24.01.2022

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Folge 15-21 vom 16. April 2021 / Islam / Lamya Kaddor will in den Bundestag / Kaum Mitglied der Grünen, hat die 42-Jährige dort eine Direktkandidatur im Ruhrgebiet ergattert

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 15-21 vom 16. April 2021

Islam
Lamya Kaddor will in den Bundestag
Kaum Mitglied der Grünen, hat die 42-Jährige dort eine Direktkandidatur im Ruhrgebiet ergattert
Bodo Bost

Nach gescheiterten Karrieren als Lehrerin und Publizistin zieht es die streitbare Islamkämpferin Lamya Kaddor nun als Politikerin für die Grünen in den Bundestag. Die erst im Oktober 2020 in die Partei eingetretene gebürtige Münsterländerin hat auf Anhieb eine Direktkandidatur im Ruhrgebiet ergattert.

In ihrem vorletzten Buch „Die Zerreißprobe“ hatte die Pädagogin Lamya Kaddor noch einen Konflikt zwischen „Muselmanen“ und „Deutschomanen“ künstlich stilisiert, für die angeblich der von ihr vorgeschlagene „liberale Kaddor-Islam“ die Lösung sein soll. Während Kaddor in ihrem Buch noch gegen einen vermeintlichen Buhmann, den Deutschomanen den Kampf angesagt hatte, will sie sich jetzt von diesen Deutschomanen für die Grünen in Duisburg in den Bundestag wählen lassen. 

Seit Oktober Mitglied der Grünen

In ihrer Studienzeit in Münster war die ehrgeizige Tochter syrischer Einwanderer alles andere als liberal im Sinne der freien Wissenschaft. So gehörte sie zu den ersten Kritikern ihres akademischen Lehrers Sven (Mohammed) Kalisch, als dieser nach intensiven jahrzehntelangen Forschungen im Jahre 2010 zu dem Schluss kam, dass der Prophet Mohammed keine historische Figur, sondern eher eine aus einer späteren Epoche zurückprojizierte legendäre Gestalt gewesen sei, welche die neue Religion Islam gebraucht habe, um sich eine Identität zu geben. Kalisch verlor seine Befähigung zur Ausbildung muslimischer Religionslehrer und erhielt Morddrohungen. Kaddor fühlte sich als Siegerin. 

In der Folge dieses Sieges konstruierte Lamya Kaddor dann einen angeblichen Konflikt zwischen rückständigem Islam und rassistischen Deutschen, um ihre Mogelpackung eines „liberalen Islam“ als Teil einer Lösung verkaufen zu können, wie sie es in ihrem Buch „Muslimisch und Liberal“ getan hat. 

Für dieses Buch hatte sie sich Unterstützung von bereits etablierten Muslimen nicht aus der liberalen Ecke, sondern aus der grünlinken Ecke gesucht, wie dem grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der das Vorwort für das Buch schrieb. Kaddor und ihre Mitstreiter wollten in dem Buch beweisen, dass der Koran eine „vernunftoffene Gläubigkeit“ offenbare. Die Aufklärung, die der Islam noch vor sich habe, erklärte sie zum wahren „Dschihad“. Auch Kaddors phantasiereicher „Bildungs-Dschihad“ konnte nicht verhindern, dass fünf ihrer Schüler in Dinslaken, Teilnehmer ihres Schulversuchs „Islamkunde in deutscher Sprache“, des Vorgängermodells für den heute regulären Islamunterricht in Nordrhein-Westfalen, mit der Lohberger Brigade in den wirklichen Dschihad gezogen sind. 

Ihr Vater soll sogar im letzten Jahr, wie sie bei Maybrit Illner zugab, in Idleb umgekommen sein.