17.06.2024

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24.01.20 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 04 vom 24. Januar 2020

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Baden-Württemberg

Vorsitzende: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart Tel.:  0711 - 85 40 93, uta.luettich@web.de Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, 2. Stock, Zimmer 219 (Sprech-stunden nach Vereinbarung)

Reutlingen – Mit dem über 75 Jahre alten Originalklang der Glocken des Königsberger Doms wurde im Dezember unser Weihnachtsfest im Treffpunkt für Ältere eingeläutet. Die Mitglieder und Gäste wurden in dem festlich geschmückten Saal bei brennendem Kerzenschein von unserer ersten Vorsitzenden, Frau Ilse Hunger herzlich begrüßt. 

Es folgten Gedichte und Geschichten zur Weihnacht, wie es damals war. Die meisten von uns hatten diese Zeit selbst als Kind oder Jugendliche erlebt und fühlten sich nach Hause in ihre Kinderzeit versetzt. Dazu wurden Weihnachtslieder gesungen, wie vor über 75 Jahren. Der Wannweiler Posaunenchor sorgte für die musikalische Begleitung. 

Frau Helga Ruhnke, Vorsitzende der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge von Nordwürttemberg, war  leider verhindert. Aber durch ihr vorgelesenes Grußschreiben fühlten wir uns direkt angesprochen, so als ob sie anwesend war. 

Ihres 90. Geburtstages von Frau Hildegard Zeiss wurde gedacht. Ein Dankeschön ging an die fleißigen Helfer zur Ausgestaltung des Treffens. Den ehrenamtlichen Mitgliedern des Vorstandes einschließlich der ersten Vorsitzenden wurde erstmalig mit einem Weihnachtssterntopf  für die übers Jahr geleistete Arbeit gedankt.

Mit Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und für ein gutes neues Jahr 2020 wurde die Feier beendet.


Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de Geschäftsstelle: Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, Tel.: (089) 517826, Fax (0821) 3451425, E-Mail: info@low-bayern.de, Internet: www.low-bayern.de

Ellingen – Sehr angetan zeigte sich die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, bei ihrem Besuch im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen. Bei einem Rundgang mit dem Direktor des Kulturzentrums, Wolfgang Freyberg, konnte sie sich von der hohen Qualität der Dauer- und Wechselausstellungen überzeugen. Ein wichtiges Gesprächsthema war die umfangreiche grenzüberschreitende Kulturarbeit mit Einrichtungen in Polen, Russland und Litauen. Freyberg berichtete über zukünftige Projekte, die er mit seinen engagierten Mitarbeitern in diesem und nächsten Jahr umsetzen möchte. So gilt es beispielsweise 2021, das 40-jährige Jubiläum des Kulturzentrums Ostpreußen angemessen zu begehen. 

Staatsministerin Schreyer betonte, dass ihr Haus auch weiterhin die Arbeit des Kulturzentrums unterstützen will. Besonders imponierten ihr die Ferienprogramme für Kinder, die regelmäßigen Besuche von Kindergartenvorschulgruppen und die Gelegenheit, Kindergeburtstage in den Schlossräumen feiern zu können. Bei ihrem Besuch wurde sie von Ministerialrat Dr. W. Freytag begleitet, ferner nahmen Manuel Westphal, MdL und Bezirksrat Hans Popp an dem Gespräch teil.

Jahreshauptversammlung

Hof – Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Hof ließ Vorsitzender Christian Joachim nach den Glückwünschen an die Geburtstagskinder des letzten Monats das vergangene Jahr Revue passieren. 

Nach der Jahreshauptversammlung im Januar 2019 fand im Februar das traditionelle „Grützwurstessen“ statt, das gut besucht war. Schwerpunkt der Arbeit im letzten Jahr war die Vorbereitung und Durchführung der Feier zum 70jährigen Bestehen der Hofer Kreisgruppe, die wie berichtet im November im Museum Bayerisches Vogtland stattfand. 

Im Rahmen der Monatszusammenkünfte, die nicht jahreszeitlich geprägt waren, ging die gedankliche Reise von Danzig im März über Elbing im Juli und dem Oberlandkanal im September bis zum Mauerfall im November. In den übrigen Monaten wurden die Themen Frühlingsanfang, Muttertag, Erntedank und Advent behandelt. In diesem Zusammenhang dankte Christian Joachim besonders der Volkstanzgruppe unter der Leitung von Jutta Starosta für die Ausgestaltung der Muttertags- und Adventsfeier. Stolz kann die Gruppe darauf sein, dass trotz zweier Todesfälle die Mitgliederzahl stabil blieb und neue Mitglieder geworben werden konnten. 

