25.01.2022

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25.01.19 / MEINUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 04-19 vom 25. Januar 2019

MEINUNGEN

Ein Schülerzeitungsredakteur aus Berlin-Kreuzberg, der unter dem Pseudonym „Air Tuerkis“ arbeitet, beschreibt im Portal „Publico.org“ (15. Januar), wie die letzten deutschen Schüler an den Kreuzberger Schulen  von der Immigranten-Mehrheit untergebuttert werden, und erklärt, welche Möglichkeiten die Deutschen hätten:

„Als Deutscher hierbleiben und Probleme bekommen. Hierbleiben und aufhören, deutsch zu sein. Deutsch- und Wegbleiben, also woandershin ziehen. Oder auf die Waldorfschule gehen und dort seinen Namen tanzen. Nur eines geschieht nicht: dass jemand aus meiner Generation dieser Entwicklung etwas entgegensetzt. Die Generation der Restdeutschen, die in Umgebungen wie der beschriebenen aufwächst, besitzt kein Selbstbewusstsein. Anstelle der Selbstbehauptung ist die Selbstenthauptung getreten.“





Während alle auf den Briten herumhackten, spreche niemand über die Mitschuld der EU-Spitze am Brexit, moniert Helmut Markwort im „Focus“ (19. Januar):

„Keiner sucht die Schuldigen in Brüssel. Vergessen oder verdrängt sind die Arroganz und Selbstgefälligkeit, mit der die Präsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz die Reformwünsche des Londoner Premiers David Cameron abgewimmelt haben. Ihr Hochmut wird manchen britischen Wähler gekränkt haben.“





Der ehemalige Verfassungsschutz-Chef von Thüringen, Helmut Roewer, schüttelt den Kopf über den Umgang des Bundesverfassungsschutzes (BfV) mit der AfD. Im Blog          „Anonymous.ru“ (21. Januar) schreibt er:

„Ich habe mit Verblüffung aus den Ausführungen des BfV-Präsidenten herausgehört, dass er eine Verbindungslinie zwischen Verfassungsfeindlichkeit und dem Bekenntnis zum Deutschsein zieht. Jemanden zum Beobachtungsfall zu erklären, der mahnend darauf hinweist, dass bestimmte Personen innerhalb der Staatsorgane sich zum Ziel gesetzt haben, den deutschen Staat aufzulösen, bedeutet, den Verteidiger mit dem Angreifer zu verwechseln und umgekehrt.“





Lisa Marie Kraus fürchtet auf „Achgut.com“ (22. Januar), dass die deutsche Euro-Euphorie, unsere Öko-Ideologie, der intolerante „Kampf gegen Rechts“ oder die besinnungslose „Willkommenskultur“ in demselben deutschen Fanatismus wurzeln, der bereits in den Nationalsozialismus geführt hat

„In Deutschland korrigiert man Fehler nicht – am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Let’s agree to disagree gibt es im Deutschen nicht. Und was fasst besser die Neigung zur Überschätzung der eignen Kräfte und Fähigkeiten zusammen als ,Wir schaffen das‘? ... Wir haben in der Schule nie gelernt, dass die Lehre aus der Vergangenheit ist, dass wir uns stets für einen offenen Diskurs einsetzen müssen und niemals die Gegenseite entmenschlichen dürfen. Stattdessen haben wir gelernt was gut – links – und was schlecht – rechts – ist und an wen wir uns halten müssen, um die Dinge entsprechend einzuordnen. Wir wurden weiterhin zu Untertanen erzogen.“