20.01.2022

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28.08.20 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35 vom 28. August 2020

Stimmen zur Zeit

Der seit Jahrzehnten in Deutschland lebende äthiopische Prinz, Unternehmensberater und Buchautor Asfa-Wossen Asserate fordert die europäischen Regierungen im „Focus“ (19. August) zu einem radikalen Kurswechsel in ihrer Afrika-Politik auf:

„Europa muss endlich Schluss machen mit der fatalen Appeasement-Politik gegenüber Afrikas Potentaten. Die politischen Eliten in den meisten Ländern Afrikas profitieren vom Status quo. Sie sind an Veränderungen nicht interessiert. Das Wohl ihrer Landsleute ist ihnen gleichgültig.“




Der Wirtschaftsprofessor Thomas Straubhaar warnt in „Cash.ch“ (24. August) vor zu viel Risikoscheu:

„Das momentan größte Risiko für Wirtschaft und Gesellschaft ist, dass wir nicht bereit sind, ein Risiko einzugehen. In der nächsten Phase sollten wir im Kampf gegen Corona lieber etwas zu wenig als zu viel tun.“





Ramin Peymani macht seinem Ärger über die Entwicklung im Land auf seinem Blog „peymani.de“ (24. August) Luft:

„Ich will nicht mehr dabei zusehen, wie dieser Staat, der zur Beute einiger Tausend Funktionäre einer Handvoll nicht mehr zu unterscheidender Parteien geworden ist, das von mir und Millionen Fleißigen erwirtschaftete Steuergeld für Lobbyisten, Ideologen und Betrüger zum Fenster hinauswirft, um anschließend neue Steuern zu erfinden, damit er noch mehr Lobbyisten, Ideologen und Betrüger befriedigen kann.“





Neuköllns CDU-Chef Falko Liecke stellt gegenüber der „Welt“ (24. August) den Willen von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) infrage, die Clan-Kriminalität in Berlin zu bekämpfen:

„Ermittler haben im Jahr 2020 keine Möglichkeit, WhatsApp-Nachrichten von Kriminellen mitzulesen, nur Festnetztelefone, was kaum etwas bringt. Statt hier anzusetzen, stellt Rot-Rot-Grün die Sicherheitsorgane unter Generalverdacht. Da sind Zweifel berechtigt, ob der Justizsenator den Kampf gegen die Clans ernst nimmt.“





Alexander von Schönburg hat die Nase voll von der Angstmache der Regierung in der Corona-Frage. Stattdessen fordert er in der „Bild“-Zeitung (25. August):

„Das Letzte, was wir jetzt brauchen, sind Drohungen neuer, harter Maßnahmen. Wir brauchen Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und Vernunft. Nicht Panikmache und Alarmstimmung.“


Wort der Woche

„Herrn Amo kennt keiner, aber er war dem Vernehmen nach ein Mohr. Fazit: Bisher wurden in der Hauptstadt alle Mohren gewürdigt. In Zukunft nur noch einer.“
Robert von Loewenstern, auf „Achgut.com“ (24. August) zur Umbenennung der Berliner Mohrenstraße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße