19.04.2024

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12.07.19 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 28-19 vom 12. Juli 2019

Aus den Heimatkreisen

EBENRODE (STALLUPÖNEN)

Kreisvertreter: Dr. Gerhard Kuebart, Schiefe Breite 12a, 632657 Lemgo, Telefon (05261) 8 81 39, E-Mail: gerhard.kuebart@ googlemail.com.

Bad Nenndorf – Freitag, 6. bis Sonntag, 8. September, Hotel Esplanade, Bahnhofstraße 8, 31542 Bad Nenndorf, Telefon (05723) 798110: Kreistreffen, Mitgliederversammlung und Delegiertenversammlung der Kreisgemeinschaft Elchniederung.

Programm

Freitag, 6. September 

14 Uhr: Eröffnung des Tagungsbüros im Foyer und Delegiertenversammlung,

16 bis 18 Uhr: Film- und Diavorträge im Raum Luzern.

Sonnabend, 7. September 

9 Uhr: Eröffnung des Tagungsbüros,

9.30 Uhr: Treffen im Restaurant,

10 Uhr: Film- und Diavorträge und  Infostand Agnes-Miegel-Gesellschaft e.V.,

12 Uhr: Mittagessen im Restaurant,

14 Uhr: Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden mit Totenehrung und einem Grußwort von Landrat 

F. Kethorn, dem Rechenschaftsbericht des Versammlungsleiters und Berichten über die Kreisgemeinschaft und Kirchspielgebiete sowie Wahlen,

ab 16 Uhr: gemütliches Beisammensein, plachandern, kleine eigene Beiträge können vorgetragen werden, ab 18 Uhr mit musikalischer Begleitung,

bis 18 Uhr: weitere Bilder, Filme und Bilderfassung im Raum Luzern.

Sonntag, 8. September 

10 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Steinhude, Besuch des Agnes-Miegel-Hauses in Bad Nenndorf, Ausklang im Hotel.


GOLDAP

Kreisvertreter: Stephan Grigat, Telefon (05231) 37146, Fax (05231) 24820, Heidentalstraße 83, 32760 Detmold. Geschäftsstelle: Annelies Trucewitz, Hohenfelde 37, 21720 Mittelnkirchen, Telefon (04142) 3552, Telefax (04142) 812065, E-Mail: museum@goldap.de. Internet: www.goldap.de.

Goldap – Sonnabend, 27. Juli, Haus der Heimat, Goldap: Goldaper Gartenfest.


LÖTZEN

Dieter Arno Milewski, Am Forstgarten 16, 49214 Bad Rothenfelde, Telefon (05424) 4553, Fax (05424) 399139, E-Mail: 

kgl.milewski@osnanet.de. Geschäftsstelle: Ute Eichler, Bilenbarg 69, 22397 Hamburg, Telefon (040) 6083003, E-Mail: KGL.Archiv@gmx.de

Neumünster – Sonnabend, 20. Juli, 15.30 Uhr, Lötzener Museum, Sudetenlandstraße 18H (Böcklersiedlung), Neumünster: „Lieblingsgedichte! Lieblingsgedichte?“ – Die Besucher des Lötzener Museums werden gebeten, Gedichte mitzubringen, die sie vielleicht durch ihr Leben begleitet haben, die etwas mit Heimat und Herkunft zu tun haben oder die in einer Lebenssituation von besonderer Bedeutung waren. – Ute Eichler erzählt die Geschichte vom Gedicht als Geschenk und stellt es und seinen Verfasser vor.

Das Museum ist an Veranstaltungstagen bereits um 10 Uhr geöffnet.

Eine interessante Entwicklung

Viele Male hatte Erhard (genannt Hardy) Kawlath, Lötzens Kreisvertreter von 1992 bis 2009, diesen Wunsch geäußert: Die Patenstadt der Kreisgemeinschaft Lötzen, die kreisfreie Stadt Neumünster in Schleswig-Holstein, möge doch eine Städtepartnerschaft mit Lötzen, seit 1946 Gizycko genannt, schließen. Dazu kam es im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts aus unterschiedlichsten Gründen nicht. Die Gegenargumente lauteten vor allem: Die Stadt ist zu weit entfernt, zu klein, die Unterschiede sind zu groß. Und dann schloss Neumünster in den 1990er Jahren einen Vertrag über eine Städtepartnerschaft mit Köslin in Pommern und das Thema, für das sich die Kreisgemeinschaft Lötzen eingesetzt hatte, war erledigt.

