16.04.2024

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21.12.18 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 51/52-18 vom 21. Dezember 2018

MELDUNGEN

Pjöngjangs Spion festgenommen

Paris – Angaben der französischen Spionageabwehr zufolge wurde in Paris ein hoher Beamter des Senats (Oberhaus des französischen Parlaments) festgenommen. Er steht in dringendem Verdacht, für den Spionagedienst Nordkoreas gearbeitet zu haben. Den Abwehrdiensten ist bekannt, dass sich Pjöngjang verstärkt für Westeuropa interessiert, dennoch war bis jetzt nur ein weiterer Spionagefall zumindest öffentlich bekannt geworden. Spürbar zugenommen haben die Hackerangriffe Pjöngjangs gegen westeuropäische Staaten. Erstmals seit Ende des Koreakrieges hat Nordkorea einen Militärattaché in die Schweiz entsandt. Wie es heißt, soll dieser ein auffälliges Interesse am Scharfschützen-System der Schweizer Armee zeigen.F.W.S.





Tiger-Absturz aufgeklärt

Berlin – Der Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Demnach hat ein Mechaniker-Team des Herstellers Airbus Helicopters einen Fehler gemacht, als es die Rotorsteuerung am Heimatstandort der Heeresflieger im hessischen Fritzlar nach einer Reparatur neu justiert hat. Das habe zu einem kritischen Zeitpunkt während des Unglücksfluges dazu geführt, dass sich der Autopilot ungewollt abgeschaltet habe, was dann zum Absturz geführt habe, erklärte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. Dieser Fehler sei „die allein unmittelbare und direkt wirkende Ursache“ dafür gewesen, dass der Hubschrauber „abrupt und unvorhersehbar in einen unkontrollierten Flugzustand“ geraten sei, wie es im Abschlussbericht der Luftwaffe heißt. Die Piloten hatten demnach keine Chance, den Absturz abzuwenden. Bei dem Flugunfall am 21. Juni 2017 kamen beide Besatzungsmitglieder ums Leben.J.H.