Am Ende seiner Ausführungen dankte der Vorsitzende den Vorstandsmitgliedern für deren Unterstützung und den Einsatz für die gemeinsame Sache sowie den Mitgliedern für deren regen Besuch der Monatstreffen, mit dem sie die landsmannschaftliche Arbeit bestätigen. 

Anschließend folgten der Kassenbericht von Schatzmeisterin Elisabeth von Lossow und der Jahresbericht der Volkstanzgruppe, vorgetragen von Jutta Starosta. Revisor Gert Oehler bescheinigte der Schatzmeisterin eine sorgsame und übersichtliche Kassenführung und dem gesamten Vorstand ein gewissenhaftes und sparsames Arbeiten. 

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde zur Neuwahl geschritten. Die einstimmige Wahl ergab folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Christian Joachim, 2. Vorsitzende Jutta Starosta, Schatzmeisterin Elisabeth von Lossow mit Stellvertreterin Christl Starosta, Schriftführerin Jutta Starosta mit Stellvertreter Bernd Hüttner, Kulturreferent Bernd Hüttner mit Stellvertreterin Hannelore Morgner. Jugendreferentin bleibt Jutta Starosta, im Sozialausschuss vertritt Peter von Lossow die Vertriebenen. Außerdem wurden als Beisitzer Renate Pfaff, Renate Oehler und Peter von Lossow sowie Gert Oehler als Revisor berufen. 

In seinem Schlusswort dankte der alte und neue Vorsitzende Christian Joachim für das Vertrauen und meinte, dass die Arbeit nur so gut funktionieren könne „weil wir lesen können“. Dies bewies er anhand der Geschichte vom „Leseteufel“ von Siegfried Lenz. Zum Schluss ehrte er Christl Starosta für ihre 40jährige Zugehörigkeit zur Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen mit einer Urkunde. Beate Schardt und Hedwig Burchard, die ebenfalls seit 40 Jahren in der Kreisgruppe Hof sind, erhalten ihre Urkunden nachgereicht. 

Die Landsmannschaft der Ost-und Westpreußen trifft sich am Sonnabend, den 8. Februar 2020, bereits um 13 Uhr zum traditionellen Grützwurstessen in der Altdeutschen Bierstube in Hof. Gäste sind herzlich willkommen.


Bremen

Bremen – Wir laden wieder ein zum Bremer West- und Ostpreußentag im Hotel Airport Bremen, Flughafenallee 26, Bremen. Termin: Sonnabend, 8. 2. 2020, 15.00 Uhr, Einlass ab 14.15 Uhr.

Nach der Begrüßung besteht Gelegenheit, Kaffee und Kuchen zu bestellen. Zur Unterhaltung haben wir wieder den „Capstan Shanty Chor“ eingeladen. Dieser Chor mit mehr als 30 Sängern im Alter von 50 bis 80 plus Jahren, geleitet von Anna Koch, wird uns mit klassischen Shanties, ernsten und tiefgründigen Liedern, die vom Leid und Weh der Seeleute berichten, lustigen Anekdoten und natürlich auch mit „Land der dunklen Wälder“ und „Westpreußen mein lieb Heimatland“ erfreuen. Der Auftritt erfolgt in zwei Blöcken, dazwischen ist Zeit zum Unterhalten. 

Das Essen beginnt um ca. 17.30 Uhr mit dem traditionellen „Pillkaller“. Anschließend gibt es „Königsberger Klops“ mit den üblichen Beilagen. „Königsberger Fleck“ wird nicht mehr angeboten, da es in den vergangenen Jahren immer weniger bestellt worden war und weil der langjährige Koch des Restaurants, der das Gericht immer sehr gut zubereiten konnte, das Haus im vergangenen Jahr verlassen hat. 

Die Veranstaltung soll wieder durch Einnahmen aus dem antiquarischen Bücherverkauf gesponsert werden. Für die Veranstaltung gelten daher folgende ermäßigte Preise: Eintritt und Essen (Königsberger Klops): 15,- Euro; - Eintritt und Essen (vegetarischer Gemüseteller): 14,- Euro. 

