18.04.2024

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Folge 17-21 vom 30. April 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-21 vom 30. April 2021

Meldungen

Forschung statt Ideologie

Washington – Die Endocrine Society, eine internationale Organisation, die sich mit hormonellen und stoffwechselbedingten Erkrankungen beschäftigt, fordert im Namen ihrer rund 18.000 Mitglieder, die Geschlechterforschung zu intensivieren. Allerdings nicht die sattsam bekannte politisch korrekte Spielart, der zufolge Geschlechter lediglich soziale Konstrukte darstellen, sondern die biomedizinische Form. Bei der Gelegenheit stellten die Medizinerin Aditi Bhargava von der University of California in San Francisco und die anderen Unterzeichner des Aufrufs gleich explizit klar, dass es lediglich zwei biologische Geschlechter gebe und die Differenzen zwischen diesen praktisch jeden Bereich der Humanmedizin tangierten. Dem müsse man deutlich mehr Beachtung schenken als bisher. So sei beispielsweise immer noch weitgehend offen, warum das Risiko eines Mannes, an COVID-19 zu sterben, mehr als doppelt so hoch liege wie das einer Frau.W.K.





Heimarbeit macht krank

Hamburg – Die wegen der Corona-Pandemie verstärkt ausgeübte Heimarbeit macht ganz offensichtlich krank. So ergaben Untersuchungen der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, dass die Zahl der Ausfalltage wegen Rückenbeschwerden 2020 um sieben Prozent höher lag als 2019. Hierzu passt das Ergebnis einer Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der Dekra: 36 Prozent der befragten Heimarbeiter leiden unter ständigen Kopf- oder Rückenschmerzen, was sie in erster Linie auf die mangelhafte ergonomische Ausstattung ihres Arbeitsplatzes innerhalb der eigenen vier Wände zurückführen. Als weitere störende und dadurch auch potentiell krankmachende Faktoren wurden genannt: zu kleine Computerbildschirme, nicht abgrenzbare häusliche Arbeitsbereiche, Störungen durch Familienangehörige oder Nachbarn sowie überlange Arbeitsphasen und deren Verschiebung in die Abendstunden und auf das Wochenende.W.K.





Sorge um Sportvereine

Berlin – Während der Corona-Krise haben die 90.000 Sportvereine in Deutschland rund eine Million Mitglieder verloren. Laut Veronika Rücker, Chefin des Deutschen Olympischen Sportbunds, haben die Vereine zwar Krisenfestigkeit gezeigt, da es aber keine Perspektive für ein Hochfahren des Sportbetriebs gebe, werde der Negativtrend auch in diesem Jahr anhalten. Neueintritte blieben aus, Ehrenamtliche und Geringbeschäftigte mussten sich andere Perspektiven suchen. Es besteht die Sorge, dass diese nach der Krise nicht wieder zurückgewonnen werden können. Diese Gefahr sieht auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Dessen Staatssekretär Stephan Mayer (CSU) sagte, dass nach Bewältigung der Pandemie eine gezielte Ehrenamtskampagne für das Engagement in Vereinen nötig sei.MRK