12.08.2022

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27.09.19 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 39-19 vom 27. September 2019

MELDUNGEN

Ex-BND-Chef kritisiert Merkel

London – Im Gespräch mit der britischen Zeitung „Express“ hat der frühere Chef des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hannig, schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhoben. Mit ihrer Grenzöffnung im Jahr 2015 habe Merkel ein massives Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa geschaffen. Bei 300000 Asylsuchern sei die Identität immer noch unklar. Im Unterschied zu ihren Vorgängern Kohl und Schröder sei Merkel zudem unfähig, gute Beziehungen zu ausländischen Staatsführern aufzubauen, nicht einmal zu Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Einzige Ausnahme sei ausgerechnet der chinesische Präsident Xi Jinping, so Hannig. H.H.





Kirche mischt sich ein

Moskau – Erstmals kritisieren russisch-orthodoxe Geistliche öffentlich die Kreml-Führung. In einem offenen Brief haben Dutzende Priester die Verurteilungen von Demonstranten, die im Vorfeld der Kommunalwahlen am 8. September verhaftet und teils zu langen Haftstrafen verurteilt worden waren, kritisiert. Mehr als 2000 Demonstranten waren festgenommen worden. Die Geistlichen forderten die Regierung auf, die Gerichte nicht länger zu instrumentalisieren, um Andersdenkende zu unterdrücken. Das Moskauer Patriarchat hat angekündigt, durch das Menschenrechtszentrum des von der Kirche gegründeten Weltkonzils des russischen Volkes prüfen zu lassen, ob die Rechte der Angeklagten verletzt worden seien. Die Verurteilten würden, falls erforderlich, juristischen Beistand der Kirche erhalten. Das ist außergewöhnlich, galt die Russisch-Orthodoxe Kirche doch bislang als wichtige Stütze Wladimir Putins. MRK