Anmeldungen sind erforderlich unter Benennung des Speisewunsches in unserer Geschäftsstelle (seit 9.1.2020 jeden Donnerstag von 15–17.30 Uhr) oder auf dem Anrufbeantworter unter (0421) 3469718). Wir leiten Ihre Anmeldung an das Atlantic-Hotel weiter und verpflichten uns zur Zahlung Ihres bestellten Essens, versäumen Sie daher bitte nicht Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Lohmann


Hessen

Vorsitzender: Ulrich Bonk Stellv. Vorsitzender:: Gerhard Schröder, Engelmühlenweg 3, 64367 Mühltal, Tel. (06151)148788. 

Darmstadt – Wir möchten darauf hinweisen, dass im Januar und 

Februar 2020 eine Winterpause für unsere Treffen einlegt wird. Allen Mitgliedern und Freunden wünschen wir noch für das neue Jahr alles Gute, Zufriedenheit und beste Gesundheit. 

Unser nächstes Treffen findet erst wieder am 14. März 2020 statt. 

Christian Keller

Wetzlar – Friedrich Wilhelm Georg spricht zum Thema „Mein Ostpreußen-Traum“. Viele Menschen in Mittelhessen kennen ihn als Mitbegründer und langjährigen Leiter des Naturschutzzentrums Hessen in Wetzlar sowie als Initiator zahlreicher Naturschutzprojekte. Die Rede ist von Friedrich Wilhelm Georg (Braunfels). 

Der einstige Forstwirt, in Herborn zur Welt gekommen, überraschte seine Zuhörer bei einer Veranstaltung der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Wetzlar, mit dem Vortrag unter dem Titel „Mein Ostpreußen-Traum“. Seine lebenslange Begeisterung sei auf seine Familiengeschichte zurückzuführen. Der Vater Karl Georg, 1899 in Breitscheid geboren, wurde als Wegebautechniker im Jahr 1928 von dem aus dem Siegerland stammenden Kreisbaumeister Stein zum Kreisbauamt des Kreises Neidenburg in Ostpreußen geholt. Mit seiner Frau Emmi geborene Hild hatte der Vater drei glückliche Jahre in Masuren, so der Sohn, der 1935 das Licht der Welt in Breitscheid erblickte. Die Eltern hätten das schöne Ostpreußen bei Reisen kennengelernt, Masuren mit seinen stillen Seen und Wäldern. Auch bereisten sie die Königliche Haupt- und Residenzstadt Königsberg und die Kurische Nehrung mit ihren Wanderdünen. „Ausgelöst durch die Inflation und die Weltwirtschaftskrise wurde der Vater Karl Georg im Oktober 1931 wegen der Einsparungen vom Kreis Neidenburg entlassen und die Eltern kehrten in ihre Heimat Breitscheid zurück“, so der 84-Jährige. Im selben Jahr wurde die erste Tochter Brunhilde geboren, die wenige Tage nach der Geburt starb. Es folgten noch die Kinder Siglinde 1932 und drei Jahre später Friedrich Wilhelm. 

„Als Kind habe ich immer wieder gelauscht, wenn meine Eltern von der schönen Zeit in Ostpreußen geschwärmt haben. Von weiten Horizonten, von Wäldern und Seen und dem idyllischen kleinen Kreisstädtchen Neidenburg, im südlichsten Teil des damaligen Ostpreußens, in der Nähe des ehemaligen Tannenbergdenkmals gelegen“, so der Forstrat und Leiter des Naturschutzzentrums. Auch die Fotos von Ausflügen nach Masuren und Königsberg, an das Frische Haff und die Kurische Nehrung, die der Vater mit einer Balkenkamera im Format 6 mal 9 in schwarz-weiß festgehalten hatte, faszinierten den Sohn. „Wenn ich einmal groß wäre, wollte ich dem Beispiel meines Vaters folgen und nach Ostpreußen gehen“, stand für den jungen Friedrich Wilhelm fest. Doch bekanntermaßen kam es ganz anders. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die ostpreußischen Einwohner durch die sowjetische Armee aus ihrer Heimat vertrieben. Auf der Flucht nach Westen mussten sie viele Gräueltaten erdulden. Dieses Schicksal sei seiner Familie erspart geblieben, weil der Vater nicht zuletzt wegen der Folgen eines schweren Motorradunfalls viel früher nach Mittelhessen zurückkehrte. 

