14.04.2024

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07.12.18 / MEINUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 49-18 vom 07. Dezember 2018

MEINUNGEN

Hamed Abdel-Samad zieht nach zwölf Jahren „Islamkonferenz“ auf seiner Facebook-Seite (1. Dezember) ein verheerendes Resümee, in dem er unter anderem die Verlogenheit der Islamverbände anprangert:

„Die gleichen Leute, die sich beschweren, wenn man sagt, der Islam gehört nicht zu Deutschland, wollen ihre Imame selbst in der Türkei ausbilden lassen, lehnen Absolventen der deutschen Universitäten als Imame ab. Sie lassen sich von der Türkei und den Golfstaaten politisch, theologisch und finanziell lenken, haben aber auf deutsche Schulbildung, Gesundheitswesen und in den Medien immer mehr Einfluss. Selbst bei den theologischen Instituten, deren Imame sie selbst ablehnen, haben sie Mitspracherecht. Wer regt sich eigentlich darüber auf?“





Bekleidungsfabrikant Wolfgang Grupp äußerte kurz vor dem CDU-Parteitag auf „Welt online“ (3. Dezember), warum er sich von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin nichts Gutes erhofft:

„Die CDU hat seit der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel konstant Stimmen verloren und immer mehr abgewirtschaftet. Deshalb braucht die Partei eine Erneuerung. Annegret Kramp-Karrenbauer ist dafür jedoch die Falsche. Sie ist nichts anderes als ein Double der amtierenden Vorsitzenden. Sie würde deren Politik in Stil und Inhalt fortsetzen.“





Der Völkerrechtler Frank Schorkopf nennt den UN-Migrationspakt im „Spiegel“            (30. November) ein „beunruhigendes Dokument“:

„Das ist ein Manifest der Willkommenskultur. Das ganze Dokument atmet den progressiv-moralischen Geist, der keinen Widerspruch duldet ... Ständig werden, zu Recht, die Menschenrechte der Migranten betont. Daraus werden Handlungsverpflichtungen für die Staaten abgeleitet, ohne zu sehen, dass hinter diesen auch deren Bürger stehen, mit eigenen Menschenrechten. Wer in Duisburg wohnt oder Berlin-Neukölln, hat auch Rechte.“ 





Berlin-Neuköllns Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky gibt in der „Bild“-Zeitung (4. Dezember) Schorkopf Recht:

„Dieser Migrationspakt ist einäugig. Er verspricht den Migranten vieles und lockt sie. Er schaut aber nicht darauf, was am Zielort geschieht ... Wo Menschen das Gefühl haben, dass man ihnen was wegnimmt, entsteht Hass ... Unsere Regierenden haben aus dem Untergang der DDR nichts gelernt.“ 





In der Züricher „Weltwoche“ (28. November) vermutet Wolfgang Koydl unlautere Motive in den Attacken gegen AfD-Fraktionschefin Alice Weidel wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit (zurückgezahlten) Parteispenden:

„Die Kampagne gegen Alice Weidel trägt hysterische Züge. Die Spendenvorwürfe sind ein Vorwand: Die AfD-Politikerin wird bekämpft, weil sie attraktiv für bürgerliche Wähler ist ... Von Anfang an hat sie Anhänger wie Gegner der Partei verwirrt. Weidel ist intelligent und redegewandt, eine frühere FDP-Wählerin und erfolgreiche Wirtschaftsexpertin.“