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26.04.19 / MEINUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-19 vom 26. April 2019

MEINUNGEN

Imad Karim wundert sich          auf „Journalistenwatch.com“ (16. April), wie schnell die französischen Behörden ausschließen konnten, dass der Brand von Notre-Dame auf einen Anschlag zurückgeht:

„Notre-Dame brennt und die französische Polizei wusste bereits, ohne den Brand zu untersuchen und bevor Feuer-Forensiker ihre Arbeit aufnehmen, es handele sich keinesfalls um eine Brandstiftung oder einen Terroranschlag auf Notre-Dame. Diese Woodoo-Methoden und die telepathischen Fähigkeiten der französischen Polizei sind wirklich faszinierend, nicht wahr?“





Andreas Rödder, Historiker (Uni Mainz) und CDU-Mitglied, nennt in der „Welt“ (18. April) Gründe für die argumentative Leere der Unionsparteien:

„Seit Anfang des Jahrtausends hat sich eine Kultur des Regenbogens immer weiter ideologisiert. Diversität, Antidiskriminierung und Inklusion, Gender-Mainstreaming, Gleichstellung, Postkolonialismus – all dies zusammen ist zu einer hegemonialen Kultur geworden. Diese Vorherrschaft hat wiederum eine Gegenbewegung hervorgerufen, die sich in Donald Trump genauso wie in der AfD ausdrückt und sich vielfach im Ressentiment erschöpft. Es ist das große Defizit der politischen Mitte, dass sie der Kultur des Regenbogens argumantativ viel zu wenig entgegensetzt.“





Der 18-jährige Abiturient Max Roland zeigt in „Apollo News“ (15. April) dem Organ der „Liberalen Jugendbewegung“, auf, wie sehr der politische Witz unter Druck linker Moralisten geraten ist:

„Witze waren immer ein Ventil, um gesellschaftlichen Druck abzulassen. Durch Witze konnte man Themen ansprechen, die gesellschaftlich tabuisiert waren, über die man sonst nicht sprechen konnte. Wenn es jetzt von linksregressiven Schreiberlingen heißt, dass man auch an Karneval nicht mehr über alles Witze machen dürfe, dann zeigt das eines: Die Linken fürchten um die gesellschaftlichen Tabus, die sie geschaffen haben.“





Ralf Schuler hat wenig Hoffnung, dass Innenminister Horst Seehofer (CSU) sein Versprechen einlösen kann, dass Abschiebungen künftig rigoroser durchgesetzt werden. In der „Bild“-Zeitung (18. April) schreibt er:

„So schön der Titel („Geordnete-Rückkehr-Gesetz“) klingt, so gering ist der Wille vieler Länder und Kommunen, Abschiebungen durchzusetzen, und so groß bleibt die Zahl der Ausnahmen und Schlupflöcher. Auch in Zukunft gilt: Rein kommt man nach Deutschland nahezu ungehindert. Beim Verlassen setzt der Staat gewaltige Hürden.“





Harald Schwarz, Energieexperte und Professor an der BTU Cottbus-Senftenberg, zerreißt die „Energiewende“ im „Lausitz Magazin“ (Ausgabe Frühjahr 2019) in der Luft:

„Wir geben in drei Jahren also unsere sichere Stromversorgung ,aus eigener Kraft‘ auf und haben dann nur noch 80 Prozent der notwendigen gesicherten Kraftwerkleistung im eigenen Land, die wir brauchen, um uns verlässlich zu versorgen. 2030 sinkt das weiter auf 60 Prozent. Wo soll der Rest herkommen?“