21.01.2022

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29.01.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 04-21 vom 29. Januar 2021

Meldungen

Sprunghafter Preisanstieg

Berlin – Eine Auswertung des Online-Portals „Immoscout“ ergab einen sprunghaften Anstieg der Kaufpreise für Wohnungen in Berlin. Demnach zogen 2020 die Kaufpreise für Wohnimmobilien in der Hauptstadt um 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Kaufinteressenten stießen in keiner anderen deutschen Metropole auf derart starke Zuwächse. Der deutschlandweit größte digitale Vermittler von Wohnungen ermittelte bei den Angebotspreisen für Hamburg ein Plus von 7,6 Prozent zum Vorjahr, für Frankfurt von 6,9 Prozent, für Köln von 5,9 Prozent und für München von 4,2 Prozent. Als bundesweiten Durchschnitt ermittelte „Immoscout“ für 2020 einen Anstieg der Angebotspreise bei Wohnimmobilien von 9,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Im Vermietungsbereich stellte „Immoscout“ im vergangenen Jahr wegen der staatlich festgelegten Mietobergrenzen einen Rückgang der Angebote für Mietwohnungen um fast 60 Prozent fest.N.H.





Forderung an die Politik

Frankfurt/Main – Die Führungsspitze der Deutschen Bank um Vorstandschef Christian Sewing fordert eine aktivere Industriepolitik des Staates für Schlüsseltechnologien. Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ will die Deutsche Bank entsprechende Vorschläge mit der Bundesregierung, der staatlichen Förderbank KfW und verschiedenen Wirtschaftsverbänden diskutieren. Als Beispiele für Schlüsseltechnologien, die „für die Arbeitsplätze von morgen stehen“, nannte Deutsche-Bank-Manager Stefan Hoops das automatisierte Fahren, die Implementierung Künstlicher Intelligenz und den „Klimaschutz“. Zur Förderung von Schlüsseltechnologien will Deutschlands führendes Geldhaus offenbar, dass der Staat wie bei den Corona-Hilfen für die Wirtschaft durch eine Übernahme des Ausfallrisikos eine Bürgschaft übernimmt, oder aber stille Beteiligungen an den förderungswürdigen Unternehmen eingeht.N.H.





„taz“-Rückzug ins Internet

Berlin – Nach Auskunft eines Insiders soll die 1978 in Berlin als linke Alternative zur bürgerlichen Presse gegründete überregionale deutsche Zeitung „taz“ nächstes Jahr nicht mehr täglich in gedruckter Form erscheinen. Eine gedruckte „taz“ soll es dann nur noch am Wochenende geben. Bereits 2018 hatte der Mitbegründer und damalige Geschäftsführer der „taz“, Karl-Heinz Ruch, in einem Rundschreiben an die Genossenschaftler geschrieben: „Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende. Der Journalismus lebt im Netz weiter.“ „Wir sind sicher“, so der heute 67-jährige Verlagsmanager damals, „dass wir die Existenz der ,taz‘ sichern, wenn wir uns bereits jetzt gut darauf vorbereiten, dass der tägliche Druck und Vertrieb der Papier-,taz‘ bald nicht mehr möglich sein könnte.“ Die verkaufte Auflage des Blattes beträgt aktuell 49.737, davon 13.902 E-Paper. 2012 lag sie noch bei 57.761 Exemplaren, davon nur 4.767 E-Paper.F.B.