Seit neun Jahren hat die Stadt Neumünster einen offiziell Beauftragten zur Pflege der Städtepartnerschaften und der Patenschaft. Diese Aufgabe wurde dem damals in den Ruhestand eingetretenen Schulleiter Hans Iblher übertragen, der das Amt mit Engagement ausübt.

Auf den großen Begrüßungstafeln, die die Besucher aus allen Richtungen an den Stadtgrenzen Neumünsters willkommen heißen, sind die bisherigen Partnerstädte genannt: Gravesham (Großbritannien), Koszalin (Polen), Parchim (Mecklenburg-Vorpommern). Erfreulich: Auch der Hinweis auf die Patenschaft zu Kreis und Stadt Lötzen, einschließlich des Wappens mit den drei Fischen, fehlt nicht.

Nun ist eine neue Städtepartnerschaft beabsichtigt. Man staune! Im September 2018 hat Neumünsters Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger die Schulleiter der drei regionalen Berufsbildungszentren der Stadt zur Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen nach Königsberg [Kaliningrad] begleitet. Als Nachklang von Gesprächen mit dem deutschen Generalkonsul entstand die Idee, mit einer Stadt im Königsberger Gebiet eine Partnerschaft einzugehen. Hintergrund dieses Vorhabens ist, dass das Land Schleswig-Holstein 2019 das 20-jährige Bestehen einer Kooperation mit dem Königsberger Gebiet begeht, es ist der Region als Ostsee-Anrainer verbunden, und seit dem Jahr 2000 gibt es zusätzlich eine Parlamentspartnerschaft.

Im zeitigen Frühjahr wurde an die Lötzener Heimatsammlung die Frage gerichtet: „Habt ihr auch etwas über Gumbinnen?“ Auskunft über diese ostpreußische Kreisstadt zu erteilen, war problemlos und auch aus eigener Kenntnis der Betreuerin des Lötzener Sammlungsbestandes möglich. Im April 2019 reisten Hans Iblher und Klaus-Dieter Bülck von der Stadtverwaltung Neumünster nach Gumbinnen. Sie wollten abklären, ob diese Städtepartnerschaft für Neumünster sinnvoll ist. Inzwischen wurden auch Kontakte zur Wirtschaftsagentur und zum Unternehmensverband geknüpft. Für Gumbinnen spricht zum Beispiel, dass dort an Schulen 200 Schüler Deutsch als erste Fremdsprache erlernen und weitere 200 Schüler Deutsch als zweite Fremdsprache gewählt haben. Das in der Stadt (heute 28000 Einwohner) vorhandene Milchwerk könnte Kooperationsmöglichkeiten eröffnen.

Vom 17. bis 19. Oktober werden Neumünsters Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger, Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und Hans Iblher als der Beauftragte für Städtepartnerschaften zu Sondierungen nach Gumbinnen reisen. Sie begleiten auf Einladung des Justizministeriums Schleswig-Holsteins Ministerin Sabine Sütterlin-Waack auf der Reise zu den „Deutsch-Russischen Dokumentarfilmtagen“.

Die Stadt Neumünster hält – gerade wegen der aktuellen politischen Situation – diese neue Städtepartnerschaft für wünschenswert, da „interkulturelle Kooperation auf Städte-Ebene einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten kann“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Zusätzlich wurde die Feststellung getroffen, viele Neumünsteraner hätten ihre Wurzeln im ehemaligen Ostpreußen. Auch Neumünsters OB Tauras ist familiengeschichtlich dort anzusiedeln.

