18.01.2022

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28.02.20 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 09 vom 28. Februar 2020

Meldungen

Großprojekte für Babelsberg

Potsdam – Die traditionsreichen Studios in Potsdam-Babelsberg sind nach Angaben des Studiochefs Carl Woebcken mit zwei großen internationalen Produktionen in der ersten Jahreshälfte 2020 zu 100 Prozent ausgelastet. Auf der gerade laufenden Berlinale, dem Internationalen Filmfest von Berlin (siehe auch S. 9), bestätigte Woebcken Dreharbeiten für den vierten Teil des Science-Fiction-Kinofilms „Matrix“. Von den Filmstudios offiziell noch unbestätigt ist die Meldung eines US-Onlineportals, wonach in Babelsberg auch Dreharbeiten zu der schon seit Langem geplanten Verfilmung der Videospiel-Reihe „Uncharted“ stattfinden sollen. Trotz der derzeit guten Auslastung warnte der Studiochef, Deutschland hinke bei der Filmförderung für internationale Serien hinterher und drohe sogar, abgehängt zu werden. Woebcken sagte, die Produktion von Serien für Streamingdienste spiele für die Filmbranche mittlerweile eine größere Rolle als die Kinosparte.N.H.





Amazon zieht in Klimakrieg

Seattle – Jeff Bezos, der Chef des Internetgiganten Amazon, will zehn Milliarden US-Dollar zur Bekämpfung des „Klimawandels“ spenden. Mit einem geschätzten Vermögen von 130 Milliarden US-Dollar ist Bezos laut der Forbes-Liste 2020 derzeit die reichste Privatperson der Welt. Bezos kündigte an, einen Fonds gründen zu wollen, mit dem er Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den „Klimawandel“ unterstützen will. Erste Fördergelder des „Bezos Earth Fund“ sollen bereits ab dem Sommer fließen. Eine Gruppe von Amazon-Mitarbeitern lobte den Chef von weltweit 800 000 Mitarbeiter in einer Stellungnahme für seine Ankündigung, mahnte aber auch, das Unternehmen müsse zunächst selbst umweltfreundlicher werden. An die Adresse von Bezos schrieben die Amazon-Mitarbeiter: „Wie die Geschichte uns lehrt, erheben sich wahre Visionäre gegen etablierte Systeme, auch wenn es sie selbst teuer zu stehen kommt“.N.H.





Brotkorb Europas

Brüssel – Die Ukraine hat im vergangenen Berechnungsjahr ihre Agrarexporte in die Europäische Union um über 40 Prozent erhöht und ist damit zum drittwichtigsten Nahrungsmittelimporteur der EU aufgestiegen. Ob das Land allerdings seine ihm früher zugedachte Rolle als „Brotkorb Europas“ wahrnehmen kann, bleibt indes unsicher: Im Zuge klimatischer Änderungen erlebte das Gebiet der osteuropäischen Steppe im vergangenen Jahr seinen heißesten Sommer seit 1881, wobei die Niederschläge um ein Viertel niedriger ausfielen als im langjährigen Mittel. Zugleich wurden erhebliche Teile der fruchtbaren Schwarzerdeböden unter dem Majdan-Regime von oligarchischen Agrarkonzernen übernommen, die hier großflächig genmodifizierte und giftintensive Kulturen einführten, unter denen jetzt die landwirtschaftliche Exportfähigkeit leidet. T.W.W.