26.01.2022

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19.03.21 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 11-21 vom 19. März 2021

Meldungen

Königreich ist Schotten lieber

In Schottland hat sich der Wind gedreht. Offenbar will eine Mehrheit nun nicht aus dem Vereinigten Königreich austreten. Nach einer repräsentativen Umfrage von „Scotland on Sunday“ wollen nun 46 Prozent keine Unabhängigkeit mehr, während 43 Prozent diese weiter anstreben. Der Hintergrund scheinen politische Intrigen und Vorwürfe von sexueller Belästigung zu sein. Alex Salmond, der Vorgänger von Nicola Sturgeon als Vorsitzender der Scottisch National Party, wurde wegen sexueller Belästigung angeklagt und freigesprochen. Seither verdichten sich die Gerüchte, Sturgeon könnte hinter den Anschuldigungen gegen Salmond gestanden haben. Eine Befragung Sturgeons durch das schottische Parlament verlief „durchwachsen“, was ihrem Ansehen schadete. Die Konservativen wollen im schottischen Parlament einen Misstrauensantrag gegen Sturgeon einbringen. Der dürfte zwar keine Mehrheit finden, aber die Regierungschefin weiter beschädigen. F. B.





Israels Erfolg gegen Corona

Tel Aviv – Das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv hat vergangenen Montag die letzte seiner zeitweise sechs Corona-Stationen schließen können. Die 18 verbliebenen Corona-Patienten sollen nun abgesondert in den regulären Intensivstationen versorgt werden. Im unweit von Tel Aviv gelegenen Schiba-Krankenhaus sind nach dessen eigenen Angaben vier Corona-Stationen geschlossen worden. Die Schließungen sind das Ergebnis einer erfreulichen Entwicklung. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen der Schwerkranken und der Neuinfektionen deutlich zurück. Am Montag lag die Zahl der Schwerkranken bei 627. Bei der letzten Corona-Welle war sie noch etwa doppelt so hoch gewesen. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf die israelische Impfkampagne. Bisher haben in dem Land etwa 5,2 Millionen Menschen eine Erstimpfung erhalten, 4,2 Millionen auch schon die zweite Dosis bekommen. Hinzu kommen mehr als 786.000 Corona-Genesene.PAZ





Italien stellt Sputnik V her

Caponago – Italien wird das erste EU-Land sein, in dem der russische Impfstoff Sputnik V hergestellt wird. Ein Sprecher der italienisch-russischen Handelskammer teilte mit, dass das italienisch-schweizerische Pharma-Unternehmen Adienne ab Juli das Vakzin in der lombardischen 5000- Seelen-Gemeinde herstellen werde. Von Juli bis zum Januar des kommenden Jahres sollen zehn Millionen Impfdosen in dem Werk in Caponago produziert werden. Sollte bis dahin noch immer keine Zulassung der EU-Zulassungsbehörde EMA für die Union vorliegen, werde der russische Staat die Dosen aufkaufen und an Länder verteilen, in denen der Impfstoff verabreicht werden kann. Das russische Vakzin ist bereits in 46 Ländern zugelassen. Unterdessen wächst das Interesse an Sputnik V in EU-Ländern ebenso wie die Kritik an Brüssel.MRK