Ute Eichler


OSTERODE

Kreisvertreter: Burghard Gieseler, Elritzenweg 35, 26127 Oldenburg, Telefon (0441) 6001736. Geschäftsstelle: Postfach 1549, 37505 Osterode am Harz, Telefon (05522) 919870. KGOeV@t-online.de; Sprechstunde: Mo. 14-17 Uhr, Do. 14–17 Uhr.

Lüneburg – Freitag, 13., bis Sonnabend, 14. September, Festdiele, Gasthaus Krone, Heiligengeiststraße 39-41, 21335 Lüneburg und Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg: Jahrestreffen.

Freitag, 13. September (Festdiele), 17 Uhr: Mitgliederversammlung der Kreisgemeinschaft Osterode, 19 Uhr: Begrüßungsabend.

Sonnabend, 14. September

10 bis 12 Uhr: Führung durch die neue Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums, beginnend mit „Geschichte Ostpreußens“ oder „Kunst und Kultur Ostpreußens“, ab 11 Uhr „Wild, Wald und Pferde“ oder „Flucht, Vertreibung, Ankunft“, 12 Uhr: Mittagpause, 14 bis 16 Uhr: Feierstunde (Festdiele) mit einem Vortrag von Christopher Spatz „Heimatlos. Das Lager Friedland – ein ostpreußischer Schicksalsort in Niedersachsen“.


RASTENBURG

Kreisvertreter: Hubertus  Hilgendorff, Tel. (04381) 4366, Dorfstr. 22, 24327 Flehm. Gst.: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (0281) 26950.

Wesel – Sonntag, 11. August, 11.30 Uhr, Niederrheinhalle Wesel: Mitgliederversammlung und Kreistags-Sitzung anlässlich unseres diesjährigen Hauptkreistreffens. 

Tagesordnung: 

1. Begrüßung durch den Kreisvertreter, 2. Feststellung der Anwesenden und Genehmigung des Protokolls vom Vorjahr, 3. Bericht des Kreisvertreters, 4. Kassen und Prüfungsbericht, 5. Entlastung des Vorstands und der Kassenführung, 6. Haushaltsplan 2020, 

7. Heimatbriefe „Rund um die Rastenburg“, 8. Bildband, 9. Rastenburger Treffen 2019/2020 und 

10. Verschiedenes. Anträge beziehungsweise Vorschläge zur Tagesordnung sind bis zum 2. August einzureichen.

Hubertus Hilgendorff, 

Kreisvertreter

Wesel – Sonnabend, 10., bis Sonntag, 11. August, Niederrheinhalle Wesel: Hauptkreistreffen.

Programm

Sonnabend, 10. August

9.30 Uhr: Abfahrt mit dem Bus ab Hotel Kaiserhof zum Friedhof,

10 Uhr: Kranzniederlegung auf dem Friedhof in Wesel an der „Trauernden Vesalia“, Caspar-Baur-Straße,

10.30 Uhr: Kranzniederlegung am Ehrenmal an der Schillkaserne in Wesel und Besichtigung der Traditionsstube,

14 Uhr: Abfahrt mit dem Bus ab Hotel Kaiserhof zum Restaurant „Wacht am Rhein“ in Büderich zum Spaziergang und Kaffeetrinken,

19 Uhr: Geselliges und gemütliches Beisammensein in der Niederrheinhalle, Wesel.

Sonntag, 11. August

9 Uhr: Einlass in die Niederrheinhalle, Möglichkeit zum Frühstück,

9.30 Uhr: Evangelischer. Gottesdienst in der Gnadenkirche, Wackenbrucher Straße 82, 

10 Uhr: Katholischer Gottesdienst in der Kirche Herz-Jesu, in der Feldmark, Wesel, 

14.30 Uhr: Hauptkreistreffen in der Niederrheinhalle, Wesel: 

– Musikeinführung Blasmusik Lackhausen, 

– Begrüßung Hubertus Hilgendorff, Kreisvertreter,

– Gemeinsames Lied „Land der dunklen Wälder“, 

– Ansprachen von Heinrich Friedrich Heselmann, stellvertretender Landrat des Kreises Wesel, Ulrike Westkamp, Bürgermeisterin der Stadt Wesel mit Zwischenspiel der Blasmusik Lackhausen, 16 Uhr: Großer Zapfenstreich Blasmusik Lackhausen und Tambourcorps Wesel-Fusternberg, 

16.30 Uhr: geselliges Beisammensein.

Kontakt: Geschäftsstelle „Patenschaft Rastenburg“, Telefon (0281) 26950.


