21.01.2022

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28.08.20 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35 vom 28. August 2020

Meldungen

Erfolgreiche Anwerbung

Braunsberg – Immer mehr Personen treten in die Reihen des Territorialen Verteidigungs-Militärs ein. Zum
43. Bataillon der Leichten Infanterie in Braunsberg haben sich etwa 100 Kandidaten freiwillig gemeldet. Die 16-tägige Grundausbildung hat bereits begonnen. Die neu einberufenen Soldaten erhielten bereits am ersten Tag ihres Dienstes volle Einkleidung und Geld für die persönliche Pflege. Sie erhielten auch eine Vorübung mit Waffen, um diese kennenzulernen. Die Kandidaten sagten, dass sie in den Militärdienst eingetreten seien, um etwas Neues zu erfahren. In den kommenden Tagen werden die Soldaten an den Waffen geschult. Sie lernen auch die Grundlagen eines Feldkampfes sowie die Topografie des Geländes kennen. Die Kandidaten, die den Kurs erfolgreich beenden, werden nach dem Gelöbnis in der 4. Ermländisch-Masurischen Brigade der Landesverteidigung dienen.  PAZ




„Wunder an der Weichsel“

Elbing – Vor 100 Jahren errang Polen in einer Schlacht während des Polnisch-Sowjetischen Kriegs einen Sieg über das bolschewistische Russland. Der 15. August ist der Jahrestag des polnischen Sieges in der Warschauer Schlacht, die auf dem Gebiet zwischen Demblin und der Grenze Ostpreußens stattfand. Die polnischen Verluste zählten 4500 Gefallene, 22.000 Verwundete und 10.000 Vermisste. Die Verluste der Sowjets sind nicht exakt bekannt, werden jedoch auf 10.000 Gefallene geschätzt. Mehr als 60.000 Soldaten kamen in polnische Gefangenschaft und 45.000 gerieten in Ostpreußen in deutsche Internierung. Die einzige Stadt im südlichen Ostpreußen, in der anlässlich des 100. Jahrestags des „Wunders an der Weichsel“ von 1920 eine Veranstaltung stattfand, war Elbing. PAZ




Gefahr durch Giftschlangen

Labiau – Ein zwölfjähriger Junge ist beim Spielen im Wald von einer Viper gebissen wurde. Der Geistesgegenwart der Großmutter, bei der er zu Besuch war, ist es zu verdanken, dass das Kind keine schweren Schäden davontrug. Nur 15 Minuten nach dem Biss hatte sie ihn ins Kinderkrankenhaus des Gebiets gebracht, wo er die ganze Nacht an einer Infusion hing. Schon kurz nach dem Schlangenbiss hatten sich erste Symptome der Vergiftung gezeigt: Der angeschwollene Zeh begann abzusterben und der Junge hatte Schmerzen. Nach ein paar Wochen konnte er das Krankenhaus verlassen und muss nur noch Allergietabletten einnehmen. Im nördlichen Ostpreußen gibt es zwei Arten von Schlangen: Vipern und Nattern. Vipern seien nur am frühen Morgen und am Abend aktiv und lebten meist in feuchten Gebieten, in Ufernähe, in Baumstümpfen und auf Feldern. Ein Spezialist vom Königsberger Zoo rät, unbedingt festes Schuhwerk in der Natur zu tragen.MRK