14.04.2024

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06.12.19 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 49-19 vom 06. Dezember 2019

Meldungen

Studenten protestieren in Frankreich

Die Gelbwesten-Bewegung spielt in Frankreich kaum noch eine Rolle. Seit einigen Wochen gehen dafür die Studenten vermehrt auf die Straßen – und auch auf die Barrikaden. Auslöser ist der Tod eines 22-jährigen Studenten. Um gegen die soziale Unsicherheit zu demonstrieren, zündete er sich in Lyon selbst an. Der Mann hatte kurz zuvor sein Stipendium verloren. In zwei Anläufen war es ihm nicht gelungen, das zweite Jahr erfolgreich zu absolvieren, beim dritten Versuch wurde ihm das Bafög gestrichen. Seitdem gehen Studenten unter dem Schlagwort „soziale Unsicherheit tötet“ auf die Straße, es kam teilweise zu heftigen Ausschreitungen. Der frühere sozialistische Präsident François Hollande wurde kürzlich an einer Lesung gehindert. Studenten beschimpften ihn als „Mörder“ und zerrissen Seiten aus seinem neuen Buch.P.E.





Journalisten attackiert

Linksextremisten haben einen Mitarbeiter der Schweizer „Weltwoche“ in einem Züricher Lokal attackiert. Christoph Mörgeli, der zusammen mit seinem Chefredakteur Roger Köppel anlässlich einer Themensitzung des Blattes in dem Buchladen mit Gastronomiebereich saß, wurde mit einem Getränk übergossen. Die Züricher Antifa feierte den Vorfall im Netz.Schon im Frühling hatten Unbekannte den Eingang des Redaktionsgebäudes der „Weltwoche“ mit Farbe beschmiert. Mörgeli saß und Köppel sitzt immer noch für die konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) im Nationalparlament. Die „Weltwoche“ ist für ihre zeitgeistkritischen Beiträge bekannt und am linken Rand daher verhasst. Der SVP-Fraktionschef im Züricher Kantonsparlament, Claudio Schmid, kritisierte die mangelnde Di-stanz linker Parteien zu linksextremen Gruppierungen.H.H.





Immigranten in Polen

In Polen arbeiten mehr als eine Million Immigranten. Die meisten sind Bürger der Ukraine. Diese Zahl gab kürzlich der Vize-Direktor der Ökonomie-Analyse-Abteilung der Staatsbank bekannt. „Die Spannung auf dem Arbeitsmarkt wird in hohem Maße durch den Zuzug von Immigranten gemildert. Zurzeit haben wir etwa 900 000 Immigranten allein aus der Ukraine. Dazu kommen Immigranten aus anderen Ländern, unter anderem aus Weißrussland.“ Die Staatsbank hat sich bei  der Erstellung ihrer Statistik auf die Zahl der ausgegebenen Arbeits-Visa, die sogenannte Polenkarte, gestützt. Diese Erlaubnis berechtigt zum ständigen oder vorübergehenden Aufenthalt in Polen. Weiter fließt die Zahl der Ausländer, die bei der Rentenversicherung angemeldet sind, in die Statistik ein. In Anbetracht des zeitlichen Charakters der Arbeit der Immigranten aus der Ukraine und aus Weißrussland wird angenommen, dass der vorübergehende Immigrant aus diesen Ländern in Polen etwa sieben Monate im Jahr arbeitet. PAZ