SCHLOSSBERG (PILLKALLEN)

Kreisvertreter: Michael Gründling, Große Brauhausstraße 1, 06108 Halle/Saale. Geschäftsstelle: Tanja Schröder, Tel. (04171) 2400, Fax (04171) 24 24, Rote-Kreuz-Straße 6, 21423 Winsen (Luhe).

Das deutsch-russische Ferienlager der Kreisgemeinschaft Schloßberg-Patenschaft Landkreis Harburg, findet vom 17. Juli bis 29. Juli wieder in der Jugendherberge Otterndorf statt. Wir werden wieder ein interessantes Programm für Euch und den russischen Teilnehmern aus dem Königsberger Gebiet vorbereiten. In der Jugendherberge wird wieder viel gebastelt, gesungen, gespielt und gebadet. Auch andere Sportarten werden auf Wunsch berücksichtigt. Bei Wanderungen wird die nähere und weitere Umgebung erkundet. Ausflüge bringen uns in die Großstadt Hamburg sowie in den Heidepark nach Soltau und in unsere Heimatstube nach Winsen.  Für die „Wasserratten“ denken wir uns ganz bestimmt noch etwas Besonderes  aus.  Des Weiteren wird das Thema Ostpreußen, also die Geschichte des Gebietes, aus dem die russischen Teilnehmer kommen, auf dem Programm stehen, sowie die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in Deutschland und Russland für Kinder in der heutigen Zeit. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 240 Euro, die Teilnehmer sollten zwischen elf und 14 Jahren alt sein. Anmeldungen und weitere Auskünfte bei: Norbert Schattauer, Landesstraße 19, 21776 Wanna, Telefon (04757) 463, E-Post: schattauer-wanna@t-online.de


TILSIT-RAGNIT

Kreisvertreter: Dieter Neukamm, Am Rosenbaum 48, 51570 Windeck, Telefon (02243) 2999, Fax (02243) 844199. Geschäftsstelle: Winfried Knocks, Varenhorst-straße 17, 49584 Fürstenau, Telefon (05901) 2309, E-Mail: WinfriedKnocks@aol.com

Bad Sassendorf – Sonnabend, 31. August, 19 Uhr, Hotel Haus Rasche, Wilhelmstraße 1, 50505 Bad Sassendorf: Mitgliederversammlung. Nach der Versammlung findet im Rahmen des abendlichen Beisammenseins ein Vortrag von Christopher Spatz über die ostpreußischen Wolfskinder statt.

Die Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit freut sich besonders, den diesjährigen Träger des Ostpreußischen Kulturpreises für Wissenschaft für einen Vortrag gewonnen zu haben. Der 1982 in Bremen geborene Historiker hat sich in seiner Dissertation ausführlich mit dem Schicksal der Wolfskinder befasst und in seinem Buch „Nur der Himmel blieb derselbe. Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben“ seine Forschungsergebnisse und Interviews mit Betroffenen für ein breites Publikum im Jahr 2016 veröffentlicht.

Der Vortag ist für alle Interessierten offen und eintrittsfrei.


WEHLAU

Kreisvertreter: Gerd Gohlke, Syker Straße 26, 27211 Bassum. Telefon (04241) 5586. 2. Vor-sitzernder (komm.): Uwe Koch, Schobüller Straße 61, 25713 Husum. Schriftleiter: Werner Schimkat, Dresdener Ring 18, 65191 Wiesbaden, Telefon (0611) 505009840. Internetseite: www.kreis-wehlau.de

Die Kurische Nehrung, Königsberg und das Königsberger Gebiet vom 28. Juli bis 6. August.

Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (04242) 936243, (0421) 3795906, (04241) 5586 oder (04242) 9764444.