27.01.2022

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19.02.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-21 vom 19. Februar 2021

Meldungen

Energiepreise stark gestiegen

Heidelberg – Von Dezember auf Januar sind nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox die durchschnittlichen Kosten für Heizung, Strom und Kraftstoffe um fast sieben Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich nach Angaben des Vergleichsportals um den stärksten Anstieg innerhalb eines Monats in den vergangenen zehn Jahren. Am stärksten verteuerte sich laut Verivox Heizöl, dessen Preis im Vergleich zum Dezember um zwölf Prozent kletterte. Der Gaspreis stieg um fünf Prozent. Benzin verteuerte sich im Monatsvergleich um 9,8 Prozent, Diesel sogar um 11,2 Prozent. Als Gründe für die gestiegenen Preise nennt Verivox leicht gestiegene Großhandelspreise, das Auslaufen der befristeten Mehrwertsteuersenkung und die Einführung der Kohlendioxidabgabe auf fossile Brennstoffe. Laut Verivox sind die Energiekosten pro Jahr für einen Drei-Personen-Musterhaushalt von 3429 Euro im Januar 2020 binnen eines Jahres auf 3665 Euro gestiegen.N.H.





Verstöße bei Einreisen

Potsdam – Zwischen dem 24. Januar und dem 1. Februar haben Bundespolizisten 240 Flüge aus ausländischen Hochrisikogebieten und Regionen, in denen das Virus mutiert war, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten 940 Verstöße gegen die geltenden Regeln fest. Nach Angaben der Bundespolizei kamen 276 Passagiere aus Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen an, die keine korrekte Einreiseanmeldung vorweisen konnten. In weiteren 373 Fällen fehlte bei Einreisenden aus dieser Gruppe ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis, das derzeit vorgeschrieben ist. Der Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg (CDU) machte inzwischen darauf aufmerksam, dass sich in Russland und mehreren außereuropäischen Staaten relativ leicht gefälschte Testergebnisse beschaffen lassen.N.H.





Zu arm zum Heizen

Wiesbaden – Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) stand 2019 rund 2,5 Prozent der Bevölkerung nicht genügend Geld zur Verfügung, um ihre Wohnungen ausreichend zu heizen. Alleinlebende und Alleinerziehende waren in noch höherem Maße betroffen. 4,8 Prozent der Alleinlebenden und sieben Prozent der Alleinerziehenden konnten ihr Heim nicht richtig erwärmen. Zwar lag laut Destatis vor zehn Jahren die Zahl derjenigen, die sich das Heizen nicht leisten konnten, noch bei 5,5 Prozent der Bevölkerung, jedoch waren die Winter in den vergangenen Jahren vergleichsweise milde. Wie sich der derzeitige Wintereinbruch unter den Corona-bedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten auswirken wird, bringt erst die Zukunft ans Tageslicht. In einigen Ländern der EU ist die Lage noch weitaus gravierender. Destatis beziffert den Anteil der Bevölkerung, der nicht in der Lage war, ausreichend zu heizen, für 2019 auf rund 6,9 Prozent. Am schlimmsten betroffen war Bulgarien mit rund 30 Prozent der Bevölkerung. MRK