18.01.2022

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
08.01.21 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 01-21 vom 08. Januar 2021

Stimmen zur Zeit

Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) erteilt einer Koalition aus Grünen, SPD und Linkspartei auf Bundesebene gegenüber der „Neuen Zürcher Zeitung“ (29. Dezember) eine klare Absage:

„Wie soll das funktionieren? Wenn die Grünen stärker würden als die SPD, wäre die Atmosphäre vergiftet. Das wäre für die Sozialdemokraten fast nicht zu verdauen. Ich kann das verstehen, aber das ändert nichts an den Tatsachen. Dazu käme eine völlig unkalkulierbare Linkspartei. Eine Außenpolitik mit Westbindung und gleichzeitig der immerwährende Ruf nach Moskau? Das kann nichts werden.“





Fassungslos über das Versagen der Bundesregierung beim Impfstart kommentiert die „Bild“-Zeitung am 4. Januar:

„Es werden Menschen sterben, weil sie nicht geimpft sind, obwohl sie schon geimpft sein könnten. Sie werden nicht geimpft, weil es nicht genug Impfstoff gibt. Nicht in Deutschland, nicht in Europa. Anderswo schon. Importiert aus Deutschland. Es war Kanzlerin Merkel, die alleine und gegen allen Rat entschieden hat, die Beschaffung des Impfstoffs der EU zu überlassen.“





Dieselbe Zeitung zitiert auch Neurologin und Leopoldina-Mitglied Frauke Zipp, die nicht minder erzürnt bemerkt:

„Ich halte die derzeitige Situation für grobes Versagen. Vor Kurzem gab es noch offizielle Totengedenken, jetzt zählt offenbar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben gerettet werden könnten.“





Volkswirtschaftsprofessor Christian Kreiß weist in der „Epoch Times“ (4. Januar) darauf hin, dass es sehr wohl mächtige Profiteure des Lockdown gibt:

„Je schlimmer die Lockdowns, desto stärker wird die Marktbereinigung, desto größer wird der Machtzuwachs bei einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Oligarchen, denen die großen Konzerne gehören. Angst und Lockdowns sind ein Segen für die Großkonzerne und die hinter ihnen stehenden Oligarchen, eine geradezu einmalige Chance, mit der Konkurrenz richtig aufzuräumen. Der deutsche Mittelstand ist das Bauernopfer ...“





Wort der Woche

„Sollte das stimmen, dass auf Druck von Merkel die Bestellungen des Impfstoffs zurückgenommen und daraufhin den Dilettanten um Ursula von der Leyen anvertraut wurden, frage ich mich: Sind die alle irre? Die ganze Welt lacht über die dummen Deutschen. Sollte das alles stimmen, trifft uns der Spott zu Recht!“

Florian Post, Bundestagsabgeordneter der SPD, begründet gegenüber „Focus online“ (4. Januar) seine Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zum Impfskandal