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06.12.19 / Terror mit Umweltmitteln / Der Öko-Krieg gegen Israel / Terrororganisation Hamas nimmt gezielt die Umwelt ins Visier, um dem jüdischen Staat zu schaden

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 49-19 vom 06. Dezember 2019

Terror mit Umweltmitteln
Der Öko-Krieg gegen Israel
Terrororganisation Hamas nimmt gezielt die Umwelt ins Visier, um dem jüdischen Staat zu schaden

Im Gaza-Streifen, also jenem Teil der palästinensischen Autonomie-Gebiete, in dem die sunnitische Terror-Organisation Hamas komplett das Sagen hat, vermischt sich seit 2018 der islamistische Terrorismus mit einem Öko-Terrorismus der ganz speziellen Art. 

Um dem verhassten Nachbarn Israel zu schaden, hängen Hamas-Leute Brandsätze an Ballons und lassen diese dann bei günstigem Wind über die Grenze treiben. Im Vorjahr gingen deshalb 1700 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sowie Schutzgebiete in Nationalparks in Flammen auf. Allein in der ersten Jahreshälfte 2018 registrierte man auf israelischer Seite 412 Brände und einen Sachschaden von 1,4 Millionen Dollar. Dabei traf es auch jede Menge Zucht- und Wildtiere sowie Bienenkolonien.

Rauchwand gegen Israel

Noch perfider ist die Praxis der Hamas, in regelmäßigen Abständen Tausende alter Autoreifen an der Grenze zu Israel anzuzünden, um eine Rauchwand zu erzeugen, hinter der sich die Terroristen verstecken können. Zahllose Menschen in Israel und dem Gaza-Streifen müssen dann die giftigen Rauschwaden inhalieren, welche auch dem Ökosystem der gesamten Region zusätzliche schwere Schäden zufügen.

Angesichts dieser aberwitzigen Aktionen appellierte der Jüdische Nationalfonds Keren Kayemeth LeIsrael, der unter anderem die Aufforstung der Region betreibt, an die internationale Gemeinschaft, die Hamas für „diesen verbrecherischen Ökoterrorismus“ zur Verantwortung zu ziehen. Passiert ist daraufhin freilich gar nichts. 

Genauso erfolglos blieb ein Schreiben des Koordinators der israelischen Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT), Generalmajor Yoav Mordechai, an den Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus. Darin wurde gefordert, dass die WHO gegen das „unverantwortliche Vorgehen“ der Hamas Protest einlegt – allerdings würdigte Ghebreyesus den Brief keiner Antwort. Deshalb muss Israel, wo nach der gescheiterten Regierungsbildung möglicherweise Neuwahlen anstehen, nun auch gegen den palästinensischen Öko-Terrorismus Härte zeigen, was dann wiederum zu den üblichen Vorwürfen seitens des Auslandes führt. W.K.