24.01.2022

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12.02.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 06-21 vom 12. Februar 2021

Meldungen

US-Milliardäre wurden reicher

New York – Während zu Zeiten von Corona viele kleine und mittlere Unternehmen um das wirtschaftliche Überleben kämpfen, wurden die 660 Milliardäre in den USA noch reicher. Wie eine Analyse der Initiative Americans for Tax Fairness (ATR) zeigt, nahm deren Nettovermögen seit März 2020 um 1,1 Billionen US-Dollar zu. Das ist eine Steigerung von durchschnittlich 38,6 Prozent. Besonders große Zuwächse konnten zwei der bekanntesten Hochtechnologie-Oligarchen verzeichnen: Das Vermögen des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg stieg um fast 70 Prozent auf 101 Milliarden Dollar, während sich der Amazon-Präsident Jeff Bezos über einen Zugewinn von über 60 Prozent freuen konnte und nun 193 Milliarden besitzt. Damit ist er auf den zweiten Platz unter den reichsten Menschen der Welt zurückgefallen nach Tesla-Gründer Elon Musk mit 204 Milliarden.W.K.





Kritik an Prioritäten

Berlin – Für den Präsidenten des Verbandes der Familienunternehmer Reinhold von Eben-Worlée setzt die Politik mit ihrer jetzigen Strategie zur Energiewende die falschen Prioritäten. Eben-Worlée moniert, dass im Zuge der Energiewende Themen wie der Netzausbau und die fehlende Grundlastfähigkeit alternativer Stromquellen auf der Strecke geblieben sind. Nach Angaben des Verbandes sorgen sich immer mehr Familienunternehmen um ihre sichere Stromversorgung. Bei einer Umfrage unter knapp 1100 Familienunternehmern gaben 47 Prozent an, sie wären in den vergangenen vier Jahren von Netzschwankungen betroffen gewesen. Bei rund zehn Prozent der Fälle dauerten die Schwankungen länger als drei Minuten. 19 Prozent der Unternehmer gaben sogar an, durch das Problem sei ein „relevanter Schaden“ entstanden. Der Verband der Familienunternehmer vertritt Firmen mit insgesamt rund acht Millionen Mitarbeitern. N.H.





China fischt Weltmeere leer

Quito/Peking – Chinas riesige Fischfangflotte sorgt zunehmend für Spannungen im pazifischen Raum. Laut einem Bericht des französischen Auslandsfernsehsenders France24 sollen in diesem Jahr erneut 300 Schiffe der chinesischen Fischfangflotte den gesamten Pazifik überquert haben, um nahe der unter Naturschutz stehenden Galapagos-Inseln zu fischen. Wegen der Fischerei ist in den letzten Jahren ein Streit zwischen China und Ecuador entbrannt. Ecuadors Regierung warf dabei den Chinesen vor, dass Boote ihrer Fischereiflotte ihre Ortungssysteme abschalten, um illegal in Schutzgebieten zu fischen. Um das Naturschutzgebiet der Galapagosinseln erstreckt sich 200 Seemeilen weit die ausschließliche Wirtschaftszone Ecuadors. China hat die weltweit größte Flotte für Hochseefischerei. Chinesische Unternehmen betreiben nicht nur vor den Küsten Südamerikas sogenannte Fernfischerei, sondern verstärkt auch vor Westafrika. N.H.