17.01.2022

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19.02.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-21 vom 19. Februar 2021

Meldungen

Begehrtes Wohnrecht

London – Rund 4,9 Millionen Bürger von EU-Mitgliedsländern und anderen europäischen Ländern haben sich um ein Bleiberecht in Großbritannien beworben. Nach Angaben des britischen Innenministeriums wurden 4,4 Millionen der Anträge positiv entschieden. Rund 34.000 lehnte das Home Office ab. Nach Angaben des Ministeriums wurden die meisten Anträge von polnischen Staatsangehörigen gestellt. Bis September 2020 stellten 773.840 Polen einen Antrag, weiter in Großbritannien bleiben zu dürfen. Von Rumänen gingen 670.600 und von Italienern 401.800 Anträge ein. Auch die Zahlen von Portugiesen und Spaniern, die nach dem Brexit in Großbritannien bleiben wollen, geht in die Hunderttausende. Bürger aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz, die sich bis zum 31. Dezember 2020 in Großbritannien niedergelassen haben, können noch bis zum 30. Juni Anträge auf ein Bleiberecht stellen.N.H.





„Krise der Maskulinität“

Peking – Wie die englischsprachige chinesische Tageszeitung „Global Times“ berichtet, hat das Bildungsministerium in Peking die Weisung erlassen, die „körperliche und psychologische Ausrichtung“ männlicher Jugendlicher zu verbessern, um deren fortschreitender Verweichlichung und „Feminisierung“ Einhalt zu gebieten. Dies gilt nicht zuletzt als Reaktion auf Warnungen Si Zefus. Der Chef der Harbin Electric Corporation, der dem ständigen Ausschuss der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes angehört, diagnostizierte kürzlich eine „Krise der Maskulinität“ im Reich der Mitte. Und tatsächlich geben sich immer mehr junge Männer in China auffällig androgyn. Das wird mittlerweile sogar als Gefahr für die nationale Sicherheit angesehen, denn das Militär befürchtet nun den rapiden Verfall soldatischer Tugenden. Als Hauptursache des „Übels“ gilt die Dominanz von Frauen im Erziehungs- und Bildungsbereich.W.K.





Anschlag aufs Trinkwasser

Miami – Ein Angestellter des Wasserwerkes der 15.000-Einwohner-Gemeinde Oldsmar im Pinellas County im US-Bundesstaat Florida hat am 5. Februar um die Mittagszeit beobachtet, wie jemand die Steuerungssysteme des Versorgungsbetriebes mittels der Fernzugriffssoftware Teamviewer zu manipulieren versuchte. Bislang unbekannte Angreifer erhöhten die Konzentration der ätzenden Natriumhydroxid-Lösung, die dem Trinkwasser zur Verhinderung von Korrosionsschäden in den Leitungen in starker Verdünnung beigemischt wird, um den Faktor Einhundert. Wenn der Eingriff nicht durch Zufall bemerkt und rückgängig gemacht worden wäre, hätte dies bei den Abnehmern zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen können. Nun suchen das FBI und der United States Secret Service, der sich auch mit der Bekämpfung von Computerkriminalität befasst, nach den Tätern.W.K.