Die Verbindung mit dem Thema Ostpreußen sei aber mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht abgebrochen. Seine Familie nahm die Witwe des Neidenburger Kreisbaumeisters Stein in ihr Elternhaus auf, bis sie ins Altersheim nach Herborn umzog. Die alte Dame vermachte Friedrich Wilhelm Georg wertvolle Möbel, die noch heute zur Ausstattung seines Arbeitszimmers gehören. Die Witwe habe dem jungen Friedrich Wilhelm immer wieder von der schönen Landschaft, von Land und Leuten erzählt und Anekdoten im ostpreußischen Dialekt vorgetragen. „Ich wollte unbedingt Neidenburg sehen“, schilderte der Referent die geweckte Sehnsucht. 

Als Leiter des Naturschutzzentrums Hessen in Wetzlar hatte Georg die Gelegenheit dazu. Er organisierte eine Reise nach Polen, die auch ins frühere Ostpreußen führte. Ziel war die frühere Bezirkshauptstadt Allenstein, die nur 30 Kilometer vom früheren Wohnort seiner Eltern entfernt liegt. „Ich trennte mich von der Reisegruppe, nahm ein Taxi und fuhr nach Neidenburg“, so Georg. Sein Taxifahrer berichtete, dass die Stadt zwar von den Kriegshandlungen weitgehend verschont wurde, aber 90 Prozent der Stadt seien anschließend von den Sowjets zerstört worden. „So war denn auch von der Stadtidylle, die ich von den Erzählungen und den Fotos in Erinnerungen hatte, kaum etwas geblieben. Es gab noch das Schloss, in dem eine Jugendherberge untergebracht war“, so Georg. Und er resümierte: „Neidenburg war für mich ausgeträumt und damit erledigt“. 

Dennoch hat er seine Begeisterung für Ostpreußen nicht verloren. 2015 unternahm er mit seiner Frau eine Reise in die baltischen Staaten. Von Litauen aus machten sie einen Ausflug nach Nidden auf der Kurischen Nehrung. „Vom Thomas-Mann-Kulturzentrum hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Kurische Haff“, erinnerte sich Friedrich Wilhelm Georg. Noch beeindruckender sei die Wanderung auf den großen Wanderdünen. „Über die Himmelsleiter (Holztreppe) bin ich noch einmal auf die Düne gestiegen und habe dabei an meinen Vater gedacht, der hier 85 Jahre vor mir unterwegs war“, so Georg. 

Angesichts seines erreichten Alters werde dies wohl der letzte Besuch des unvergessenen Ostpreußens gewesen sein. „Trotzdem kann ich weiter vom schönen Ostpreußen träumen“, fasste Friedrich Wilhelm Georg seinen Vortrag zusammen. 

Der nächste Vortrag bei der Landsmannschaft wird am 10. Februar um 13 Uhr im Restaurant Grillstuben (Stoppelberger Hohl 128) zum Thema „Ostpreußischer Humor“ stattfinden. 

Wetzlar – Die Kultur und die Bräuche der alten Heimat zu pflegen und an die junge Generation weiterzugeben, das ist die wichtigste Aufgabe der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen. Ihre Kreisgruppe Wetzlar hat bei ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand für die nächsten Jahre bestimmt. Dabei gab es keine Überraschungen. Erneut wurde der 79-jährige Hüttenberger Kuno Kutz im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Der 1941 in Kruglanken im Kreis Angerburg in Masuren (Ostpreußen) geborene Kutz leitet seit 15 Jahren die Geschicke der Kreisgruppe und ist auch im Landesverband sowie im Bund der Vertriebenen aktiv. Kutz war im Dezember 1944 mit seiner Mutter und seiner Schwester vor der heranrückenden Roten Armee in den Westen geflüchtet.

Bestätigt wurden auch die Kulturbeauftragte Karla Weyland (Rauschenberg bei Marburg), Schatzmeisterin Carola Weber und Schriftführerin Margit Albrecht. Als Beisitzer sind tätig Christa Kutz, Brigitte Strähler und Rudolf Sauer. 

Die Mitglieder der Kreisgruppe gehören zum Teil zu jenen rund zehn Millionen Deutschen, die während oder nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat in den deutschen Gebieten östlich von Oder und Neiße verlassen mussten und in Mittelhessen Aufnahme fanden. Zu der Vereinigung gehören aber auch Nachfahren der damals Geflüchteten und Vertriebenen. Die Kreisgruppe finanziert ihre Aktivitäten laut Kutz ausschließlich durch Spenden. 

Kutz stellte fest, dass 75 Jahre nach Kriegsende die Zahl der Mitglieder immer mehr abnimmt. Kamen im Jahr 2006 noch durchschnittlich 39 Besucher zu den monatlichen Kulturveranstaltungen, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 25 Teilnehmer. 

