28.01.2022

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05.04.19 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 14-19 vom 05. April 2019

MELDUNGEN

Kollision an der Bahntrasse

Lyck – An einer Eisenbahn-Überführung der Trasse Suwalki–Lyck ist es zu einer Kollision mit einem die Trasse kreuzenden Militär-transport gekommen, der am Viadukt hängenblieb. Zu dem Vorfall kam es in der Nähe von Prostkergut bei Treuburg. Die Ladefläche und das transportierte Gerät wurden beschädigt. Andere Gefährte kamen nicht zu Schaden. Das weggeschobene Militärfahrzeug und die Geräte wurden gesichert. Soldaten und auch der Zugverkehr kamen nicht zu Schaden. PAZ





Bernsteinfund bei Kanalbau

Neue Welt – An der Stelle, wo der Schifffahrtskanal durch die Frische Nehrung entsteht, wurden zwei Bernstein-Lagerstätten gefunden. Bei Baumfällarbeiten im Wald hatten Geologen das Terrain untersucht. Das Meeresamt Gdingen analysierte alle erhaltenen Daten, sah aber keinen Bernstein von Bedeutung. Wie die Pressesprecherin des Meeresamtes erläuterte, läuft zurzeit die Analyse einer eventuellen Möglichkeit zum Abbau. Mit Hilfe der Dokumentation soll beim  Umweltministerium der Antrag auf Erteilung einer Abgrabungs-Konzession gestellt werden, dies hängt jedoch vom Ergebnis der Analyse ab. Dabei werden. Die  Kosten des Bernsteinabbaus mit seiner Verwendungsmöglichkeit abgewägt. Der Elbinger PiS-Abgeordnete schätzt den Wert des Bernsteinvorkommens auf zirka 200 Millionen Euro, was in etwa der Höhe der Baukosten des Kanals durch das Frische Haff entspricht. PAZ





Gericht gibt Deutschem recht

Dietrichswalde – Das Landgericht Allenstein hat den polnischen Staat verurteilt, mehr als 114000 Euro Entschädigung für eine Konfiszierung in den 70er Jahren und spätere Veräußerung des landwirtrschaftlichen Betriebes eines deutschen Erben in Dietrichswalde zu zahlen. Anton B. hatte eine Entschädigung in Höhe von 163000 Euro verlangt für einen landwirtschaftlichen Betrieb von 57 Hektar, auf dem sich ein Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude befanden. Das Grundvermögen hatte die Mutter des Klägers, Cecylia W., die in den 70er Jahren aus der Volksrepublik Polen auswanderte und ihr Vermögen zurückließ, im Wege der Erbschaft erworben. Das Grundvermögen wurde vom Staat auf Grund einer Entscheidung des Bürgermeisters von Dietrichswalde konfisziert, deren Ungültigkeit der Minister für Landwirtschaft und Dorfentwicklung 2016 bekräftigt hat. Der Bevollmächtigte des Klägers verlangte vom Landgericht Allenstein ein Drittel der eingeklagten Summe nach dem Wert des damaligen Standes. Das Gericht urteilte, dass auch die Gerichtskosten  von knapp 3000 Euro erstattet werden müssen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. PAZ