18.04.2024

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Folge 17-21 vom 30. April 2021 / Aufgefallen / Den Bischof stört nur die Flagge

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-21 vom 30. April 2021

Aufgefallen
Den Bischof stört nur die Flagge
Erik Lommatzsch

Erst wehte die Antifa-Flagge nur am Bug der „Sea Watch 4“, dann wurde sie durch die Betreiber des „Flüchtlingsrettungsschiffes“ noch „sichtbarer weiter oben“ platziert. Amtsträger der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), allen voran deren Ratsvorsitzender, der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zeigen sich immer wieder als wort- und zahlungsmächtige Unterstützer der „Flüchtlingshelfer“. Nachdem es erhebliche Kritik am Symbol der gewaltaffinen Linksextremen gegeben hatte, richtete Bedford-Strohm eine Art Bitte an die Besatzung: „Ich würde es ausdrücklich begrüßen, wenn die Flagge alsbald eingeholt wird, da die Diskussion darum das eigentliche Anliegen der Seenotretter zunehmend unsichtbar macht.“ 

Dass die Flagge der „Antifaschistischen Aktion“ für verfassungsfeindliche Ziele steht und sich die „Seenotretter“ mit der Antifa identifizieren, war dem Bischof wohl bewusst geworden, oder man hatte es ihm gesteckt. Allerdings bemühte er sich sofort, den „guten“ Antifaschismus abzugrenzen: „Wo Menschen unter dem Label des Antifaschismus Gewalt anwenden oder dazu aufrufen, macht mich das zornig. Mit wirklichem Antifaschismus hat das für mich nichts zu tun.“ 

Dass die durch den Verein „Sea Watch“ betriebene „Seenotrettung“ an sich eine problematische Angelegenheit ist, die nicht selten mit schlichter Schlepperei gleichgesetzt wird, bleibt für Bedford-Strohm außen vor.