18.01.2022

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12.02.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 06-21 vom 12. Februar 2021

Meldungen

Maersk gegen die Piraterie

Paris – Vergangenes Jahr gab es weltweit 195 Versuche, Frachtschiffe zu entführen. Davon trugen sich 130 Fälle im Golf von Guinea vor der Küste Westafrikas zu. Dies teilte das Piracy Reporting Centre (PRC) des International Maritime Bureau (IBM), das seinerseits Teil des International Chamber of Commerce (ICC) ist, dieser Tage mit. Manche Frachter konnten entkommen, obwohl sie mit Artillerie und Maschinengewehren beschossen wurden. Jährlich passieren 20.000 Seeschiffe aller Art und Größe die Küste Guineas. Dort sollen sich 15 Banden beziehungsweise Clans gebildet haben. Die weltweite Nummer eins unter den Container-Reedereien, die dänische Maersk-Gruppe aus Kopenhagen, forderte nun eine internationale Initiative zur Eindämmung der dortigen Piraterie. Die westafrikanischen Staaten verfügen meist nur über ungenügende Seestreitkräfte. Maersk wies darauf hin, dass abgesehen vom materiellen Schaden die betroffenen Seeleute physisch und psychisch leiden. Zudem stiegen die Versicherungsprämien erheblich.F.B.





Diebstahl vereitelt

Dresden – Max Immelmann gehörte zu den populärsten deutschen Jagdfliegern des Ersten Weltkriegs. Er starb am 18. Juni 1916 beim Absturz seiner Fokker-Maschine infolge Propellerschadens oder feindlichen Beschusses. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Urnenhain des Friedhofs Dresden-Tolkewitz. Die Grabstelle der Pilotenlegende wird von einer rund 180 Zentimeter großen Bronzestatue gekrönt – genannt „Adler von Lille“ nach dem Beinamen Immelmanns, den er anlässlich des fünften Luftsieges an der Westfront erhielt. In der Nacht zum vorletzten Dienstag versuchten zwei Kriminelle, das 100 Kilogramm schwere Kunstobjekt aus der Werkstatt des Bildhauers Peter Pöppelmann zu entwenden. Allerdings hatten sie nicht mit der Aufmerksamkeit der Anwohner gerechnet. Die informierten die Polizei, welche die Täter beim Verladen der Beute vor dem Friedhof stellte. Die Figur blieb bei der Aktion weitestgehend unbeschädigt.W.K.