29.01.2022

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05.03.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 09-21 vom 03. März 2021

Meldungen

Goldgedeckte D-Mark

Auburn (Alabama) – In einem Artikel, der beim Mieses-Institut erschienen ist, hat sich der Bankberater Patrick Barron mit der Option einer Wiedereinführung der Deutschen Mark beschäftigt. Barron schlug in dem Artikel die künftige Anbindung der deutschen Währung an den Goldpreis vor. Aus Sicht Barrons könnte eine Reinstallierung der Deutschen Mark weltweit eine Kaskade von Reformen des Währungssystems in Gang bringen. In seinem Artikel äußerte der Autor die Meinung, Deutschland werde über das Eurozahlungssystem TARGET2 „von den meisten südeuropäischen Ländern ausgeplündert“. Dem könne Deutschland mit der Wiedereinführung einer eigenen Währung einen Riegel vorschieben. Auf längere Sicht sei damit zu rechnen, dass sich in Europa eine DM-Zone herausbilde. Für die daran beteiligten Länder würde die Stabilität der Mark bedeuten, dass sie ebenfalls eine Finanzpolitik mit mehr Verantwortungsbewusstsein betreiben müssten.N.H.





SPACs-Blase im Anzug

New York/ Frankfurt – Sogenannte SPACs verdrängen in den USA zunehmend herkömmliche Börsengänge. Bei einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC), handelt es sich um ein Zweckunternehmen, das zunächst über einen Börsengang Kapital einsammelt und erst in einem zweiten Schritt eine bereits bestehende Firma übernimmt. In den USA sind im vergangenen Jahr 248 SPACs an die Börse gegangen. Das entsprach gut einem Drittel aller Börsengänge. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres erlebten in den USA bereits 70 SPACs ihr Börsendebüt. In Frankfurt am Main wurde vergangenen Monat erstmals in diesem Jahr auch auf einem deutschen Börsenparkett eine leere Unternehmenshülle gehandelt. Die SPACs gelten insbesondere für Start-up-Unternehmer als ein schneller und günstiger Weg, an die Börse zu kommen. Kritiker warnen allerdings schon vor spekulativen Übertreibungen und Betrugsmöglichkeiten beim Geschäft mit den Börsenmänteln.N.H.





Impfstoff für Tschechien

Prag – Da Tschechien aktuell die höchste Corona-Inzidenzrate in der gesamten EU verzeichnet, wollen die drei Bundesländer Thüringen, Bayern und Sachsen mit insgesamt 15.000 Impfstoff-Dosen aushelfen. Um welchen der drei in Deutschland zugelassenen Impfstoffe es sich handelt, wollte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmann dem MDR nicht sagen. Überschüssige Dosen gibt es derzeit nur beim britisch-schwedischen Vakzin AstraZeneca, das hierzulande nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft werden darf und gegen das es große Vorbehalte in der Bevölkerung gibt. Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis kündigte an, aufgrund der prekären Lage auch den russischen Impfstoff Sputnik V und den des chinesischen Herstellers Sinopharm nutzen zu wollen, obwohl für diese keine europäische Genehmigung vorliegt. MRK