03.03.2024

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19.04.19 / MELDUNGEN / ZUR PERSON

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 16-19 vom 19. April 2019

MELDUNGEN / ZUR PERSON

Maaßen übt Kritik an Merkel

Budapest – Der frühere Chef des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, hat die Zuwanderungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert. Im ungarischen Fernsehen sagte Maaßen, zwar kämen zurzeit weniger Menschen als 2015, die Schleusen seien aber immer noch offen. Maaßen fürchtet einen neuen Zuwanderungsschub. Dagegen habe die deutsche Politik aber immer noch keine Vorkehrungen getroffen. H.H.





So viel Gold wie noch nie

Berlin – Die Deutschen horten nach Angaben der Reisebank so viel Gold wie noch nie. Auf Grundlage einer Umfrage hat die Bank, die selbst mit Edelmetall handelt, errechnet, dass deutsche Privathaushalte 8918 Tonnen Gold besitzen, davon knapp 5000 Tonnen in Barren und Münzen sowie annähernd 4000 Tonnen in Schmuckform. Im Schnitt besitze jeder Deutsche über 18 Jahre gut 130 Gramm des Metalls.   H.H. 





Ein Tiger an der Airbus-Spitze

Volle 14 Jahre herrschte ein Deutscher über Airbus. Unter der Leitung des Schäfersohns Tom Enders erwirtschaftete der europäische Luftfahrtkonzern Rekordgewinne, musste aber auch das Ende des Riesenfliegers 

A-380, eine Schmiergeldaffäre und den Streit mit den USA um staatliche Beihilfen (siehe Seite 7) verkraften.

Unter dem Franzosen Guil­laume Faury soll nun alles besser werden. Der 51-jährige frühere Hubschraubertestpilot will als neuer Vorsitzender die Airbus-Gruppe mit emissionsfreien und womöglich auch wasserstoffbetriebenen Verkehrsflugzeugen gegenüber Boeing, vor allem aber auch gegenüber der aufstrebenden Luftfahrtnation China zukünftig wettbewerbsfähig halten.

Derzeit steht Airbus mit einem Auftragsvolumen von fast 7600 bestellten Maschinen zwar gut da, allein an der Serienproduktion hapert es. Damit die Auftraggeber nicht Jahre auf die Auslieferung warten müssen, soll die monatliche A-320-Produktion auf 70 Maschinen gesteigert werden.

Erfahrungen mit der Serienfertigung hat der 1968 im nordfranzösischen Cherbourg geborene Hobbysegler und Triathlet aus seiner Zeit als Manager beim Autokonzern Peugeot und Citroën gesammelt. Als er dort zwischen 2009 und 2013 tätig war, steckte Airbus im Korruptionssumpf. Der Jesuitenschüler und Absolvent der Pariser Eliteschule „Polytechnique“ sowie der Kaderschmiede für Luft- und Raumfahrt in Toulouse gilt daher als unbelastet.

Bei Airbus begann die Karriere des dreifachen Vaters 1992 als Testingenieur für den deutsch-französischen Militär-Hubschrauber „Tiger“. Da Konkurrent Boeing nach zwei Abstürzen kriselt, kann Faury seinen Airbus-Start ziemlich frei von Turbulenzen vornehmen. Wo er mit Airbus landet, wird man sehen.H. Tews