Der Vorsitzende stellte das Programm für 2020 vor. In den Grillstuben in Wetzlar (Stoppelberger Hohl 128) geht es am 10. Februar um 13 Uhr um „Ostpreußischen Humor“. Am 9. März trifft sich die Gruppe bereits um 12 Uhr, denn ein gemeinsames Grützwurstessen steht auf dem Programm. Danach wird Karla Weyland unter dem Thema „Was Essen zum Genuss macht“ über heimatliche Spezialitäten sowie Gebräuche beim Essen und Trinken sprechen. 

In einem Lichtbildervortrag nimmt Wolfgang Post (Herborn) die Besucher am 6. April auf eine „Wanderfahrt mit zwei Affen nach Pommern“. Karla Weyland informiert am 11. Mai über „Posen und das Posener Land“. Am 8. Juni spricht der Landesvorsitzende Ulrich Bonk (Frankfurt) über die „Volksabstimmung 1820 in Ost- und Westpreußen“. Am 4. Juli gibt es ein Grillfest im Schützenhaus in Nauborn. 

„Eine Reise in unsere Heimat“, so ist ein Lichtbildervortrag am 14. September von Margrit Sandner und Brigitte Strähler überschrieben. Zum Erntedank mit Pfarrer Christian Silbernagel lädt die Kreisgruppe am 12. Oktober ein. Dabei wird Karla Weyland zum Thema „Hell die Gläser klingen – Unser deutscher Gerstensaft“ referieren. Dr. Christoph Spatz (Bremen) spricht am 9. November über „Pillau 1945 – Hundert Tage im Fluchthafen der Weltgeschichte“. Schließlich lädt Kutz am 29. November zur Advents- und Weihnachtsfeier ab 15.30 Uhr ein. 

Kutz wies auch darauf hin, dass die Landeskulturtagung des Verbandes am 9. und 10. Mai in Wiesbaden-Naurod mit Dr. Christopher Spatz als Referent stattfinden wird. Am 18. Oktober lädt der Bund der Vertriebenen zum „Tag der Heimat“ in den Bürgersaal in Büblingshausen ein. Dabei wird die Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf als Festrednerin erwartet und die Frauenkapelle „Egerländer Maderl“ gestaltet das Programm mit.

Kontakt: Kuno Kutz, Heinzewies 8, 35625 Hüttenberg, Telefon (06441) 770559.


Nordrhein-Westfalen

Vorsitzender: Wilhelm Kreuer, Geschäftsstelle: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel.: (02964)1037. Fax (02964)945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: Ostpreussen-NRW.de.

Wuppertal – Am 25.12.2019 ist unser langjähriges Mitglied Magdalene Borgelt, geb.Jannowitz, verstorben. Frau Borgelt war so lange sie konnte in der Handarbeitsgruppe von Frau Nolde tätig und gehörte auch der Tanzgruppe von Ursula Knocks an. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Ostpreußen sich sowohl in der Landsmannschaft  wie auch in den Kreisgemeinschaften engagieren, Frau Borgelt tat es. Als einer der Kirchspielvertreter von der Kreisgemeinschaft Ebenrode kümmerte sie sich um die Landsleute und begleitete viele Fahrten nach Nordostpreußen. 

Im Namen aller, die Frau Borgelt kannten und Schätzten

Sigrid Kruschinski

Rinteln  –  Donnerstag, 13. Februar 2020, 15.00 Uhr, Hotel „Stadt Kassel“, Klosterstraße 42, 31737 Rinteln (Navi: Bäckerstr.1 oder Kreuzstr.): Henriette Piper liest aus ihrem Buch „Der letzte Pfarrer von Königsberg. Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg“. Trotz drohender Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee entschied sich Hugo Linck im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde, bis er zusammen mit seiner Frau und den letzten Überlebenden der Kaliningrader Hölle im Frühjahr 1948 abtransportiert wurde, so der Verlagstext. Der Historiker Dr. Christopher Spatz, auch bekannt durch seine wissenschaftlichen Arbeiten und Vorträge über die Wolfskinder, hat das Nachwort geschrieben. 

Neben Mitgliedern und Freunden sind ebenfalls Angehörige und interessierte Gäste aus Nah und Fern herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet unter https://www.myheimat.de/2675997 anzuklicken, Kontakt und Anmeldung bei Joachim Rebuschat unter: Telefon (0 57 51) 53 86 oder über: rebuschat@web.de 


Sachsen

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616.

