25.01.2022

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
27.09.19 / Hinrichtung wie im Mittelalter

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 39-19 vom 27. September 2019

Hinrichtung wie im Mittelalter
Theo Maass

Die Veranstalter behaupteten, sie hätten 270000 Teilnehmer in Berlin auf die Beine gebracht. Die Polizei sprach    hingegen von 100000 Demonstranten. Eine beeindruckende Zahl? Vielleicht. Schaut man sich den tagelangen Medienrummel der Meinungsindustrie und die Zahl der Veranstalter und Unterstützer an, wird das schon weniger beeindruckend. 

Weltweit sollte während des Schul­unterrichtes „gestreikt“ werden, aber   weltweit waren es wenige, an einigen Orten nicht einmal eine Handvoll. Berlin war der Schwerpunkt der Aktion. In den Linksblättern wie „Neues Deutschland“, „Junge Welt“ oder „Taz“ waren euphorische Berichte zu lesen. Alle Umfragen deutschlandweit bescheinigen den drei linken Parteien zusammen eine Wähler­zustimmung zwischen 40 und 46 Prozent. Dabei ist es dann gleichgültig, ob die Grünen 15, 20 oder mehr Prozent erreichen. „Fridays for Future“ ist nichts als ein weiterer Versuch, gesellschaftliche Mehrheiten links zu organisieren, wie etwa zuvor „Me Too“ und andere Aktionen. 

„Fridays for Future“ blockierte in Berlin Straßenkreuzungen und terrorisierte die arbeitende Bevölkerung mit kreativen Aktionen. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit war sicherlich eine öffentliche „Hinrichtung“ am Galgen vor dem                  Brandenburger Tor, wo sich drei Aktivisten auf einen Eisblock stellten und einen Strick um den Hals hängten, um das ihrer Meinung nach drohende Ende der Welt zu symbolisieren. 

Dieser Auftritt fand auch vor den Augen kleiner Kinder statt. Das hat mit unserer Zivilisation nichts mehr zu tun. Derartige „erzieherische“ Maßnahmen kennen wir aus Ländern, die zwar ihre Kultur haben mögen, aber unserer Zivilisation fern sind. Länder, in denen freitäglich Homosexuelle, Ehebrecher und dergleichen öffentlich und gerade auch durch erzieherische Hinzuziehung von Minderjährigen hingerichtet werden.

Umfragen zeigen zwar, dass mehr Leute als früher das Klima für wichtig halten, aber nur wenige dafür Geld ausgeben wollen. Das könnten die gleichen dekadenten Besser­verdienenden sein, die mit dem Geländewagen ihre „Kids“ zu „Fridays for Future" fahren, dem WWF Geld spenden und den Grünen ihre Stimme geben. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“, krakeelte der jugendliche Pöbel der Schulschwänzer. Anderenorts würden         derartige Schüler nach mehrmaligem unentschuldigtem Fehlen der Schule verwiesen werden. Nicht so im Irrenhaus Deutschland, dessen  Zentrale offenbar in Berlin ist.