatz 10, 47829 Krefeld, Postfach 111 208, 47813 Krefeld, Tel.: (02151) 48991, Fax (02151) 491141, E-Mail: info@insterburger.de, Internet: www.insterburger.de, Bürozeiten: Montag – Freitag von 8 bis 12 Uhr. 

Darmstadt – Sonnabend, 1. Dezember, 11 Uhr, Bürgermeister-Pohl-Haus, Im Appensee 26 I, 64291 Darmstadt-Wixhausen: Weihnachtsfeier. Nähere Informationen: Jürgen Pantel, Telefon (06103) 42744.

Hamburg – Mittwoch, 5. Dezember, 12 Uhr, Empore des Hotels Zeppelin, Frohmestraße 123–125, 22459 Hamburg: Vorweih-nachtsfeier mit Liedern und Gedichten. Informationen: Manfred Samel, Telefon (040) 587585, 

E-Mail: Manfred-Samel@Hamburg.de

Köln – Mittwoch, 5. Dezember, Gaststätte Zirkel, Braunstraße 20, Köln-Braunsfeld (Haltestelle Aachener Straße/Maarweg): Weih-nachtsfeier. Anmeldung und Informationen bei Carola Maschke, Telefon (0221) 796942, E-Mail: C.Maschke@netcologne.de

Thüringen – Sonnabend, 8. Dezember, 14 Uhr, Diakonissenmutterhaus Eisenach, Karlsplatz 27-31: Weihnachtsfeier. Weitere Informationen: Jürgen Böhlke, Dresdener Straße 5, 99817 Eisenach, Telefon (03691) 211105, E-Mail: fjboehlke@gmail.com


TILSIT–STADT

Stadtvertreter: Erwin Feige, Am Karbel 52, 09116 Chemnitz, Telefon (0371) 3363748. Geschäftsführer: Manfred Urbschat, E-Mail: info@tilsit-stadt.de

Wenige Wochen nach dem Amtsantritt von Erwin Feige als 1. Vorsitzender wurde der Vorstand im November zu einer Sitzung nach Chemnitz einberufen. Sie stand im Zeichen der Ausrichtung der Vorstandsarbeit auf die künftigen Aufgaben unter Berück-sichtigung inhaltlicher und personeller Aspekte.

Nach einer Auswertung der OLV-Tagung in Wuppertal analysierte Erwin Feige die durch Norbert Subroweit entstandene Situation. Auch der 2. Vorsitzende Siegfried Dannath-Grabs war nicht imstande, die Defizite von Norbert Subroweit zu kompensieren. Im Interesse der Zukunftssicherung wurde ein Wechsel in der Stellvertreterfrage erforderlich.

Um für alle altersbedingten Eventualitäten vorbereitet zu sein galt es, als juristisch bevollmächtigten Stellvertreter ein Vorstandsmitglied einzusetzen, der vom Alter sowie vom finanz- und satzungsrechtlichen Überblick her für die vertretungsweise Vereinsführung geeignet und jederzeit einsetzbar ist. Erwin Feige stellte den Antrag, mit der Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Gesien zu betrauen und Siegfried Dannath-Grabs von der Stellvertretertätigkeit zu entbinden. Dem Antrag stimmten sämtliche Vorstandsmitglieder einmütig zu. Manfred Gesien nahm das Amt des Stellvertreters an. Damit sind die Weichen gestellt worden, um die künftige Handlungsfähigkeit des Vorstands zu sichern. Mit einem Ausblick auf das Jahr 2019 stimmte Erwin Feige alle Anwesenden auf die künftigen Aufgaben ein.Hans Dzieran