24.01.2022

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Folge 12-21 vom 26. März 2021 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 12/21 vom 26. März 2021

Stimmen zur Zeit

Alexander Zinn, Forscher am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung der TU Dresden und von 1996 bis 2020 in der Führung des Schwulen- und Lesbenverbandes, nimmt in der „Frankfurter Allgemeinen“ (16. März) die linke „Identitätspolitik“ auseinander:

„Organisationen, die Vielfalt predigen, produzieren nur noch Einfalt. Statt den Diskurs zu suchen, auf Kritik mit Argumenten zu antworten, besteht man auf Unterwerfungsgesten ... Die Verweigerung der rationalen Auseinandersetzung, der Rückzug in eine emotional grundierte Opferkultur und die Diskreditierung jeder Kritik als ,verletzend‘ und deswegen homophob, frauenfeindlich, rassistisch oder rechtsextrem, ist im Kern demokratiefeindlich.“





Harald Martenstein bringt im „Tagesspiegel“ (13. März) die links-identitäre, angeblich antirassistische Ideologie auf den Punkt:

„Eine schwarze Rapperin, die Millionen verdient, ist nach dieser Theorie ein Opfer, aufgrund ihrer Identität. Ein weißer Obdachloser, der neben der Mülltonne schläft, ist privilegiert, aufgrund seines Geschlechts und seiner Hautfarbe. Wie kann man das glauben?“ 





Der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Michael Haller beklagt im „Multipolar Magazin“ (19. März), dass viele Medien die Corona-Debatte zu einseitig führten:

„Die vielen Sondersendungen und rund zweihundert Talkrunden, die zum Thema Corona-Pandemie ausgestrahlt wurden, zeigen einen sehr schmalen Meinungskorridor. Debatten und Kontroversen betrafen meist nur Detailfragen bei der Umsetzung: ob die Inzidenzschwelle bei 35, 50 oder 85 liegen sollte, ob jetzt die Grundschulen für welche Jahrgänge geöffnet werden oder nicht, ob man beim Joggen die Maske tragen muss oder nicht und solche Sachen.“





Für Wolfgang Hebold symbolisiert der „Genderstern“ eine maßlose Hybris, die nichts Gutes verheißt, wie er im Portal „Freie Welt“ (20. März) schreibt:

„Mit dem Genderstern und dem Wunsch, das Geschlecht nach Lust und Laune wechseln zu können, versuchen sie ihre Natur zu negieren und wenn schon nicht wie die Götter zu werden, so doch wenigstens Entscheidungen treffen zu können, die nur die Götter allein treffen sollten: Zu welchem Geschlecht sie gehören.“





Wort der Woche

„Wir sind Teil eines staatlichen Erziehungs- und Umerziehungs-programms. Getestet wird unsere Fähigkeit, die Freiheit aufzugeben.“

Roger Köppel, Chefredakteur der Schweizer „Weltwoche“ (17. März), nennt Masken einen „Maulkorb“, der uns entmenschliche, uns das Gesicht raube und Untertanen aus uns mache