Chemnitz – Am 3. Januar 2020 hatten die LM Ost-und Westpreußen, Landesgruppe Sachsen im Freistaat Sachsen e.V. und die LM der Deutschen aus Russland e.V. Orts- und Kreisgruppe Chemnitz zu einem Neujahrsempfang eingeladen.

Der Vorsitzende der Landsgruppe Sachsen, Alexander Schulz, und der Vorsitzende LM Deutsche aus Russland, Landesgruppe Sachsen, Florian Braun, begrüßten die Teilnehmer mit einem Gläschen Sekt auf das „Neue Jahr 2020“. 

Im Vordergrund stand die Vorstellung der Stadträtin und Kandidatin für die Fraktion der CDU zur Chemnitzer Oberbürgermeisterwahl, Frau Almut Patt. Frau Patt, so ihre Aussage, wird sich aktiv für die Belange beider Landesgruppen

einsetzen. 

Die Landesgruppen wollen sich verstärkt für die geschichtliche Bildungsarbeit im Bezug auf „Flucht und Vertreibung der Ost-und Westpreußen“ sowie dem „Schicksal der Deutschen aus Russland“ an den sächsischen Schulen einsetzen. Die Gesprächsrunde konnte einige gute Beispiele bei der Zusammenarbeit mit Schulen nennen. Das es noch nicht ausreicht stimmt uns unzufrieden. 

Der Chemnitzer Stadtrat und Landesvorsitzende der OMV, Herr Kai Hähner, gab gute Anregungen für das Zusammenwirken der Landesgruppen mit den sächsischen Schulen. Auch er wird das angestrebte Ziel mit seinen Möglichkeiten unterstützen. 

Für die junge Chemnitzer Stadträtin Rebecca Thielemann war der Abend mit uns sicher sehr interessant für ihre Abgeordnetentätigkeit. Als Landesgruppen nehmen wir diese Angebote dankend entgegen und werden uns gemeinsam auf den Weg der Umsetzung begeben.

„Tag der Heimat 2020“

Leipzig – Am 25. April 2020 wollen wir, liebe Landsleute und Freunde unserer unvergessenen Heimat, den „Tag der Heimat“ in Leipzig feiern. Wie immer im Saal des Kleingartenvereins „Seilbahn“ in 04157 Leipzig, Max-Liebermann-Straße 91. Einlass: 9.00 Uhr, Beginn: 10.00 Uhr.

Dr. Christhoper Spatz wird aus seinem Werk „ Nur der Himmel blieb derselbe. Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben“ lesen und berichten. Musikalisch wird der Vortrag umrahmt von der Mezzosopranistin Isabelle Kusari. 

Eingeladen sind alle Ost- und Westpreußen, gleich aus welchen Heimatgebieten. 

Bringen Sie Ihre Freunde mit !

Eberhard Grashoff 

E- Mail: ebs.grashoff@web.de

Telefon: 0341 / 9010730


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Edmund Ferner, Julius-Wichmann-Weg 19, 23769 Burg auf Fehmarn, Tel.: (04371) 8888939, E-Mail: birgit@kreil.info.

Neumünster – Am Sonnabend, den 1. Februar 2020 um 12.00 Uhr, trifft sich die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Gruppe Neumünster, zum traditionellen Königsberger Klopsessen mit einem amüsanten und musikalischen „Nachschlag“ in der Stadthalle am Kleinflecken. Hier schmeckst du Ostpreußen!

Anmeldung bitte bis zum 27. Januar 2020 unter Telefon (0 43 21) 823 14. 

Gäste sind willkommen. 

Brigitte Profé

Elmshorn – Der Kurs „Englische Konversation“ startet am Donnerstag, 30. Januar 2020, am Elmshorner Mehrgenerationenhaus „Forum Baltikum - Dittchenbühne“. 

In gemütlicher Runde und natürlich bei einer guten Tasse Tee kann man das Schulenglisch endlich wieder einmal etwas aufpolieren: in einem eigens dafür eingerichteten Konversationskurs mit Brian Andrews – jeweils donnerstags von 11 bis 12 Uhr. Für diesen Kurs muss keine Gebühr gezahlt werden, aber eine Anmeldung vorliegen. 

Nähere Informationen und Anmeldung beim „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, Hermann-Sudermann-Allee 50, 25335 Elmshorn. Ruf: (04121)89710; E-Mail: buero@dittchenbuehne.de.