14.08.2022

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12.03.21 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 10-21 vom 12. März 2021

Stimmen zur Zeit

Günter Theißen, Lehrstuhlinhaber für Genetik an der Universität Jena, ist sich ziemlich sicher, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor und nicht natürlich entstanden ist, wie er gegenüber „ntv“ (6. März) sagt:

„Es hieß am Anfang, dass das Virus auf dem Markt in Wuhan auf den Menschen übergesprungen ist. Ich hatte mich dann eingelesen und festgestellt, dass die ganzen Experten für Coronaviren in China alle in Wuhan sitzen. Das hielt ich dann für einen sehr seltsamen Zufall ... Dort haben sie diese Viren auch genetisch verändert und in menschliche Zellen eingebracht, um zu sehen, wie diese sich darin verhalten. Da hört man doch irgendwann die Nachtigall trapsen.“





Die Dortmunder Friseur-Unternehmerin Bianka Bergler verbindet gegenüber der „Welt“ (3. März) ihre vernichtende Kritik an den Corona-Maßnahmen mit einer Kampfansage an die Politik:

„Meine wichtigste Lektion war: Ich werde mir nie wieder meinen Laden schließen lassen ... Ich werde nicht noch mal zulassen, dass mir irgendwer meinen Salon, für den ich jahrelang hart gearbeitet habe, kaputtmacht. Ich werde deshalb bei einem möglichen dritten Lockdown diejenige sein, die ihr Geschäft trotzdem öffnet.“





Laut Hans-Werner Sinn, 1999 bis 2016 Chef des Münchener Ifo-Instituts, werden die Deutschen und andere Nordeuropäer einen hohen Preis für die Erhaltung des Euro zahlen. Dem Wiener „Standard“ (3. März) sagte er:

„Ich glaube, den Euro wird es weiter geben, weil die Politik alles tun wird, um ihn zu erhalten, solange es irgendwie geht ... Das bedeutet aber, dass sie immer mehr Transferprogramme zur Stützung jener Mitglieder der Eurozone realisieren müssen, die mit dem Euro sichtlich nicht zurechtkommen, weil sie im Euro zu teuer geworden sind ... Es entsteht eine Wirtschaftsstruktur, die im Süden einen Lebensstandard schafft, der über dem liegt, was die Produktivität erlaubt, und im Norden das Gegenteil.“





Ekaterina Quehl, in der Sowjetunion geborene Jüdin und seit 2004 in Deutschland, wundert sich bei „reitschuster.de“ (8. März) darüber, dass der „Internationale Frauentag“ in Berlin wieder staatlicher Feiertag ist und mit Aufmärschen begangen wird:

„Ich nehme das als Teil der Symbolik wahr, die hier zur Veranschaulichung der aktuellen Entwicklungen nach links in Richtung Sozialismus benutzt wird. Dass mich dieses sozialistische Überbleibsel in Deutschland einholt, konnte ich mir nie im Leben vorstellen.“





Wort der Woche

„Die Inzidenzwerte, ob nun 100, 35 oder 50, sind im Grunde nichts anderes als Fiktionen und damit im Verhältnis zu den Freiheitsrechten der Bürger blanke Willkür.“

Rupert Scholz (CDU), Staatsrechtler und früherer Verteidigungsminister, in der „Bild“-Zeitung vom 4. März